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Das Thema dieser Webseite:
Aufbruch in eine neue Zeit mit ASBRI
Wer sich in der immer komplexer werdenden Welt behaupten will, benötigt entsprechende Kenntnisse.
ASBRI ist ein Werkzeug, dass Ihnen hilft Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse optimal zu gestalten.
Ein einfaches Beispiel: Es steht ein Geburtstag an, was wollen Sie machen? Diese Aufgabe lässt sich in einem Satz ausdrücken:

Wie kann man einem Mitmenschen mit einem Geschenk Freude bereiten?

Bitte Klicken Sie nacheinander auf die folgenden Textfelder. Es öffnet sich ein Lesefenster mit zusätzlichen Texten, die erste Hinweise enthalten, wofür die einzelnen Worte des Satzes stehen. Sie können das Lesefenster wieder schließen und verschieben und dessen Größe an der rechten unteren Ecke verändern. Durch einen Klick auf  Memofenster  wird das Memofenster geöffnet, das als Lesezeichen verwendet werden kann.
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Prozess des Schenkens:

Schenken ist ein Vorgang, der allen Beteiligten Freude bereiten soll.
Wie

Wenn eine Frage am Anfang eines Vorgangs steht, dann ist klar, dass dieser Vorgang systematisch angegangen werden soll. Das Fragewort "Wie" deutet darauf hin, dass zuerst Überlegungen angestellt werden, die anschließend realisiert werden.
kann man

Wenn "man" angesprochen wird, dann ist meistens "man selber" oder "frau selber" gemeint. Beim Schenken ist man als Person direkt gefragt, denn beim Schenken stehen Beziehungen im Vordergrund. Viele Beziehungen sind durch die Lebenssituation vorgegeben, die meisten jedoch müssen aufgebaut und gepflegt werden.
einem Mitmenschen

Prinzipiell kann "man" jedem etwas schenken. Das ist jedoch realistischerweise nicht machbar und auch wirklichkeitsfremd. Deshalb wählt eine schenkende Person den Kreis der zu Beschenkenden entsprechend der bestehenden Beziehungen nach eigenem Ermessen aus.
mit einem Geschenk

Mit "mit einem Geschenk" wird die prinzipielle Methode des Schenkens angesprochen. Was kann alles "ein Geschenk" sein? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Prozesses: "Schenken". "Freude bereiten" wird durch das Geschenk an sich und der Auswahl und Überreichung des Geschenks hervorgerufen. Das Wörtchen "mit" steht für die Beziehungen, die beim Schenken eine wichtige Rolle spielen.
Freude

"Freude" wird immer durch das Ergebnis eines laufenden oder abgeschlossenen Vorgangs hervor gerufen. Freude empfinden ist eine sehr persönliche Angelegenheit, die sich dadurch auszeichnet, dass sie nicht weniger wird, wenn sie mit anderen geteilt oder an andere weitergegeben wird.
bereiten

Vor dem Ende des Prozesses, bei dem durch ein Geschenk einem Mitmenschen eine Freude bereitet werden soll, wird die tatsächlich erfolgte Reaktion des Beschenkten beobachtet. Mit ein bisschen Distanz kann man gut erkennen, ob echte Freude bereitet wurde oder die gezeigte Freude eher pflichtgemäß geäußert wurde.
Die Frage: "Hat Dir mein Geschenk Freude bereitet?" kommt sicherlich nicht gut an.
?

Das Fragezeichen signalisiert den Wunsch nach einer Reaktion. Von außerhalb des Prozess des Schenkens wurde mit "Wie" der eigentliche Prozess angestoßen. Mit dem Fragezeichen soll das Ergebnis des Prozesses in der Form einer Antwort an den Fragenden zurückgegeben werden, der außerhalb des Prozesses steht.
Die Zusatztexte für die einzelnen Worte lassen die Vermutung zu, dass mit den einzelnen Worten bestimmte Bereiche des Prozesses "Schenken" angesprochen werden.

Die folgende Zeile enthält die Prozessfunktionen, die den Ablauf eines Änderungsprozesses, in diesem Fall "Schenken", vollständig beschreiben. Die Worte, die den Prozess "Schenken" beschreiben, werden den einzelnen Prozessfunktionen zugeordnet. Die Zusatztexte enthalten Verweise, die zusätzliche Informationen zur Zuordnung bereit halten.
Strang der Prozessfunktionen: [Pf]

Der Ablauf der Prozessfunktionen beschreibt einen vollständigen Ablauf eines Änderungsprozesses. Jede Prozessfunktion besitzt als Benennung eine Funktionsbeschreibung, die aus zwei Wörtern besteht, einem Substantiv und einem Verb im Infinitiv. Durch die Orientierung an einen vollständigen Strang des Grundschemas wird gewährleistet, dass sämtliche Aspekte eines Prozesses berücksichtigt werden.
Wenn eine Prozessfunktion nur unzureichend berücksichtigt wird, dann ist die Gefahr groß, dass genau in diesem Punkt Probleme entstehen werden, die einen optimalen Ablauf beeinträchtigen.
Gegebenheit ermitteln [Ge1] zu: 'Wie'

Das Fragewort 'Wie' signalisiert eine Aufforderung, irgend etwas in Angriff zu nehmen. Das kann in dem Prozess des Schenkens die konkrete Aufforderung sein, einen Blick in den Geburtstagskalender zu werfen. Die Prozessfunktion "Gegebenheit ermitteln" beschreibt diesen Vorgang ganz allgemein. Das Ergebnis wäre die konkrete Mitteilung , dass ein Geburtstag eines bestimmten Mitmenschen ansteht.
Anweisung vorgeben [Av2] zu: 'kann man'

Der anstehende Geburtstag signalisiert, dass etwas getan werden muss. Die schenkende Person entscheidet, ob überhaupt und was geschenkt werden soll. Das richtet sich in erster Linie nach der Beziehung zwischen der schenkenden Person und dem zu beschenkendem Mitmenschen. Die Beziehung an sich steht hier im Vordergrund.
Vorgehensweise auswählen [Va3] zu: 'einem Mitmenschen'

Das konkrete Geschenk muss zu dem Mitmenschen passen, der beschenkt werden soll. Zur Auswahl eines passenden Geschenkes muss der Schenkende die Lebenssituation und die Vorlieben des Mitmenschen kennen.
Mittel einsetzen [Me4] zu: 'mit einem Geschenk'

Nachdem ein passendes Geschenk ausgewählt wurde muss es hergestellt oder besorgt werden, also real verfügbar vorhanden sein. Das Geschenk erhält eine hübsche Verpackung und es erfolgt eine angemessene und passende Übergabe des Geschenks an das Geburtstagskind.
Realitätsänderung bewirken [Re5] zu: 'Freude'

Freude stellt sich nicht nur bei der beschenkten, sondern auch bei der schenkenden Person ein. Eine Beziehung wird geändert, wird neu hergestellt oder vertieft. Das Schenken ist eine Art Katalysator zur Gestaltung von zwischenmenschlichen Beziehungen.
Kontrollmessung durchführen [Kd6] zu: 'bereiten'

Wenn man Freude bereitet, dann ist das Ergebnis in der Regel offensichtlich erkennbar. Man kann sich aber auch täuschen. Deshalb ist es manchmal angebracht sich zu vergewissern, ob das Geschenk tatsächlich Freude bereitet hat. Kontrollieren macht niemand gerne, ist aber erforderlich, um immer wiederkehrende Fehler zu vermeiden.
Ergebnis kommunizieren [Ek7] zu: 'Fragezeichen'

Der abgelaufene Prozess hat die Frage nach dem "wie" durch den real stattgefundenen Ablauf beantwortet und hat damit seine Aufgabe erfüllt . Das Fragezeichen gestattet allen Beteiligten sich über den eigentlichen Prozess 'Freude schenken' hinaus auszutauschen. Der abgelaufene Prozess kann in anderen Bezügen gesehen werden. Es kann zum Beispiel eine neue Geburtstagsfeier geplant werden, eine Einladung erfolgen oder nur die Erinnerung an gemeinsame, ähnliche Erlebnisse wach gerufen werden.
Die vorstehenden Darstellungen: "Prozess des Schenkens" und "Strang der Prozessfunktionen", stellen jeweils eine "BasisStruktur" dar, die ohne zusätzliche Informationen aus sich heraus verständlich ist.
Die folgende Darstellung ist eine "ErgänzungsStruktur" und erweitert die BasisStruktur "Strang der Prozessfunktionen" um spezielle Aspekte. In diesem Fall sind es aus dem Grundschema abgeleitete Aspekte, die man bei der Auswahl eines Geschenks und der Gestaltung einer feierlichen Übergabe berücksichtigen kann. Dabei wird auf die vorhergehenden Ausführungen zu Prozess des Schenkens und Strang der Prozessfunktionen Bezug genommen.
Die vorstehende Zusammenstellung der Aspekte, die sich an Ausschnitten des Grundschemas orientiert, ist nicht ganz einfach zu verstehen, da sie keinem bekannten Vorbild folgt.
Am besten dürfte es sein, diese Webseite lokal zu speichern und offline zu lesen. Dabei können Sie vor- und rückwärts und kreuz- und quer vorgehen, denn der Inhalt ist weitgehend in Matrixform aufbereitet.
Die enthaltenen Verweise und der  Rücklink  im Lesefenster und der  Memolink  im Memofenster unterstützen diese Vorgehensweise.
Hinweis, dieses EStkRoot Element ist unsichtbar, es wird nur zum korrekten Aufbau der Struktur benötigt.
Diese Zeile enthält die Startpunkte für Untergliederungen des Grundschemas, mit denen die Aspekte näher beschrieben werden.

Es sind Startpunkte für bestimmte Stränge, die das Grundschema von Beginn bis Ende durchziehen oder für Prozessfunktionen, die eine bestimmte Situation im Ablauf des Grundschemas aufschlüsseln. Durch die Auswahl dieser Untergliederungen wird versucht, möglichst vollständige Beschreibungen zu erhalten, denn die Stränge und Prozessfunktionen sind in sich schlüssig und vollständig.
Hier wäre der Ausgangspunkt für nähere Angaben zu "Wie" und "Gegebenheit ermitteln". Diese Aspekte gehen dem Prozess des Schenkens voraus und sollen deshalb nicht näher analysiert werden.
unterschiedliche Beziehungsart berücksichtigen ➔
Prozess-Strang [PSu]

Der Prozess-Strang bildet einen kompletten Entwicklungsprozess ab. Man kann den Aufbau einer Beziehung als einen Entwicklungsprozess ansehen, der mit einer vorgegeben Anweisung beginnt. Nach dieser Sichtweise kann man Beziehungen nach ihrem Entwicklungsstand sortieren.

Beziehungen, die am Anfang eines Prozesses stehen, ergeben eine nur lockere Beziehung mit nur geringem Einsatz für ein dauerhaften Bestand. Langfristig gewachsene Beziehungen hingegen haben prinzipiell sämtliche Entwicklungsstufen durchlaufen und sind somit am Ende eines Prozesses zu finden.
Eingangsgröße [P00u]
Mit unbekannten Menschen kann eine Art Verbundenheit entstehen, wenn sie Mitglieder einer Gruppe sind, für die beim Empfänger besondere Sympathien [P00r] vorhanden sind. Diese Nähe wird durch einen weitgehend anonymen Kommunikationsprozess [P00a] hervor gerufen.
Anlass [P01u]
kollektive Verbundenheit, z.B. Landsmannschaften, Standeszugehörigkeit
Dieses Verbundenheitsgefühl wird durch einen Mix aus realen Gegebenheit und einer individuellen Bewertung gebildet.
Man erhofft sich durch diese Verbundenheit Beistand [P01r] bei gruppenspezifischen Problemen [P01a].
Zielfestlegung [P04u]
Bekanntschaften sind Personen aus dem sozialen Umfeld, mit denen beidseitig gewünschte [P04r] Kontakte in einer allgemein akzeptierten Form [P04a] gepflegt werden.
Spezifizieren Mitteleinsatz [P07u]
Interessengruppen entstehen durch ein gemeinsames Wirken eines Personenkreises, der sich aus taktischen Gründen [P07a] zusammen geschlossen hat, um effizienter [P07r] als Einzelpersonen gemeinsame Interessen zu verfolgen.
Verwirklichen Mitteleinsatz [P10u]
kollegiale Beziehungen ergeben sich aus einem gegebenen Umfeld, das in der Vergangenheit ausgewählt wurde [P10a] und das sich anschließend dem direkten Einfluss weitgehend entzieht [P10r].
Beeinflusste Realität [P13u]
Freundschaften sind langfristig, freiwillig entstandene und bewährte Beziehungen. Sie benötigen eine konsequente Umsetzung [P13r] um auf Dauer bestehen [P13a] zu können.
Neue Realität [P16u]
Eine familiäre Zusammengehörigkeit ergibt sich aus der in der Vergangenheit entstandenen und andauernd [P16r] bestehenden Eltern-Kind Beziehungen. Die Besonderheit dieser Beziehungen besteht darin, dass sie durch ein Familienmitglied nur im Verhalten, aber nicht in der Realität beendet werden können [P16a].
Ausgangsgröße [P17u] ➔ Eine lebenslange Bindung kennt kein vorzeitiges Ende und damit auch keine Bewertung des abgelaufenen Prozesses [P17r] und keine entsprechende Kommunikation [P17a] .
Im Gegensatz zu einer [Beziehung zwischen unbekannten Menschen], die auf einem weitgehend anonymen Kommunikationsprozess beruht, wird hier die Nähe durch eine individuelle Kommunikation geprägt.
Basismotivation des Beschenkten ➔
in der Abfolge der Prozessfunktionen [Pf]

Die Auswahl eines passenden Geschenks kann sich an der Basismotivation des Beschenkten orientieren. Es ist unmöglich, die Basismotivation eines Mitmenschen tatsächlich zu erkennen. Hier wird die erweiterte, allgemeine menschliche Bedürfnishierarchie von Abraham Maslow herangezogen, um erste Anhaltspunkte für die Auswahl von passenden Geschenken anzubieten.

Es ist interessant, dass die einzelnen Ebenen der Bedürfnishierarchie den Prozessfunktionen des Grundschemas vollständig unter Beibehaltung der Reihenfolge zugeordnet werden können. Das ist nicht verwunderlich, denn es werden jeweils Entwicklungsvorgänge beschrieben. Das alles hält wissenschaftlichen Überprüfungen niemals stand, stehen aber auch eigenen Erkundungen nicht im Weg.
Gegebenheit ermitteln [Ge1]
Bedürfnis der Transzendenz:
Es stellt ein spirituelles Bedürfnis dar, mit dem Ziel, im Einklang mit dem Kosmos zu sein.

Dieses Bedürfnis geht der Frage nach, welches die Startvoraussetzungen [S00u] für den bisherigen Lebenslauf waren, die somit einem vorangegangenen oder einem übergeordneten Prozess zuzuordnen sind.
Die spannende Frage hierbei lautet: Sind die gegebenen Voraussetzungen frei verfügbar oder werden Gegenleistungen erwartet? [S00r].
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich der abstrakten Teile von Startvoraussetzungen [S00a]:
leeres Notizbuch, esoterische Literatur
Anweisung vorgeben [Av2]
Bedürfnis nach Selbstverwirklichung:
Durch die Nutzung und Entwicklung des eigenen Potentials soll die Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, freie Wahlmöglichkeit etc. ermöglicht werden.

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass für eine Selbstverwirklichung in erster Linie Weisheit und Lebenserfahrung [S02u] erforderlich sind.
Mit diesem Rüstzeug sollte man in der Lage sein, die Gesamtheit [S02r] der Einflussfaktoren für anstehende Prozesse zu betrachten, um richtige Entscheidungen zu treffen.
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich von Naturgesetze, Allgemeinwissen [S02a]:
wissenschaftliche Literatur, Biografien
Vorgehensweise auswählen [Va3]
Wertschöpfungs- bedürfnisse:
Es soll eine Selbstachtung und die Wertschätzung durch andere erreicht werden. Als Voraussetzung hierfür gelten die Erfüllung kognitiver Bedürfnisse: Bedürfnisse nach Wissen, Verstehen und Neuem.

Eine gesellschaftliche Anerkennung wird in erster Linie durch Kenntnisse [S05u] über Problemlösungen erreicht. Eine Wertschätzung wird demjenigen entgegen gebracht, der gesellschaftlich anerkannte Werte aus der Menge der Alternativen [S05r] vorlebt.
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich von Wissen [S05a]:
Sachbücher, Ratgeber für spezielle Sachgebiete
Mittel einsetzen [Me4]
soziale Bedürfnisse:
Dieses sind Bedürfnisse nach Zusammengehörigkeit, Bindung, zu lieben und geliebt zu werden.

Die Real verfügbare Möglichkeiten [S08u] im sozialen Umfeld müssen ausgetestet und gelebt werden.
Mit Merkmalen [S08r] können Gruppen identifiziert werden, zu denen eine Zugehörigkeit und einer daraus resultierenden Übertragung spezieller Gruppeneigenschaften angestrebt wird.
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich von Information [S08a]:
Unterhaltungsliteratur, Periodika zum Zeitgeschehen
Realitätsänderung bewirken [Re5]
Sicherheit und Schutzbedürfnisse:
Das Vorhandensein von geordneten und beherrschbaren Lebensumständen wird als Voraussetzung für ein stressfreies Leben angesehen.

Die aktuelle Realität [S11u] steht im Vordergrund und es werden Maßnahmen getroffen, die eventuell auftretende Abweichungen [S11r] von den gewünschten Lebensumständen abwenden können.
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich von Datensammlung [S11a]:
Ratgeber für Alltagsprobleme, Nachschlagewerke
Kontrollmessung durchführen [Kd6]
existenzielle Grundbedürfnisse:
Solange diese Grundbedürfnisse wie Nahrung, Gesundheit, Sexualität nicht erfüllt sind, ist es abnormal und unrealistisch, die Erfüllung anderer Bedürfnisse anzustreben.

Das einzige Ziel in dieser Situation besteht darin, dass ein befriedigender Zustand [S14r] erreicht wird, der es erübrigt, die Situation mit einer andern zu vergleichen [S14u].
Literaturvorschlag:
aus dem Bereich von Signalfolge [S14a]: Bilderbücher, Sparbuch :-)))
Ergebnis kommunizieren [Ek7]
ohne Bedürfnisse ?:
Kann es sein, dass es eine Ebene von Bedürfnissen unterhalb der Grundbedürfnisse gibt, die also unterhalb der Basis der Bedürfnispyramide liegt?

Wenn man der Logik des Grundschemas mit der hier verwendeten Reihe der Prozessfunktionen folgt, dann muss man eine Antwort mit Hilfe dieser Prozessfunktion suchen.
Da in dieser Prozessfunktion der Prozess bereits abgeschlossen ist, können nur noch abstrakt formulierte Rückblicke vorliegen oder angefertigt werden. Nur, wer fühlt sich hierfür zuständig und besitzt den erforderlichen Überblick?
Geschenk- eigenschaften ➔
Prozessfunktion: Mittel einsetzen [Me4]

Aus dieser Prozessfunktion können die Hauptaspekte von Geschenken und der Übergabe abgeleitet werden, denn diese Prozessfunktion beschreibt den Übergang von der eher abstrakten zur eher realen Welt und damit sämtliche Anforderungen an die Mittel, in diesem Fall an die Geschenke, damit dieser Übergang gut gelingt.
Mitteleinsatz auslösen [B09u]
Wer soll das Geschenk übergeben?
Eigenart (speziell) [B09r]
Erfüllt das konkrete Geschenk die ausgewählten, speziellen Merkmale?
Indikator (valide) [B09a]
Zeigt das Geschenk die gewünschten, inneren Werte?
spezifizieren Mitteleinsatz [P07u]
Wird alles gemacht, damit das Geschenk tatsächlich, rechtzeitig zur Verfügung steht?
effizientes Vorgehen [P07r]
Wie hoch ist der Aufwand für den Schenkenden?
taktischer Plan (wie) [P07a]
Wie umfangreich wird die Mitwirkung oder der Aufwand für den Beschenkten sein?
Verwirklichen Mitteleinsatz [P10u]
Wie soll das Geschenk übergeben werden?
effektiver Einfluss [P10r]
Ist sich der Schenkende der Tatsache bewusst, dass die maßgebende Reaktion auf das Geschenk ganz alleine beim Beschenkten liegt?
ausgeführter Maßnahmenkatalog [P10a]
Ist es zweckmäßig, eine To-Do Liste zu erstellen und systematisch abzuarbeiten?
Real verfügbare Möglichkeiten [S08u]
Wie hoch kann der Wert des Geschenks im Verhältnis zu den Möglichkeiten des Schenkenden sein?
Merkmal (prägnant) [S08a]
Welcher Klasse, Gruppe oder Gattung soll das Geschenk angehören?
Information (relevant) [S08r]
Reicht die Menge der gesammelten Erkenntnisse über den zu Beschenkenden [Beziehungsart] und [Basismotivation] aus, um ein passendes Geschenk auszuwählen?
Freude ➔
Prozessfunktion: Realitätsänderung bewirken [Re5]

Freude entsteht beim Beschenkten dann, wenn durch das Geschenk bewusste oder unbewusste Wünsche in Erfüllung gegangen sind.

Im Prozessablauf entsteht Freude in erster Linie direkt nach der Geschenkübergabe. Die wichtigsten Aspekte in dieser Situation enthält die Prozessfunktion: 'Realitätsänderung bewirken'. Deshalb wurde sie zur Darstellung der verschiedenen Ausprägungen der Freude ausgewählt.
Störgröße begegnen [B12u]
Freude darüber, dass eventuell bestehende Störgrößen beseitigt worden sind
Dimension [B12r]
Freude darüber, dass das Geschenk genau passt (richtig ist)
Maßstab [B12a]
Freude darüber, dass Bedürfnisse richtig erkannt wurden (reliabel)
Verwirklichen Mitteleinsatz [P10u]
Freude über das tatsächlich stattgefundene Geschehen
Beeinflusste Realität [P13u]
Freude über neue Situation
Unterschied [S11r]
Freude über neue Überraschung (soll signifikant neu sein)
Datensammlung [S11a]
Freude über Bestätigung vorhandener Vorstellungen (bleibt konsistent)
bereiten ➔
Prozessfunktion: Kontrollmessung durchführen [Kd6]

Die Faktoren, die den Erfolg oder Misserfolg von Schenken ausmachen ergeben sich aus der Ausführung des gesamten Prozesses, der mit dem Verb 'bereiten' angesprochen wird.
Eigenschaften von Handlungen sind nicht offensichtlich und deshalb schwierig darzustellen. Es bietet sich an, sich bei der Beschreibung an dem Rahmen zu orientieren, in dem sich die Handlung abspielt. So einen Rahmen bietet die Prozessfunktion 'Kontrollmessung durchführen'. In diesem Fall beinhaltet sie die vollständige Situation nach der Geschenkübergabe.
Ergebnis messen (akzeptabel) [B15u]
Diese Detailfunktion beinhaltet die Abfolge der Wahrnehmung des Beschenkten bezüglich des Wertes des Geschenks:
Als Erstes muss der Beschenkte das Geschenk überhaupt annehmen können, er muss es als ein Geschenk akzeptieren.
Ausprägung (nachvollziehbar) [B15r]
Zudem darf für den Beschenkten das Geschenk nicht völlig unerwartet kommen. Es muss für den Beschenkten nahe liegend sein, warum der Schenkende das konkrete ausgewählte Geschenk für ihn ausgesucht hat.
Wert (objektiv) [B15a]
Zuletzt muss der Wert des Geschenks für den Beschenkten objektiv nachvollziehbar sein, um dem möglichen Verdacht keinen Raum zu gewähren, das Geschenk sei möglicherweise ein Teil einer Liststrategie.
Beeinflusste Realität [P13u]
Diese Detailfunktion beschreibt die Situation während der Geschenkübergabe. Der normale tag tägliche Ablauf wird absichtlich auf eine angenehme Art und Weise unterbrochen. Das wird von jedem Beteiligten positiv aufgenommen und als eine Art Geschenk angesehen.
konsequente Umsetzung [P13r]
Ein positiver Eindruck entsteht nur dann, wenn die Feier etwas Besonderes ist. Das ist nicht selbstverständlich, sondern kann nur durch ein gewisses Engagement und Hingabe herbei geführt werden.
erkennbare Auswirkungen [P13a]
Wenn eine Geburtstagsfeier gut gelungen ist, dann wird sie bei allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben.
Neue Realität [P16u]
Diese Detailfunktion beschreibt die Situation nach der Geschenkübergabe. Im Wesentlichen wurde ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl bestätigt.
nachhaltiger Zustand [P16r]
Die positive Stimmung soll bis zum nächsten Geburtstag ohne weitere Aktionen anhalten. Das ist nicht selbstverständlich. Bei einer gut geplanten Geburtstagsfeier wird auch dieser Aspekt berücksichtigt.
abnehmender Fokus [P16a]
Trotz der lang andauernden positiven Stimmung muss die Erinnerung an die Geburtstagsfeier in den Hintergrund treten können, damit der Alltag ohne Missstimmung wieder die Oberhand gewinnen kann.
Zugänglicher Messbereich (geeignet) [S14u]
In dieser Detailfunktion werden die Voraussetzungen geschaffen, um die Qualität der Verbundenheit zwischen der schenkenden und der beschenkten Personen zu erfassen. Generell wurde durch das Geschenk und der feierlichen Übergabe die gegenseitige Vertrauensbasis bekräftigt und transparent gemacht. Die Vertrauensbasis stellt in diesem Fall den Messbereich dar.
Zustand (eindeutig) [S14r]
Ein passendes, einfühlsames Geschenk kann dazu dienen, eventuell vorhandene Unklarheiten über die bestehende Beziehung zu beseitigen und ein zweifelsfrei freundschaftliches Verhältnis herzustellen.
Signalfolge (trennscharf) [S14a]
Aufgrund eines neu bekräftigten, freundschaftlichen Verhältnisses können nun zum Beispiel auch "kritische" Aussagen getroffen werden. Es kann jetzt angenommen werden, dass sie mit der richtigen Intention beim Empfänger ankommen, beziehungsweise richtig interpretiert werden.
?
Prozessfunktion: Ergebnis kommunizieren [Ek7]

Hier wird ohne weitere Angaben nur hierauf verwiesen, wo die wichtigsten Aspekte dargestellt sind.



Das folgende Schema analysiert die ausgesuchten Geschenke verschiedener Geburtstagsgäste für Otto, der seinen 50. Geburtstag feiert. Alles ist frei erfunden und dient nur dazu, die vorgestellten Zusammenhänge zu veranschaulichen.

In dieser Zeile sind die Namen des Geburtstagskindes "Otto" und die der Geburtstagsgäste
  • Anton
  • Samuel
  • Berta
  • Richard
  • Ida
aufgeführt, die nach der deutschen Buchstabiertafel ausgesucht wurden.
Die Spalte unter "Otto" enthält seine Eigenschaften und Präferenzen zu den verschiedenen Aspekten eines Geschenks.
Die Spalten der Geburtstagsgäste enthalten die speziellen Ausgestaltungen der verschiedenen Aspekte ihres Geschenks.
In dieser Zeile sind die Bezeichnungen der konkret ausgesuchten und übergebenen Geschenke aufgeführt.
Diese Vorspalte listet im Folgenden die verschiedenen Aspekten eines Geschenks auf, die in der Spalte eines Geschenkes konkretisiert werden.
Die Summe der Beurteilungen der einzelnen Geschenke lässt erkennen, dass Otto eine schöne Geburtstagsfeier hatte.
Hier könnte zusätzlich das Endergebnis von numerisch berechneten Einzelergebnissen von Kontrollmessungen stehen. Eine Geburtstagsfeier mit mathematisch-statistischen Methoden zu zerpflücken und entsprechend zu beurteilen, das wäre jedoch etwas unpassend!
Otto feiert seine 50. Geburtstag
Ist jemand aus der großen Familie, den jeder gerne hat.
Er liebt seinen Fußballverein über alles und ist dort Trainer.
Er wird sich auch über ein Geschenk freuen, das ihm anschließend Zeit kosten wird, da er anscheinend nicht so ganz ausgelastet ist.
Er ist genau und zuverlässig und freut sich, wenn andere diese Eigenschaft würdigen.
Otto besitzt eine eher skeptische Grundhaltung.
Wenn er jemandem vertraut, dann ist er für den ein echter Kumpel.
Insgesamt ist Otto ein umgänglicher Zeitgenosse.
Gast Anton
ein 10 jähriger Neffe
eine Postkarte von Jogi Löw in seinem Beisein signiert
Anton sieht seinen Onkel als Kumpel an, der seine Vorstellungen und Vorlieben teilt.
Anton ist vielleicht Fußballfan und spielt eventuell selber Fußball. Otto ist für Anton ein nachahmenswertes Vorbild und schätzt seinen Onkel mit dessen sozialen Basismotivation richtig ein.
Anton will mit seinem Geschenk Ottos Vorliebe für Fußball bestärken. Die signierte Postkarte ist dafür gut geeignet.
Otto freut sich darüber, dass sein Neffe ihn richtig einschätzt.
Otto merkt, dass die Postkarte für Anton viel bedeutet und weiß das zu schätzen.
Otto vertraut dem Anton, der ihn eventuell als Vorbild nimmt.
Das Geschenk passt sehr gut.
Gast Samuel
ist ein Klassenkamerad von früher.
eine Geschenkpackung extrem uralter Whisky. Whisky bedeutet: "Wasser des Lebens".
Das Geschenk ist ein typisches Freundschaftsgeschenk gestandener Männer.
Mit diesem Geschenk könnte das Wertschöpfungsbedürfnis angesprochen werden.
Getränke sind Geschenke, die gerne gemeinsam genutzt wird, was eine Freundschaft auszeichnet.
Otto freut sich nicht nur über das Getränk Whisky an sich, sondern darüber, dass Samuel auch die zu erwartenden, gemeinsamen Kaminstunden schätzt.
Otto fühlt sich geschmeichelt, dass sein Freund für ihn eine so wertvolle Markenqualität ausgesucht hat.
Der Whisky wird genüsslich in gemeinsamen Zech- und Diskussionsrunden geleert.
Der Whisky ist ein echtes Freundschaftsgeschenk.
Gast Berta
Ehefrau eines befreundeten Ehepaars
ein Buch: "Der Jahrgang macht's oder Die Macht des Jahrgangs"
Die Ehepaare kennen sich aus einem Tanzkreis.
Das Buch passt nicht so ganz zu Ottos Basismotivation, sondern eher zu einer für ihn weitgehend unpassenden Motivationsstufe.
Das Buch soll Otto mit einem Augenzwinkern motivieren, sich für neue Themen zu interessieren.
Das Buchgeschenk kommt für Otto überraschend, denn das Ehepaar hat Otto bislang nie in dieser Hinsicht provoziert.
Das Geschenk lässt den Wunsch nach weiter andauernden Freundschaft erkennen.
Ein vorhandenes Vertrauen wird mit dem Buch nicht weiter vertieft, was eventuell auch nicht angestrebt wird.
Das Geschenk passt und Otto ist erfreut über die bekräftigte Freundschaft.
Gast Richard
ein Nachbar von gegenüber, der zusammen mit anderen Nachbarn ein Ständchen bringt
ein Geschenkkorb von der ganzen Nachbarschaft zusammengelegt
Eine funktionierende Nachbarschaft besteht nicht nur aus Bekanntschaften sondern kann auch eine Interessengemeinschaft sein.
Das Geschenk berücksichtigt keine Basismotivation von Otto.
Dieses "Allerweltsgeschenk" bringt zum Ausdruck, dass die Nachbarn die Eigenarten und Lebensumstände von Otto ganz bewusst nicht berücksichtigen.
Die Nachbarn haben sich aufgerafft und etwas gemeinsam gemacht.
Eine besonderes gelungene Übergabe veredelt das Allerweltsgeschenk.
Die gelungene Geschenkübergabe bestätigt Ottos Bild von dem guten nachbarschaftlichen Verhältnis.
Die nette Geste der Nachbarn ist bei Otto angekommen.
Gast Ida
Ehefrau von Otto
-1

Die vorstehende Zeile und die entsprechenden Zeilen in dieser Spalte werden für eine Funktion verwendet, die im 'Funktionen Auswahlmenü' unter
[40  In einem Strukturlauf enthaltene Zahlen aufaddieren]
aufgerufen werden kann.
eine gemeinsame Urlaubsreise
1 2 -1
zu den Jungferninseln
Eine größere Urlaubsreise
1 3 -1
zu zweit machen nur miteinander sehr vertraute Menschen.
Das Geschenk ist unabhängig von
1 4 -1
Ottos Basismotivation und passt immer, denn Reisen macht allen Spaß.
Es wird viel Mitwirkung verlangt.
1 5 -1
Die Vorfreude steht erstmals im
6 1 -1
Vordergrund, denn alles andere kann Otto noch nicht überblicken.
Das Urlaubsziel und die Gegebenheiten darum
7 1 -1
herum muss objektiv zum Ehepaar Ida und Otto passen und darf nicht zu weit vom üblichen Rahmen abweichen.
Das Geschenk verbindet
880 1 -1
die Ehepartner. Es wird damit nicht nur der Otto sondern auch die Ida gefeiert. Sie macht sich somit selber ein Geschenk.
Es ist ein "Double-Use-Geschenk".
9 1 -1

Das folgende Schema zeigt die Hierarchie der Geschenkeigenschaften.

Struktur der Haupteigenschaften von Geschenken
immaterielle Ausgestaltung
[BSr] Beziehungen-Strang mit relevanten Beziehungen stehen im Vordergrund
abstrakte Beziehung: symbolhaftes Geschenk
[B00r] reale Teile Von Startbedingungen, da der Stellenwert einer Beziehung im Vordergrund steht
nur Gruß oder Glückwunsch
[B03r] spezifische Situation steht im Vordergrund, da eine bestehende Verbundenheit bestärkt wird
einlösbarer Geschenk-Gutschein
[B06r] Teilmenge steht im Vordergrund, da aus einer Gesamtmenge ausgewählt werden kann
selbst erstelltes Geschenk-Versprechen
[B09r] Eigenart steht im Vordergrund, da ein spezielles, reales Geschenk in Aussicht gestellt wird
persönliche Beziehung: Dienstleistungs-Geschenk
[B12r] Dimension steht im Vordergrund, da eine geschenkte Realitätsänderung richtig sein muss
mit Mitwirkung des Beschenkten
[B15r] Ausprägung steht im Vordergrund, da der Beschenkte das Geschenk unmittelbar und damit nachvollziehbar erlebt
ohne Mitwirkung des Beschenkten
[B17r] Endbedingungen stehen im Vordergrund, da das Ergebnis eines Prozesses im Vordergrund steht
materielle Geschenke
[SSr] der Sachen-Strang mit den realen und angestrebten Gegebenheiten steht im Vordergrund
anonym hergestellt
[S00r] fest eingeplante Verfügbarkeit eines Geschenks steht im Vordergrund
Massenware
[S02r] Gesamtheit, da eine umfängliche Auswahlmöglichkeit im Vordergrund steht
Kleinserie
[S05r] Alternative, da Exklusivität im Vordergrund steht
individuell hergestellt
[S08r] Merkmal, da ein bestimmtes Unikat im Vordergrund steht
von Fachmann hergestellt
[S11r] Unterschied, da eine besondere Ausgestaltung im Vordergrund steht
selbst hergestellt
[S14r] Zustand, da ein eindeutig zuordbarer Zeitaufwand im Vordergrund steht
bereits vorhanden
[S17r] reale Gegebenheiten vorangegangener Prozesse stehen im Vordergrund
050 br1950 Dieses ist das RootObjekt einer bestimmten ErgänzungsStruktur (ESkt).
00-0
Die Gesamtkosten der Geschenke wird durch hier Anklicken berechnet.
Berta: ein Buch
040-0
Samuel: uralter Whisky
030-0
Richard: ein Geschenkkorb
050-0

Zum Abschluss des kleinen Expertensystems
"Wie kann man mit einem Geschenk Freude bereiten?"

ein Gedicht von Erich Kästner:

Hinz kam zu Kunz um Rats gelaufen.
"Was schenkt ein Vater seinem Sohn?"
Kunz schlug ihm vor, ein Buch zu kaufen.
"Ein Buch? Ach nein. Das hat er schon."

Aus: Die kleine Freiheit, 1949

Viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse beim Beschäftigen mit dem Grundschema!

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[GScha] (a1) Rechtliche Hinweise:
© Hans-Werner Brinner 2015 bis 2019
Dateiname: ASBRI-Formular Version 1.0.3.html Stand: 2019-09-27

Dieses ist die Basistabelle des Grundschemas als HTML-Tabelle.

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sinngemäße deutsche Übersetzung:

Hiermit wird unentgeltlich jeder Person, die eine Kopie der Software und der zugehörigen Dokumentationen (die "Software") erhält, die Erlaubnis erteilt, sie uneingeschränkt zu nutzen, inklusive und ohne Ausnahme mit dem Recht, sie zu verwenden, zu kopieren, zu verändern, zusammenzufügen, zu veröffentlichen, zu verbreiten, zu unterlizenzieren und/oder zu verkaufen, und Personen, denen diese Software überlassen wird, diese Rechte zu verschaffen, unter den folgenden Bedingungen:

Der obige Urheberrechtsvermerk und dieser Erlaubnisvermerk sind in alle Kopien oder Teilkopien der Software einzufügen.

DIE SOFTWARE WIRD "WIE BESEHEN" BEREITGESTELLT, OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GEWÄHRLEISTUNG, EINSCHLIESSLICH, ABER NICHT BESCHRÄNKT AUF DIE GEWÄHRLEISTUNG DER MARKTGÄNGIGKEIT, EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND NICHTVERLETZUNG VON RECHTEN DRITTER. IN KEINEM FALL HAFTEN DIE AUTOREN ODER URHEBERRECHTSINHABER FÜR ANSPRÜCHE, SCHÄDEN ODER SONSTIGE ANSPRÜCHE, SEI ES AUS EINER VERTRAGSVERLETZUNG, UNERLAUBTER HANDLUNG ODER AUF ANDERE WEISE, DIE AUS, AUS ODER IN VERBINDUNG MIT DER SOFTWARE ODER DER NUTZUNG ODER EINEM ANDEREN UMGANG MIT DER SOFTWARE ENTSTEHEN.

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Die Prüfsumme oder Hashwert nach dem MD5-Algorithmus für dieses Dokument befindet sich in einer Datei in dem selben Unterverzeichnis, aus der auch diese Datei stammt, und besitzt dem selben Dateinamen wie diese Datei, wobei die Dateierweiterung: MD5 lautet. Für diese Datei lautet der Dateiname:
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[ Funktionen Auswahlmenue ] unter 51 md5sum einer Datei ermitteln
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[Z2] (a2) Titel des Dokumentes in Form einer erweiterten Basisfunktion:
Erste Präsentation des Grundschemas für interessierte Leser zur Erweiterung ihres Wissens.

Hier steht der Titel des Dokumentes
als ein Satz in Form einer erweiterten Basisfunktion
und zusätzliche Informationen zu dem Dokument.

Der Titel kann idealerweise eine erweiterte Basisfunktion beschreiben mit den Teilfunktionen: Direktive, Abstraktion, Sache, Interaktion, Beziehung, Realität und Extern.
Zuordnungen der Satzbestandteile des aktuellen Titels zu den Teilfunktionen:

Direktive:  Erste
Abstraktion:     Präsentation
Sache:  des Grundschemas
Interaktion:  für
Beziehung:  interessierte Leser  
Realität:  zur Erweiterung
Extern:  ihres Wissens.

Hier können Informationen zum aktuellen Stand des Projekts und zum Projektverlauf stehen und zusätzliche Angaben zu den aktuellen MarkierungsObjekten aufnotiert werden.
MarkierungsObjekte sind ASBRI-Elemente, die eine besondere Bedeutung, zum Beispiel: 'zuletzt bearbeitet' und eine vereinbarte Hintergrundfarbe oder Rahmenbreite besitzen. Diese gestalterischen Auszeichnungen werden durch den Eintrag des entsprechenden class-Attributs in die class Liste des ASBRI-Elements erzeugt.
aktuelle Besonderheit einer DetailfunktionFarbeclass-Attribut
Die aktuell in Bearbeitung befindlichen Detailfunktionen sindgelbgelbObj
Die in konkreter Planung befindlichen Detailfunktionen sind blaublauObj
Die Detailfunktion, die den aktuellen Stand des Projektes kennzeichnet ist grüngruenObj
Detailfunktionen mit wichtigen, erledigten Inhalten sind silbersilberObj
Detailfunktionen, die aktuell eine bevorzugte Bearbeitung verlangen sind hellrothellrotObj
Die eine Detailfunktion, mit der beim nächsten Bearbeitungsvorgang weitergemacht werden soll, besitzt einen dicken schwarzen RahmenschwarzObj

Die MarkierungsObjekte können im Quelltext recht einfach aufgefunden werden, indem nach dem jeweiligen class-Attribut gesucht wird.


[Rb] (a3)
Realitätsbereiche:

Die [Rb] Realitätsbereiche teilen die für uns wahrnehmbare Welt in zwei ganz unterschiedliche Bereiche auf: die eher abstrakte und die eher reale Welt.

Der eher abstrakte Bereich umfasst Abbildungen der Realität in den unterschiedlichsten Darstellungsformen. Der eher reale Bereich stellt die materielle Welt dar, die von den Menschen unabhängig ist oder von den Menschen als Teil der Realität erschaffen wurde. Im Übergangsbereich dazwischen sind beide Welten vorhanden, ohne sich zu vermischen.
Erste Überlegungen zu einem geplanten Projekt oder einem Änderungsprozess können in diese Zeile des Grundschemas eingetragen werden. Diese Überlegungen sollen bestenfalls einen vollständigen Überblick über das Vorhaben herbeiführen und dadurch eine Abgrenzung zu außerhalb des Projektes stehenden Aspekten ermöglichen.
Wenn diese Einträge im Laufe des Projektes nicht geändert werden, dann können sie als Ausgangspunkt für eine Beurteilung der im Laufe des Prozesses tatsächlich erzielten Ergebnisse heran gezogen werden.

[Ra] (a4)
der eher abstrakte Bereich:

Der [Ra] eher abstrakte Bereich repräsentiert im Grundschema die abstrakte Welt und umfasst unsere eigenen Vorstellung und Erfahrungen und die Darstellungen anderer Personen zu deren Sichtweise auf die reale Welt.

Dem eher abstrakten Bereich liegen immer kognitive Vorgänge zugrunde. Man versucht die wahrgenommene Realität gedanklich zu vereinfachen um ein Modell zu erhalten, mit dem die Realität unter verschiedenen Voraussetzungen und Bedingungen veranschaulicht oder abgeglichen werden kann. Die einfachsten Modelle sind Funktionsbeschreibungen und bestehen umgangssprachlich aus zwei Worten, einem Substantiv und einem Verb im Infinitiv, z.B.:
  • Kaffee zubereiten,
  • Wasser kochen,
  • Sonnencreme auftragen,
  • Wagen waschen.
Diesen Funktionsbeschreibungen benennen keine konkreten Ausführungsformen sondern definieren nur indirekt das erwartete Ergebnis. In nachfolgenden Schritten werden den Funktionen reale Tätigkeiten zugeordnet, die sich an den real vorgegebenen Gegebenheiten orientieren.
Bei einer ersten Projektbeschreibung können hier in umgangssprachlicher Form die wichtigsten Aspekte eingetragen werden, die ausgehend von dem vorliegenden Anlass eine erfolgreiche Durchführung eines Projektes wahrscheinlich oder unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Diese Überlegungen aus einer übergeordneten Sichtweise dienen der Motivation, entgegen allen Zweifeln ein Projekt überhaupt erst einmal zu starten. Bei einer ordentlichen Vorgehensweise wird sich in der Regel bei geringem Ressourcenverbrauch schnell zeigen, ob ein Abbruch erforderlich ist. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen sind einiges wert und können auf eine andere Art und Weise nicht gesammelt werden.

[Ru] (a5)
Übergangsbereich:

Im [Ru] Übergangsbereich findet die Umsetzung der modellhaften Ideen aus dem eher abstrakten Bereich statt.

Der Übergangsbereich steht im Mittelpunkt des Grundschemas. Hier findet die Umsetzung der modellhaften Ideen aus dem eher abstrakten Bereich statt. Es werden Tätigkeiten durchgeführt, um die Realität entsprechend der Planung mit den vorhandenen Mitteln zu beeinflussen. Der Übergang ist nicht kontinuierlich und die beiden Bereiche überlappen sich nicht. Deshalb kann die Realität nur mit realen Mitteln verändert werden.
Bei einer ersten Projektbeschreibung kann hier die prinzipielle Vorgehensweise zur Umsetzung der Ideen eingetragen werden. Oft sind kluge, schlaue oder pfiffige Vorgehensweisen geplant.
Wenn sehr innovative und sensible Aspekte überhaupt niedergeschrieben werden, dann könnte das hier erfolgen. Für die Benutzung des ASBRI-Formulars werden außer einem einfachen Texteditor und einem modernen Browser keine weiteren Ressourcen und insbesondere keine Internetanbindung benötigt.
Das ASBRI-Formular ist eine reine Textdatei, die ausschließlich darstellbare ASCII-Zeichen enthält. Funktionale Ausgestaltungen erfolgen ausschließlich auf der Basis von JavaScript, wobei die Funktionen in weitgehend verständlichem Klartext vollständig im ASBRI-Formular enthalten sind. Der Benutzer benötigt nur das Grundwissen über den Aufbau von HTML-Dateien.
Das ASBRI-Formular enthält als Einleitung die Beispielanwendung: "Prozess des Schenkens". Am Ende wird eine leere Grundstruktur zum Starten einer eigenen Anwendung angeboten. Der Benutzer kann die Teilfunktionen mit seinen Vorstellungen füllen und mit entsprechenden Kenntnissen umgestalten. Hierfür wird ein externer Texteditor wie 'SciTE' benötigt.
Aus diesen Gründen eignet sich das ASBRI-Formular zur Aufzeichnung und Verwaltung von vertraulichen Angelegenheiten.

[Rr] (a6)
eher realer Bereich:

Im [Rr] eher realen Bereich laufen ständig Prozesse ab, die Änderungen bewirken oder die momentan zum Stillstand gekommen sind und die wir nur durch den Einsatz von Mitteln beeinflussen können.

Der [Rr] eher reale Bereich unterliegt einem immerwährenden Wandel. Die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten sind nicht veränderbar. Durch menschliches Handeln können Änderungsprozesse angestoßen, gestoppt und gesteuert werden. Die hierdurch entstehenden Wirkungen werden nicht immer die gewünschten Änderungen herbei führen. Durch eine systematische Herangehensweise können die bestehenden Unsicherheiten verringert werden.
Bei einer ersten Projektbeschreibung können hier die für das Projekt relevanten Aspekte der Realität vor dem Start des Projektes und nach Beendigung des Projektes angegeben werden.
Das sind naturgemäß nur mehr oder weniger subjektive Beobachtungen und Wunschvorstellungen, die sich im Prozessverlauf bewahrheiten oder sich als unrealistisch herausstellen. Sie liefern auf jeden Fall einen Maßstab für spätere Beurteilungen.

[Bf] (a7) erweiterte
Basisfunktion mit
Teilfunktionen = Tfkt

Die Basisfunktion beschreiben die grundlegende Arbeitsweise eines Veränderungsvorgangs. Die Erweiterungen betreffen den Ein- und Ausgang zu über- oder nebengeordneten Prozessen.

prinzipiell: Die Basisfunktion beschreibt einen Änderungsprozess im Rahmen eines Grundschemas mit fünf Teilfunktionen und den Übergängen zum Umfeld des Änderungsprozesses. Die Teilfunktionen enthalten sämtliche Hauptmerkmale des Änderungsprozesses. Es werden nur die funktionalen Zusammenhänge unabhängig von der konkreten zeitlichen Aufeinanderfolge dargestellt. Das unterscheidet die Basisfunktion grundsätzlich von den unterhalb angeordneten Prozessfunktionen und den Detailfunktionen.
Die Erweiterungen betreffen die Übergänge zum Umfeld des Änderungsprozesses und werden durch die Teilfunktionen [D] Direktive und [E] Extern repräsentiert.
pragmatisch: In dieser Zeile des Grundschemas können die Ergebnisse von ersten Recherchen und Planspielen eingetragen werden. Das Ergebnis soll ein Szenario veranschaulichen. Wenn zu jeder Teilfunktion nachvollziehbare Aspekte zusammen getragen worden sind, dann kann man selber abschätzen, ob das Vorhaben in sich konsistent und auch machbar erscheint.
Dieser Einschätzung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der vollständigen Liste der Teilfunktionen auch ein vollständiger Änderungsprozess beschrieben wird. Dabei ist zu beachten, dass außenstehende Personen höchstwahrscheinlich diese Zusammenstellung nur dann würdigen können, wenn sie mit einer funktionalen Arbeitsweise vertraut sind.
Angaben zur konkreten Ausführung sollen hier nicht enthalten sein. Die Prozessfunktionen und die Detailfunktionen sind für die Aufnahme von detaillierten Angaben vorgesehen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass eine spezielle Angabe automatisch einen passenden Platz im Grundschema erhält, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung erhöht wird.

[D] (a8) Direktive
Teilfunktionen = Tfkt
directive:

Als [D] Direktive wird alles das verstanden, was aus dem Umfeld stammt und die aktuelle Gegebenheit beeinflusst.

prinzipiell: Eine [D] Direktive wird als ein Ungleichgewicht mit einem Aufforderungscharakter wahrgenommen, einen neuen Gleichgewichtszustand herzustellen. Die [D] Direktive kann künstlich im Rahmen eines anderen Prozesses erstellt worden sein, oder sich aus veränderten Umfeldbedingungen ergeben.
pragmatisch: Wenn eine externe Instanz als Eingangsgröße einen Auftrag an einen Auftragnehmer erteilt, dann müssen die Anforderungen nachvollziehbar sein und die für den Änderungsprozess erforderlichen Mittel bereit gestellt werden. Diese Zusammenhänge kann hier in einer komprimierten Form aufgezeigt werden.
Wenn veränderte Umfeldbedingungen als eine Aufforderung zur Einleitung von Änderungsvorgängen wahrgenommen werden, dann ist es zweckmäßig, an dieser Stelle die relevanten Zusammenhänge zu formulieren. Dabei sollten Bewertungen so gut es geht vermieden werden, denn hierfür werden in der Regel nicht offensichtliche Informationen benötigt, die anfangs nicht vorliegen.

[A] (a9) Abstraktion = Tfkt
abstraction:

Die Teilfunktion [A] Abstraktion enthält die gesamte gedankliche und planerische Aufbereitung einer [D] Direktive, die in eine praktische Umsetzung mündet.

prinzipiell: Der Ausgangspunkt für den Start eines Änderungsprozesses ist der Umstand anzusehen, dass der 'eigene Leidensdruck' größer als das 'eigene Beharrungsvermögen' geworden ist. Das ist auch der zentrale Punkt, nach dem sich sämtliche Aktionen in der Teilfunktion [A] Abstraktion richten. Alles zielt darauf ab, einen Prozess anzustoßen, der in der 'eigenen Gegebenheit' ein 'neues Gleichgewicht' bilden soll.
pragmatisch: Aus den Eingangsgrößen, den vorliegenden Gegebenheiten und Zweckvorstellungen wird zuerst eine Idee entwickelt, wie eine Lösung des erkannten Problems aussehen könnte. Es werden die prinzipiellen Möglichkeiten zusammengetragen. Hierbei werden die Grenzen des Machbaren abgesteckt und eine praktikable Lösung erarbeitet. Als Beurteilungskriterium bietet sich an: 'Das könnte so machbar sein!'

[S] (a10) Sache = Tfkt
source:

Unter [S] Sachen werden alle denkbaren Sachmittel oder Ressourcen verstanden, die benötigt werden um Änderungen herbei zu führen.

prinzipiell: Durch Überwindung von 'Bindungskräften' wird vom Bestand an 'Prozessenergie' ein Teil entnommen, um als 'Aufbruchenergie' zur Verfügung zu stehen. Die 'eigene Gegebenheit' wird entgegen 'Bindungskräfte' mit einem Teil der 'Prozessenergie' aufgebrochen um Änderungen zu ermöglichen.
pragmatisch: Unter Sachen werden alle denkbaren Sachmittel oder Ressourcen verstanden. Als Voraussetzung zum Erreichen der Zielsetzung wird ein Bestand an Sachmittel benötigt, mit dem eine Einflussnahme und Umwandlung von Gegebenheiten erfolgen soll. In der Planungsphase werden die erforderlichen Sachmittel möglichst realistisch identifiziert und stehen in der Umsetzungsphase tatsächlich zur Verfügung.

[I] (a11) Interaktion = Tfkt
interaction:

Durch [I] Interaktion werden die verschiedenen Detailfunktionen einer Prozessfunktion koordiniert um eine gemeinsame Wirkung zu erzeugen.

prinzipiell:

Die [I] Interaktion verwirklicht eine Basisfunktion, Die [I] Interaktion bewirkt,
pragmatisch: Sämtliche internen Abläufe beeinflussen sich gegenseitig. Hierfür ist eine durchgängige Prozesssteuerung mit den erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen erforderlich, die sämtliche Teilprozesse kontrolliert und aktiviert oder blockiert. Die in einem konkreten Prozess ablaufenden [I] Interaktionen sind oft nur schwer zu erfassen. In der Regel sind die stattgefundenen Änderungen nur im Vergleich zwischen einem Anfangs- und Endzustand erkennbar. Aus diesem Grund ist es ratsam, nur Änderungsprozesse an dieser Stelle zu notieren, die nach einem definitiven und nachvollziehbaren Schema durchgeführt werden sollen.

[B] (a12) Beziehung = Tfkt
behaviour:

[B] Beziehungen beruhen auf Verhalten und [S] Sachen beruhen auf Ressourcen. Jede Gegebenheit ist eine Kombination aus diesen Aspekten. Bei Änderungsprozessen werden nicht nur die [S] Sachen / Ressourcen sondern auch zusätzlich die vorhandenen [B] Beziehungen / Verhalten verändert.

prinzipiell: Die 'fremde Gegebenheit' wird entgegen 'Bindungskräfte' mit einem weiteren Teil der 'Prozessenergie' aufgebrochen, um Änderungen zu ermöglichen. Dadurch wird ein bestehendes [B] Beziehungsgeflecht innerhalb einer Gegebenheit verändert. Die 'eigene Gegebenheit' wird anschließend mit der 'fremden Gegebenheit' in Verbindung gebracht um eine neue 'eigene Gegebenheit' herbeizuführen. Hierzu wird ebenfalls 'Prozessenergie' benötigt.
pragmatisch: Der Einsatz der Sachmittel erfolgt im Rahmen von Beziehungen zwischen Gegebenheiten. Es müssen bestimmte Bedingungen hergestellt werden, damit der Mitteleinsatz die geplanten Wirkungen und Ergebnisse erzielt. Hierbei werden bestehende und entstehende Widerstände verringert und bestehende Schwachstellen und Veränderungswünsche ausgenutzt.
Die geplanten Vorgehensweisen für die aufeinander folgenden Schritte können hier aufgelistet werden. Hierfür können funktionale Beschreibungen verwendet werden, die um die verwendeten Ressourcen, die spezifischen Merkmale der Vorgehensweise und die zu erzielenden Teilergebnisse ergänzt werden.

[R] (a13) Realität = Tfkt
reality:

Die [R] Realität stellt den Teil der beeinflussten und der neuen Realität dar, die durch den laufenden Änderungsprozess berührt wird.

prinzipiell: Der eigene Bestand an 'Prozessenergie' ist geringer geworden. Die 'eigene Gegebenheit' wird erkundet um festzustellen, ob ein 'neues Gleichgewicht' trotz Abnahme des Bestandes an eigener 'Sache' hergestellt worden ist. Ebenso wird die 'fremde Gegebenheit' erkundet um festzustellen, ob unerwartete 'Gegenreaktionen' stattfinden.
pragmatisch: Bei einer Realitätsänderung sind die tatsächlich stattfindenden Abläufe in der Regel nicht vollständig bekannt. Diese Unsicherheit kann nicht vollständig beseitigt werden. Deshalb sind Beobachtungen und Messungen erforderlich, die Störgrößen ausfindig machen und das Prozessergebnis für externe Instanzen anschaulich darstellen.
Hier können die ersten Vorstellungen über die Ausgestaltung der Ergebnismessung festgehalten werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass wirklich die beeinflussten Merkmale der relevanten Gegebenheiten gemessen werden. Das ist recht schwierig. Eine Darstellungsmöglichkeit besteht darin, die zu messenden Merkmale durch Abgrenzungen zu benachbarten, nicht zu messenden Merkmale kenntlich zu machen.

[E] (a14) Extern = Tfkt
external:

[E] Extern stellt das für den abgelaufenen Prozess relevante Umfeld aus einer externen Sichtweise dar.

Es finden Tätigkeiten statt, die sich mit den Folgen befassen, die über die internen Änderungen des abgelaufen Prozesses hinausgehen. Hierzu gehören die Weitergabe der aufbereiteten Ergebnisse an externe Auftraggeber oder weiterführende Prozesse.

[Pf] (a15) Prozess-
funktionen:
= Pfkt

Die Liste der [Pf] Prozessfunktionen in der standardmäßigen, idealisierten zeitlichen Abfolge.

prinzipiell: Die sieben Prozessfunktionen bilden zusammen das Grundschema. Jede Prozessfunktion besitzt eine bestimmte Funktionalität und umfasst mehrere Detailfunktionen. Die Detailfunktionen im Prozess-Strang werden von benachbarten Detailfunktionen gemeinsam genutzt und stellen somit die Übergänge als Ein- und Ausgänge zwischen benachbarten Prozessfunktionen dar. Die Detailfunktionen im Beziehungen-Strang und im Sachen-Strang stellen spezielle Beziehungen zum Umfeld zur Verfügung.
prinzipiell: Die Basistabelle des Grundschemas ist als eine Matrix aufgebaut. Die einzelnen Zeilen belegen jeweils nur eine Ebene. Die Anordnung der Spalten folgt einem erkennbaren Muster, das jedoch nicht durchgängig ist, denn im Prozess-Strang sind die Zellen gegenüber den anderen beiden Strängen versetzt. Die Detailfunktionen, die sich vollständig oder teilweise unterhalb einer Prozessfunktion befinden, werden dieser Prozessfunktion zugeordnet. Diese Menge der so ermittelten Detailfunktionen ergeben zusammen die Prozessfunktion. Die Prozessfunktion beinhaltet die Funktionalität der Basisfunktion '[I] Interaktion'. Es sind somit keine Detailfunktionen vorgesehen, die für die Funktionalität der Interaktion zuständig wären.
pragmatisch: In diese Zeile des Grundschemas können die funktionalen Hauptmerkmale des aktuellen Vorhabens in ihrer prinzipiellen, zeitlichen Aufeinanderfolge eingetragen werden. Die Detailfunktionen innerhalb einer Prozessfunktion stehen miteinander in direkter Beziehung und durch ihr Zusammenwirken wird der Fortgang eines Prozesses erreicht. Auf diese Weise erhält man eine Kurzbeschreibung des aktuellen Vorhabens, die auch von Personen verstanden wird, die das Grundschema nicht kennen. Die Abfolge von Arbeitsschritten in Form eines Projektablaufes ist für jeden nachvollziehbar, denn das entspricht der üblichen und weitgehend intuitiven Vorgehensweise.
Während des Prozessablaufs können in die Prozessfunktionen zusätzlich Eintragungen in Textform oder als Links vorgenommen werden, die aus übergeordneter Sicht das Zusammenwirken der beteiligten Detailfunktionen festhalten.
Zusätzlich: In den fünf mittleren Prozessfunktionen sind die zutreffenden Wandlungsphasen oder Aktionsqualitäten der Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen ohne weitere Kommentierung eingetragen.
Zusätzlich: Das Grundschema enthält sämtliche Elemente des Standardregelkreises:
  • Die fünf mittleren Prozessfunktionen stellen die Bereiche des Regelkreises dar.

  • Die fünf mittleren Hauptdetailfunktionen des Beziehungen-Strangs enthalten die Elemente des Regelkreises, die Vorgänge auslösen.

  • Die sieben mittleren Hauptdetailfunktionen des Prozess-Strangs beinhalten die verschiedenen Werte, die berücksichtigt, ermittelt oder weitergegeben werden.

  • Die fünf mittleren Hauptdetailfunktionen des Sachen-Strangs beinhalten die substanzielle Ausgestaltung eines Regelkreises in Form von Geräten und Einrichtungen.
Die betreffenden Hauptdetailfunktionen enthalten am Ende hinter 'Standardregelkreis:' jeweils ein Stichwort oder eine Kurzbeschreibung zum Thema Standardregelkreis.
Sie können im "Funktionen Auswahlmenue" mit der Auswahl "36" grau eingefärbt und damit erkennbar gemacht werden.

[Ge1] (a16) = Pfkt
Gegebenheit
ermitteln

Die Gegebenheiten im Umfeld des anstehenden Prozesses aktiv ermitteln und interpretieren.

prinzipiell: Diese Prozessfunktion bildet die Schnittstelle zwischen dem Umfeld mit seiner Gegebenheit und dem Prozess ab. Es werden die aus der Sicht des Akteurs relevanten Umfeldbedingungen wahrgenommen und interpretiert. 'Akteur' steht für sämtliche Personen, die einen Prozess begleiten. 'Prozess' steht für sämtliche Arten von Vorgängen, die Änderungen bewirken. Wenn sich hierbei Gegebenheiten erkennen lassen, die den Start eines Prozesses nahelegen, dann werden diese Aspekte als Anlass zum Start eines Prozesses definiert.
pragmatisch: Die Modalität steht hier im Vordergrund, der Druck mit dem eine Änderung erfolgen muss oder soll etc. Der Änderungsdruck stellt eine persönliche Empfindung des Akteurs dar. Wenn mehrere Personen vom Änderungsdruck betroffen sind, dann muss er so dargestellt und mit möglichst objektiven Fakten untermauert werden, dass ihn andere Personen nachvollziehen können. Eine endgültige Entscheidung, ob ein Prozess gestartet wird, wird in dieser Prozessfunktion jedoch noch nicht getroffen.

[Av2] (a17) = Pfkt
Anweisung
vorgeben

Durch die Interaktion von Anlass, Weisheit, Naturgesetze und vorgegebenen Zwecken wird ein Szenarium und daraus eine Strategie zur weiteren Vorgehensweise erstellt.

prinzipiell: In diese Prozessfunktion wird ausgehend von einem Anlass eine abstrakte Beschreibung der zu lösenden Aufgaben erstellt. Dabei werden so gut es geht der konkrete Anlass, die bestehenden Voraussetzungen und die zu schaffenden Bedingungen miteinander abgeglichen und berücksichtigt. Das Ergebnis ist das Nicht-Starten-Lassen eines Prozesses oder die Bekanntgabe der für die nachfolgenden Prozessfunktionen verbindlichen Vorgaben.
pragmatisch: Es werden sehr unterschiedliche und oftmals konkurrierende Sichtweisen auf den anstehenden Prozess miteinander in Verbindung gebracht. Für die Handhabung dieser Interaktionen gibt es kaum Regeln, denn hier vermischen sich zusätzlich zu den Anforderungen des anstehenden Prozesses die persönlichen Interessen der einbezogenen Personen und Institutionen. Die einzige Regel besteht in der schriftlichen Festlegung der Ergebnisse in Form eines verbindlichen, strategischen Plans.
Standardregelkreis: Vergleichsglied in Regeleinrichtung
Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen:
Holz | | Aufbruch, Entwicklung eines Handlungsimpulses, Expansion, Steigen

[Va3] (a18) = Pfkt
Vorgehensweise
auswählen

Durch die Interaktion von Wissen über Problemlösungen und den vorliegenden Vorgaben werden Entscheidungen zur taktischen Vorgehensweise getroffen.

prinzipiell: Nachdem in der vorhergehenden Prozessfunktion das 'WAS' festgeschrieben wurde, erfolgt jetzt die Festlegung des 'WIE'. Hierfür stehen im Gegensatz zur vorhergehenden Prozessfunktion umfangreiches Vorwissen und viele Methoden zur Verfügung. Die konkret einsetzbaren materiellen Ressourcen und Qualifikationen von beteiligten Akteuren sind entscheidend für die Festlegung der weiteren Vorgehensweise. Sie wird in einem taktischen Plan festgeschrieben.
pragmatisch: Der vorliegende strategische Plan kann nicht geändert oder ignoriert werden. In diesem Rahmen muss sich die taktische Planung bewegen. Wenn passendes Fachwissen vorliegt, dann stehen in der Regel mehrere Alternativen zur Verfügung. Die Entscheidung für eine Alternative erfolgt in einer eigenständigen Detailfunktion nach festgelegten Regeln, um sachfremde Einflüsse so gut es geht auszuschließen.
Standardregelkreis: Regelglied in Regeleinrichtung
Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen:
Feuer | huó | Ausgestaltung, dynamische Phase, Aktion

[Me4] (a19) = Pfkt
Mittel
einsetzen

In dieser zentralen Prozessfunktion erfolgt der Einsatz der Mittel mit den ausgewählten Methoden.

prinzipiell: In diesem Prozessschritt findet der Übergang von der eher abstrakten Welt zu der eher realen Welt statt. Jetzt wird begonnen, die Planungen zu realisieren. Dabei wird der aktuelle Zustand der realen Welt entsprechend den Planungen verändert. Das passiert nicht schlagartig, sondern unterliegt einem Prozess, der im Wirkungsbereich des Akteurs ausgelöst wird, sich unabhängig vom Akteur weiter entwickelt und sich erst dann in einem externen Bereich niederschlägt.
pragmatisch: Die gekonnte Implementierung dieser Wirkkette bildet den zentralen Punkt des Grundschemas. Als Maßstäbe stehen hier effizientes Vorgehen mit einem effektiven Einfluss im Vordergrund. Eine gute und systematische Vorbereitung hilft diese Aspekte tatsächlich zu erfüllen. Negative Einflüsse durch Ungewissheiten und sich schnell ändernde Risiken müssen die Akteure durch ihr persönliches Verhalten und ihre Erfahrung gering halten. Die Verantwortung hierzu liegt ausschließlich bei den handelnden Akteuren. Eine angemessene Belohnung oder Bestrafung ist erforderlich, um die Motivation für zukünftige Aktionen nicht zu beeinträchtigen.
Standardregelkreis: Stelleinrichtung
Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen:
Erde | tu | wandelnd, umwandelnd, verändernd: Fruchtbildung

[Re5] (a20) = Pfkt
Realitätsänderung
bewirken

Durch den Einfluss der getroffenen Maßnahmen und durch bekannte und unbekannte Nebenwirkungen verändert sich die Realität.

prinzipiell: Durch die ausgeführten Aktionen wurde ein Ungleichgewicht erzeugt. Die Realität versucht ein neues Gleichgewicht herzustellen entsprechend ihren eigenen Regeln, die 'das freie Spiel der Kräfte' genannt werden. In diesem Prozessschritt kann auf die Realität nicht mehr eingewirkt werden.
pragmatisch: Die Hoffnung besteht nun darin, dass die Gegenreaktion der Realität wie vorher geplant auch tatsächlich eintritt und keine unbekannten Störgrößen auftreten. Es ist zweckmäßig, die erkennbaren Auswirkungen mit dem ausgeführten Maßnahmenkatalog laufend und unvoreingenommen abzugleichen und die laufenden Änderungsvorgänge nicht zu beeinflussen. Wenn Korrekturen erforderlich werden, dann sind hierfür neue Prozesse zu starten.
Standardregelkreis: Regelstrecke
Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen:
Metall | jín | Reife, Kontraktion, Kondensation, Ablösung, Sinken

[Kd6] (a21) = Pfkt
Kontrollmessung
durchführen

Es sind gezielte Beobachtungen und Kontrollmessungen erforderlich, um den Erfolg oder Misserfolg der getätigten Maßnahmen zu erfassen.

prinzipiell: In dieser Prozessfunktion erfolgen die Abschlussarbeiten des zu Ende gehenden Prozesses. Es werden die Voraussetzungen zur Beantwortung der Frage geschaffen, ob die Erwartungen erfüllt worden sind, die in der eröffnenden Prozessfunktion [Av2]'Anweisung vorgeben' festgeschriebenen wurden. Ein endgültiges Urteil hierüber erfolgt in einem anderen Prozess. Die erschaffene [P16u]'neue Realität' wird weiterhin existieren unabhängig von dem zu Ende gegangen Änderungsprozess und auch unabhängig vom endgültigen Urteil.
pragmatisch: Es werden Rückführgrößen entsprechend den Vorgaben aus Detailfunktion [P04] 'Zielfestlegung, Regeldifferenz' erarbeitet. Diese Größen können sehr unterschiedlich sein, angefangen von einfachen nummerischen Messwerten bis hin zu Lageberichten aus umfangreichen Erkundungsaktionen. Diese Werte dienen letztendlich der Qualitätsbeurteilung des abgelaufenen Prozesses und der handelnden Akteure und müssen deshalb sehr sorgfältig vorgenommen werden.
zugeordnete Detailfunktionen mit jeweils der laufenden Nummer:

13   Beeinflusste Realität
14   Zugänglicher Messbereich
15   Ergebnis messen
16   Neue Realität
Standardregelkreis: Messeinrichtung
Fünf-Elemente-Lehre / Fünf Wandlungsphasen:
Wasser | shuí | Betrachtung, Lageerfassung, Ruhe

[Ek7] (a22) = Pfkt
Ergebnis
kommunizieren

Die vorliegenden Ergebnis werden an die Gegebenheit zurück gemeldet, die den Start des Prozesses ausgelöst hat.

prinzipiell: Diese Prozessfunktion stellt den Übergang zu anderen Prozessen dar. Sie leitet den endgültigen Abschluss des aktuellen Prozesses ein und dient der Vorbereitung für andere Prozesse.
pragmatisch: Es ist für den Akteur sinnvoll, sein emotionales Engagement zum beendeten Prozess konsequent zu beenden. Gemachte Erfahrungen hingegen lassen sich nicht löschen und es ist zweckmäßig sie bewusst zu verarbeiten. In dieser Situation können negative und positive Erfahrungen aufgezeichnet und beurteilt werden, um die zukünftigen Einstellungen und das Verhalten in vergleichbaren Prozessen des Akteurs positiv zu beeinflussen.
zugeordnete Detailfunktionen mit jeweils der laufenden Nummer:

16   Neue Realität
17   Endgegebenheiten
17   Endbedingungen
17   Ausgangsgröße

[BSu](a23) Bezie-
hungen Strang mit Dfkt = Detail- funktion

Dieser Strang beinhaltet die Beziehungen zwischen Gegebenheiten, die als Bedingungen in Erscheinung treten.

allgemeiner Hinweis: Ein Strang bedeutet im Grundschema eine Zeile mit den enthaltenen Elementen.

Es gibt neun Stränge, drei Stränge enthalten Detailfunktionen, die Hauptdetailfunktionen genannt werden und sechs Stränge mit Detailfunktionen. Eine Hauptdetailfunktion beinhaltet allgemeine Informationen darüber, welcher Aspekt im Ablauf eines Prozesses genau an dieser Stelle im Vordergrund steht. Die Aspekte einer Hauptfunktion können in die beiden Teilaspekten "angestrebte Realität" und "verfügbares Abbild" unterschieden werden. Einer Hauptdetailfunktion sind jeweils zwei Detailfunktionen zugeordnet, die die beiden Teilaspekte respräsentieren.
  • Eine Kennung einer Hauptdetailfunktion endet mit dem kleinen Buchstaben "u".
  • Eine Kennung der Detailfunktion vom Typ: "angestrebte Realität" endet mit "r".
  • Eine Kennung der Detailfunktion vom Typ: "verfügbares Abbild" endet mit "a".
Dieser Strang ist der Beziehungen-Strang.
Der Prozess-Strang ist ein weiterer Strang mit Hauptdetailfunktionen.
Der Sachen-Strang ist der dritte Strang mit Hauptdetailfunktionen.

Die Stränge mit den Teilaspekten 'angestrebte Realität' sind:
Beziehungen, angestrebte Realität:
Prozess, angestrebte Realität:
Sachen, angestrebte Realität:

Die Stränge mit den Teilaspekten 'verfügbares Abbild' sind:
Beziehungen, verfügbares Abbild:
Prozess, verfügbares Abbild:
Sachen, verfügbares Abbild:
prinzipiell: Die Hauptdetailfunktionen auf dem Beziehungen-Strang schaffen die Bedingungen, unter denen ein Vorgang entsprechend den vorgegebenen Zielsetzung ablaufen soll. Sie sind von dynamischer Natur und orientieren sich an Aspekten, die mehr in der Zukunft liegen.
Die Änderungsvorgänge auf diesem Strang werden als einzelne Objekte betrachtet, die für jede Hauptdetailfunktion entsprechend ihrer Tauglichkeit aus einer Menge von abstrakten Alternativen ausgewählt und realisiert werden.
Allgemein: Es gibt eine vorgegebene Reihenfolge im Grundschema, in der die einzelnen Hauptdetailfunktionen nacheinander abgearbeitet werden. Die Reihenfolge entspricht der Nummerierung der Hauptdetailfunktionen und der Detailfunktionen.
Die Nummerierung sind die beiden Ziffern, die in jeder Kennung einer Hauptdetailfunktion und einer Detailfunktion enthalten ist.
Die Teilfunktion 'Interaktion/interaction' koordiniert ein Hin- und Herspringen zwischen den Hauptdetailfunktionen innerhalb einer Prozessfunktion.
Die Änderung einer Beziehung stellt einen Vorgang dar. Dieser Vorgang kann prinzipiell nur eine hemmende oder enthemmende Wirkung entfalten. Dabei müssen Beharrungstendenzen durch die Anwendung von Veränderungsdruck aufgebrochen werden.
In diesem Strang sind häufig Tätigkeitsverben zu finden. Verben von dieser Bedeutungsklasse bezeichnen Situationen, in denen bewußte und absichtliche Handlungen eines Verursachers im Vordergrund stehen, wie arbeiten, bedienen, conferieren, durchführen, essen, fahren, usw.
pragmatisch: Während der Planungsphase lautet hier die allgemeine Frage: "Welche aus denen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sollen zur Anwendung kommen? "

[B00u] (s1) = Dfkt
Startbedingungen

Startbedingungen sind bereits vor dem Start eines Prozesses erkennbar und bilden den anfänglichen Handlungsrahmen für den anstehenden Prozess.

prinzipiell: Im Laufe des Prozesses werden die Startbedingungen höchstwahrscheinlich beeinflusst. Der hierfür erforderliche Aufwand stellt neben dem Mitteleinsatz die größte Belastung in einem Änderungsprozess dar.
pragmatisch: Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, diese Bedingungen von Beginn an zu identifizieren und zu benennen. Anderenfalls ist die Gefahr groß, auf Grund zu spät erkannter Bedingungen in den bereits laufenden Prozess einzugreifen, um den bereits vereinbarten und gestarteten Ablauf zu ändern. Das ist regelmäßig mit Nachteilen verbunden, die bei richtiger Vorgehensweise vermieden werden.

[B03u] (Zw) {w} = Dfkt
Zweck folgen
(folgerichtig u. zweckmäßig)

Festliegende Motive und Vorgaben bilden den Rahmen und die daraus abgeleiteten Rahmenbedingungen des anlaufenden Prozesses.

prinzipiell: Die allererste Empfehlung aus [S02] Weisheit, Lebenserfahrung wird dieser Detailfunktion zur weiteren Überarbeitung zur Verfügung gestellt. Es erfolgt eine Ausrichtung und Anpassung des anlaufenden Prozesses an die vorgegebenen Zwecke. Die Akteure schlüpfen nun in die Rolle von 'Führungskräften'. Ihre Aufgabe besteht jetzt darin, den anlaufenden Prozess in Einklang mit den strategischen Zielen zu bringen und dafür zu sorgen, dass relevante Vorgaben eingehalten werden.
pragmatisch: Das gelingt durch die konsequente Beachtung des Prädikats 'folgerichtig'. Sämtliche Prozessabläufe werden hierdurch ausschließlich von den zugrunde liegenden, ursprünglichen Aspekten abgeleitet. Die richtige Reihenfolge der einzelnen Schritte ergibt sich durch die Beachtung von 'Ursache' und 'Wirkung'. Der Begriff 'zweckmäßig' liefert den Maßstab für eine flexible Anpassung und Ausgestaltung der geplanten Prozessabläufe an die vorgegebenen Zwecke.
Standardregelkreis: Sollwertgeber, der aus dem Sollwert die Führungsgröße {w} ermittelt und weitergibt

[B06u] (Mn) = Dfkt
Maßnahmen entscheiden
(verbindlich)

Verbindliche Festlegung der weiteren Vorgehensweise in Form von konkreten Maßnahmen.

prinzipiell: In dieser Detailfunktion muss eine endgültige Auswahl aus den vorliegenden Alternativen zur weiteren Vorgehensweise getroffen werden. Im Vordergrund stehen die Aspekte zur tatsächlichen Umsetzbarkeit, die aktuellen Umfeldbedingungen und die persönlichen Fähigkeiten der Personen, die mit der Durchführung beauftragten werden. Es wird die verbindliche, taktische Vorgehensweise festgelegt.
pragmatisch: Die vorliegenden Alternativen stammen aus der Detailfunktion [S05] Kenntnisse über Problemlösungen. Es ist nicht auszuschließen, dass dort die Aufbereitung und die Darstellungsform der Alternativen nicht sachgerecht erfolgt, um zweckfremde Interessen in die endgültige Entscheidung einfließen zu lassen. Die Entscheidungsträger dürfen sich jedoch nicht durch unsachgemäße Einflüsse jeglicher Art in ihrer Entscheidungsfindung beeinträchtigen lassen.
Standardregelkreis: Verstärkung, Konkretisierung des Zeitverhaltens

[B09u] (Ma) = Dfkt
Mitteleinsatz auslösen
(wirkungsvoll)

Das Auslösen des Änderungsimpulses ist der zentrale Moment beim Übergang von der abstrakten zur realen Welt.

prinzipiell: Der erste Schritt zur Anwendung eines Mittels besteht in der Herauslösung aus einem bestehenden Kontext. Damit wird eine 'ungebundene Ressource' erzeugt. Im zweiten Schritt bekommt die 'ungebundenen Ressource' einen Impuls, der ebenfalls den Einsatz von Ressourcen benötigt. Das Zusammenwirken der 'ungebundenen Ressource' und des Impulses erzeugt eine Reaktion in einem anderen Kontext. Das wird als Auslösen und Verwirklichen des Mitteleinsatzes angesehen.
Beispiel: Wenn ein Bogenschütze den Pfeil auf der Sehne des gespannten Bogens los lässt, dann löst er damit den Pfeil aus dem Kontext des Bogens heraus. Der Pfeil fliegt als ungebundene Ressource in die anvisierte Richtung. Der Bogenschütze kann nichts Zusätzliches machen und hat damit seine Aufgabe erfüllt.
Standardregelkreis: Steller

[B12u] (z) {z} = Dfkt
Störgröße begegnen,
externer Einfluss
(systemimmanent)

Störgrößen sind die Gegenspieler zu den gewollten Änderungen und machen sich bei der Bildung eines neuen Gleichgewichts bemerkbar.

prinzipiell: Aspekte, die das mehr aktive Verhalten der Realität beinhalten, werden dieser Detailfunktion zugeordnet. Dazu gehören unbekannte und unerwartete Einflüsse und durch den Änderungsprozess bewusst provozierte und herbeigeführte Gegenreaktionen.
pragmatisch: Diese Detailfunktion und die Detailfunktion [S11] Aktuelle Realität, Führungsgröße werden als bipolare Extreme angesehen, deren Verhalten und deren Zusammenspiel kaum nachvollziehbar sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese beiden Extreme als zwei 'Black-Boxen' anzusehen und nur die Ein- und Ausgänge zu betrachten. Man kann davon ausgeht, dass nach einer Störung in der Realität immer ein neuer Gleichgewichtszustand hergestellt wird. Die hierdurch erfolgten Änderungen können an den korrespondierenden Ein- und Ausgängen beobachtet werden.
Bei einer sehr vereinfachenden Sichtweise kann man sich auf die Betrachtung und Bewertung von Gegensätzen in der Form von: 'Ja-Nein', 'Gut-Schlecht', 'Größer-Kleiner' etc. beschränken. Man erhält einen ersten Überblick darüber, wie die neue Lage einzuschätzen ist.
Standardregelkreis: unerwartete Konstellation der Regelstrecke als Störglied, Einfluss wird als Störgröße {z} wahrgenommen

[B15u] (Er) {r(t)} = Dfkt
Ergebnis messen,
(akzeptabel)

Hier werden die zur Beurteilung des Prozessergebnisses erforderlichen Maßnahmen durchgeführt.

prinzipiell: Ein Ergebnis, das einen vorgegebenen Zweck erfüllen soll, wird nur dann akzeptiert, wenn es einen eindeutigen Zustand angenommen hat und sich eindeutig von einem anderen Zustand unterscheidet. Den Nachweis hierfür liefert eine Messung. Unter 'Messen' wird ein Vergleichen mit einer bekannten Größe verstanden. Die real stattgefundenen Änderungen werden durch abstrakte Darstellungen und Symbole veranschaulicht. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich sein, angefangen von einfachen numerischen Messwerten bis hin zu Protokollen aus umfangreichen Befragungen. In letzter Konsequenz liefert eine Messung einen Wahrheitswert über die Richtigkeit des Messwertes. Die Antwort auf die Frage, ob ein Messwert 'akzeptabel' ist, kann nur dann gegeben werden, wenn die Messwerte für die Empfänger weitgehend fälschungssicher und dauerhaft zur Verfügung stehen.
pragmatisch: Dieser Prozessschritt ist eventuell überflüssig, wenn ein bestimmtes Ergebnis von vornherein sichergestellt ist. Das kann bei rein technischen Vorgängen in einer kontrollierten Umgebung sein oder bei natürlichen Prozessen, die nach festgelegten Regeln ablaufen. Bei pragmatischen Prozessen, bei denen zweckbezogenes, menschliches Handeln im Mittelpunkt steht, ist er auf jeden Fall erforderlich. Es wird erwartet, dass nach Beendigung des angestoßenen Prozesses Werte vorliegen,
Standardregelkreis: Durchführung der Messung mit Messrauschen {r(t)}

[B17u] (q1) = Dfkt
Endbedingungen

Endbedingungen stellen sich als Folge des beendeten Prozesses ein.

Endbedingungen sind Beziehungen im Umfeld des beendeten Prozesses, die von nachfolgenden Prozessen berücksichtigt werden müssen oder von Interesse sind. Die Menge der nachfolgenden Prozesse kann man sehr weit fassen. Aus dieser Sichtweise heraus können hier Aussagen zu erprobten Vorgehensweisen und daraus resultierenden Reaktionen dem allgemeinen Wissensbestand hinzugefügt werden. Es können Angaben zu bewährtem Know-How, zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zu psychologischen Erkenntnissen etc. sein.

[BSr] (a24) Bezie-
hungen,angestrebte Realität
behaviour

Sämtliche für einen Änderungsprozess relevanten Beziehungen, die tatsächlich vorhandenen sein müssen, also die reale Ausgestaltung, haben auf diesem Strang ihren Platz.

prinzipiell: Bei der Definition von Anweisungen und Zielen, die Beziehungen zum Inhalt haben, müssen die einzelnen Detailfunktionen auf diesem Strang ausformuliert werden, um eine nachvollziehbare Beschreibung zu erhalten. Die dabei zu beachtenden Qualitätsattribute sind in runden Klammern angegeben:

Situation
(spezifisch)
Teilmenge
(wesentlich)
Eigenart
(speziell)
Dimension
(richtig)
Ausprägung
(nachvollziehbar)

Erklärung: Eine Arbeitsanweisung zum Beispiel beschreibt eine 'angestrebte Realität'. Hierbei dürfen wesentliche Aspekte in den Detailfunktionen nicht unberücksichtigt bleiben, sonst füllt der Auftragnehmer die offen gebliebenen Aspekt nach seinem Belieben aus. Der Auftragsgeber kann die Folgen dieses Verhaltens prinzipiell nicht reklamieren. Im Folgenden ein Beispiel einer Arbeitsanweisung:
Während der Obsternte wird Andreas dem Landwirt Otto helfen!
Die Situation ist: Während der Obsternte
Die Teilmenge ist: Andreas
Die Eigenart ist: wird helfen
Die Dimension ist: dem Landwirt Otto
Die Ausprägung ist: nicht festgelegt! "wird helfen" könnte Teilzeit oder Vollzeit sein
Durch die Qualitätsattribute wird ermittelt, ob die Beschreibung einer pragmatischen Beziehung vollständig und eindeutig ist oder nicht. Diese Attribute stellen rein logische, begriffliche Größen dar und können durch empirische Methoden nicht verifiziert werden.
Anwendung auf das Beispiel:
Ist "Während der Obsternte" eine spezifische Situation? -> Ja
Ist "Andreas" eine wesentliche Teilmenge? -> Ja
Ist "wird helfen" eine spezielle Eigenart?
eine Eigenart?
eine spezielle?
-> unklar
-> Ja
-> Nein
Ist "dem Landwirt Otto" eine richtige Dimension? -> Ja
Ist als Zusatz zu: wird helfen
"in Teilzeit oder Vollzeit"
als Ausprägung nachvollziehbar,
in diesem Fall als
[S14r] Zustand (eindeutig) ?
-> Nein
Resultat: Die Arbeitsanweisung ist vollständig bis auf die Ausprägung von 'wird helfen'.
pragmatisch: Bei einer Formulierung einer Anweisung ist es sinnvoll abzuklären, ob etwas fehlt oder überflüssig ist. Dafür kann am besten ein Merksatz wie "Während der Obsternte wird Andreas dem Landwirt Otto in Vollzeit helfen!" als Vergleich heran gezogen werden.
Querverweis: In der Linguistische Pragmatik gibt es die Sprechakttheorie. Hierbei wird angenommen, dass jeder gesprochene Satz eine Art Handlung ist, die irgendetwas bewirken soll. Die zentralen Begriffe der Sprechakttheorie ähneln den Begriffen im Beziehungen-Strang.


[B00r] (s2)
reale Teile von
Startbedingungen

Die Auswahl der Gegebenheiten und deren Beziehungen untereinander, die den anstehenden Prozess beeinflussen, repräsentieren die realen Teile von Startbedingungen.

prinzipiell: Die realen Startbedingungen werden dadurch erkannt, in dem man sich eine Situation vor Augen hält und die Gegebenheiten identifiziert, die das Gelingen eines geplanten Prozesses in einem erheblichen Umfang beeinflussen. Eine Situation enthält reale Gegebenheiten in Form von Objekten als Gegenstände, Menschen, Tiere etc. also alles der belebten und unbelebten Natur. Alles steht miteinander in Beziehung und beeinflusst sich gegenseitig mit ganz realen Auswirkungen.
pragmatisch: Beziehungen interpretieren wir in unsere Beobachtungen hinein und können sie deshalb nur benennen und modellhaft darstellen. Als Darstellungsformen sind schlagwortartige Aufzeichnungen, grafische Darstellungen in Skizzenform oder Darstellungen als Diagramme denkbar. Fotos, Videos und Tonaufzeichnungen sind Abbildungen der Realität zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie können nur als Belege für die darin erkannten Beziehungen dienen. Als Darstellungsform für Erkenntnisse, die im weiteren Änderungsprozess verwendet werden sollen, sind sie weitgehend ungeeignet.

[B03r] (Sit)
Situation
(spezifisch)

Eine Situation stellt die Zusammenhänge von Gegebenheiten, Sachverhalten und Rahmenbedingungen dar, in die der Prozess eingebettet ist.

prinzipiell: Der bestehende Anlass und die vorgegebenen und übergeordneten Zwecke stehen im Zentrum der Situation. Das Allgemeinwissen und die Naturgesetze bilden den Rahmen.
pragmatisch: Hier erfolgt eine Beschreibung der Ausgangssituation. Durch die Einhaltung des Prädikats 'spezifisch' wird sichergestellt, dass nur Aspekte berücksichtigt werden, die für die gegebene Situation von Bedeutung sind.

[B06r] (Tei)
Teilmenge
(wesentlich)

Eine Teilmenge repräsentiert eine bestimmte Auswahl aus einer Gesamtmenge.

prinzipiell: Bei der Bildung von Teilmengen werden aus einer Gesamtmenge von Objekten, die alle spezielle Eigenarten aufweisen, ein Teil der Objekte nach festgelegten Regeln ausgewählt. Bei dieser Prozessfunktion stehen keine statistischen Regeln im Vordergrund sondern Eigenarten, von denen man annehmen kann, dass sie den Anforderungen der Zielerreichung am besten entsprechen.
pragmatisch: Das Qualitätsattribut 'wesentlich' besitzt hier die Bedeutung von 'essentiell'. Es sollen nur solche Eigenarten berücksichtigt werden, die das innere Wesen einer Gegebenheit ausmachen und deshalb die Sache insgesamt am besten repräsentieren. Damit wird versucht, den Anteil der unerwünschten Eigenschaften, die nie völlig ausgeschlossen werden können, möglichst gering zu halten.

[B09r] (Eig)
Eigenart
(speziell)

Für einen erfolgreichen Mitteleinsatz werden in der Regel Bedingungen mit speziellen Eigenarten benötigt.

prinzipiell: Eine Eigenart ist eine besondere Eigenschaft, die für eine Gegebenheit typisch ist. Die Summe der Besonderheiten kennzeichnet eine bestimmte, reale Gegebenheit.
pragmatisch: Durch den Begriff 'speziell' wird eine Beziehung zu einem Normalfall oder zu anderen Sachverhalten gekennzeichnet. Der Begriff 'speziell' sagt aus, dass sich der spezielle Sachverhalt in den Eigenschaften oder der Wichtigkeit von den anderen Sachverhalten unterscheidet. Eine hier betrachtete 'spezielle' Eigenart soll tatsächlich etwas Besonderes in Hinblick auf die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen sein. Die Rahmenbedingungen liefern den Maßstab für 'speziell'. Unter anderem aus diesem Grund müssen in den vorhergehenden Teilaspekten der angesprochenen Detailfunktionen auf diesem Strang die Rahmenbedingungen nachvollziehbar dargestellt worden sein.

[B12r] (Dim)
Dimension
(richtig)

Man benötigt eine geeignete Dimension, um Gegebenheiten mit einem bestimmten Merkmal an Hand der Ausprägungen systematisch zu gruppieren oder zu sortieren.

prinzipiell: Eine Dimension stellt ein Menge von ähnlichen, logisch zusammengehörenden Kriterien bereit. Wenn die Eigenart einer Gegebenheiten einem dieser Kriterien entspricht, dann wird diese Gegebenheit dieser Dimension zugeordnet. Dimension ist ein wichtiges Element für Datensammlungen. Eine allgemein festgelegte Benennung einer Dimension wird üblicherweise zur Kennzeichnung von konkret ermittelten Eigenarten verwendet, die dieser Dimension zugeordnet werden können.
Jedes Objekt im Grundschema, also die Teil-, Prozess- und Detailfunktion mit den jeweiligen Teilaspekten stellt eine eigenständige Dimensionen dar. Es gibt insgesamt 101 Objekte oder Zellen in Form von HTML DIV-Elementen. Im Grundschema erfolgt die Benennung einer Dimension mit einem vorgegebenen Namenskürzel und wird in eckiger Klammer angegeben. Das Namenskürzel, zum Beispiel [B12r] für diese Detailfunktion, steht am Anfang eines jeden Beschreibungstextes und ist im HTML data-Attribut 'data-symb' enthalten. Die id eines Objekts wird dadurch gebildet, indem ein i dem Namenskürzel voran gesetzt wird.
pragmatisch: Die Kriterien können von sehr unterschiedlicher Natur sein und benötigen deshalb unterschiedliche Methoden, nach denen eine Dimension in statistisch handhabbare Teilmengen aufgeteilt wird. Diese Teilmengen platziert man oft auf einem eindimensionalen Strang mit einer bestimmten Richtung. Daher stammt das Attribut 'richtig'.
Wenn die Zuordnung einer Gegebenheit innerhalb einer Dimension von einer Teilmenge der Dimension zu einer anderen Teilmenge der Dimension hin stattgefunden hat, dann erfolgte damit eine eindimensionale Realitätsänderung. Das ist das einzige Kriterium für eine Realitätsänderung, die zuverlässig gemessen werden kann. Es wurde die Richtung beibehalten, somit wurde die Dimension nicht verlassen. Wenn gleichzeitige Änderungen in mehreren Dimensionen erfolgte, dann können nur Überlagerungen beobachtet werden, die nicht mehr gemessen sondern nur interpretiert werden können.
Auch aus diesem Grund muss die Zuordnung einer Dimension 'richtig' sein. Damit wird sichergestellt, dass in einem konkreten Fall erkannt werden kann, ob sich die Gegebenheit selber geändert hat und nicht irgendwelche geänderten Nebenbedingungen den Anschein einer Änderung hervorrufen.
Gleichbleibende Realitätsänderungen unter gleichen Bedingungen kann nur dann erzielt und beobachtet werden, wenn die Dimension der Realitätsänderung tatsächlich 'richtig' ist. Mit einem praktikablen und weitgehend zutreffendem Maßstab kann diese Anforderung erfüllt werden.

[B15r] (Aus)
Ausprägung
(nachvollziehbar)

Die Ausprägung eines Merkmals wird zur Identifikation von unterschiedlichen Gegebenheiten oder Änderungen einer Gegebenheit verwendet.

prinzipiell: Eine Ausprägung stellt ein besonderes Erscheinungsbild einer Gegebenheit dar und kann von verschiedenen Beobachtern in übereinstimmender Art und Weise nachvollzogen werden. Bei einer systematischen Anwendung des Begriffs 'Ausprägung' werden Methoden eingesetzt, die die Nachvollziehbarkeit durch statistisch, mathematische Methoden erleichtern. Zur Nachvollziehbarkeit werden Angaben benötigt, die über das konkrete Ermittlungsverfahren hinausgehen und die zugrundeliegende Intention und den Lösungsweg beschreiben.
pragmatisch: Das Erkennen einer bestimmten Ausprägung stellt eine kognitive Leistung dar. Ein automatisiertes Erkennungsverfahren liefert nur Hinweise zu vorliegenden Ausprägungen. Diese Hinweise müssen durch hierfür vorgesehene und autorisierte Instanzen beglaubigt werden. Nur hierdurch können Ausprägungen den Status von Allgemeingültigkeit erhalten.
Für die Darstellung der verschiedenen möglichen Ausprägungen wird in der Regel eine Skala mit einem geordneten Wertebereich konstruiert. Eine beobachtete Ausprägung wird einem Wertebereich einer Skala durch einen Messvorgang zugeordnet.
Zum allgemeinen Verständnis wird eine Einheit der verwendeten Wertebereiche benötigt. Für jedes der 101 Objekte oder Dimensionen des Grundschemas ist eine Einheit definiert, die in den runden Klammern angegeben wird und in dem HTML data-Attribut 'data-einh' enthalten ist. Das ASBRI-Objekt 'Ausprägung' mit dem Namenskürzel: [B15r] besitzt die Einheit: (Aus).

[B17r] (q2)
reale Teile von
Endbedingungen

Die realen Teile der Endbedingungen sind die nach Beendigung des Prozesses vorliegenden Gegebenheiten, die für andere Prozesse als Bedingungen berücksichtigt werden müssen.

prinzipiell: Die hier aufgeführten Bedingungen sind von realer Natur. Diese Gegebenheiten, zum Beispiel konkrete Vorgehensweisen die sich bewährt haben, können nur beobachtet und beschrieben werden. Die Beschreibung kann Erläuterungen beinhalten, die den Wahrheitsgehalt der Beobachtungen untermauern.

[BSa] (a25) Bezie-
hungen,verfügbares Abbild:

Im Beziehungen/behaviour Strang stellen die 'verfügbaren Abbildungen' die Methoden zum Sichtbarmachen von Zusammenhängen dar.

prinzipiell: Objektiv nachvollziehbare Zusammenhänge oder Beziehungen kann man nur im Zusammenspiel von mindestens drei Gegebenheiten erkennen. Zwei Gegebenheiten werden miteinander in Beziehung gesetzt, indem ein gemeinsames Merkmal auf der Skala eines Maßstabes abgebildet wird. Der Maßstab stellt die dritte Gegebenheit dar. Der sich dabei ergebende Unterschied wird als Beziehung interpretiert. Eine vollständige und damit operativ nachvollziehbare Aussage wird durch die Beschreibung der Teilaspekte: Szenario, Stichprobe, Indikator, Maßstab und Wert erzeugt.
Bei der Arbeitsanweisung als 'angestrebte Realität':
'Während der Obsternte wird Andreas dem Landwirt Otto helfen!'
  • stellt 'Andreas' die erste Gegebenheit,
  • 'Landwirt Otto' die zweite Gegebenheit
  • und 'helfen' die dritte Gegebenheit dar.
Die 'angestrebte Realität' kann durch folgende Messanweisung
als 'verfügbare Abbildung' ersetzt werden:

'Während der Obsternte wird Landwirt Otto die Anwesenheit bei ihm von Andreas stundengenau aufnotieren.'
  • 'Andreas' bleibt als erste Gegebenheit erhalten.
  • Die zweite Gegebenheit wird 'bei ihm' und ersetzt 'dem Landwirt Otto'.
  • 'Die Anwesenheit' wird zur dritten Gegebenheit und ersetzt 'helfen'.
Das Szenario ist: 'Obsternte' Ist eine Beschreibung einer Situation.
Die Stichprobe ist: 'Während der' Es ist also eine Vollerhebung.
Der Indikator ist: 'die Anwesenheit
bei ihm
von Andreas'
Das ist die Beschreibung der drei Gegebenheiten.
Der Maßstab ist: 'wird Landwirt Otto' Die persönliche Beobachtung durch Landwirt Otto ist der Maßstab.
Der Wert ist: 'stundengenau' Die Werteinheit für die Anwesenheit ist: Anzahl in Stunden.
Der Nachweis steckt in: 'aufnotiert' Es ist also Schriftform vereinbart, wobei die Ausgestaltung offen bleibt.
Der Beziehungen-Strang enthält die Qualitätsmerkmale von statistischen Verfahren: Diese Qualitätsmerkmale können auch für die Beurteilung der Güte von allgemeinen Abbildungsvorgängen verwendet werden.
Aus Wikipedia Stichwort 'Validität':
  • 'Neben der Validität
  • gehören die Objektivität (Unabhängigkeit der Ergebnisse von den Messbedingungen)
  • und die Reliabilität (Zuverlässigkeit, formale Genauigkeit der Messung)
  • zu den drei Haupt-Gütekriterien.
  • Sie bauen aufeinander auf:
    • Ohne Objektivität keine Reliabilität,
    • ohne Reliabilität keine Validität.'
Die Einhaltung der Qualitätsattribute ist erforderlich, um eine verwertbare Messung zu erhalten. Diese Attribute stellen Größen dar, die tendenziell durch empirische und statistische Methoden verifiziert werden können.
Anwendung auf das Beispiel:
Ist 'Obsternte' ein realistisches Szenario? -> Ja
Ist 'Während der' eine repräsentative Stichprobe? -> Ja. 'Während' kennzeichnet eine Vollerhebung.
Ist 'die Anwesenheit bei ihm von Andreas' ein valider, gültiger Indikator von 'helfen'? -> Nein. Es sind höchstwahrscheinlich 'Arbeitsstunden' gemeint und die müssen mit 'Anwesenheit' nicht unbedingt übereinstimmen.
Ist 'wird Landwirt Otto' ein reliabler, zuverlässiger Maßstab? -> Ja. Dem Landwirt Otto muss man Zuverlässigkeit unterstellen.
Ist 'stundengenau' eine objektive Werteinheit? -> Ja.
Resultat: Es liegt eine zutreffende Messvorschrift vor, wenn 'Anwesenheit' tatsächlich und weitgehend mit 'wird helfen' übereinstimmt.

Es wird auch hier sichtbar, dass die Formulierung 'wird helfen' bei der Arbeitsanweisung in [BSr] genau genommen keine 'spezifische Eigenart' ist.


[B00a] (s3)
abstrakte Teile von
Startbedingungen

Als die abstrakten Anteile der Startbedingungen werden die Erkenntnisse angesehen, die über die reine Identifizierung der realen Gegebenheiten hinaus gehen.

prinzipiell: Der abstrakte Anteil beinhaltet die Ergebnisse von bereits systematisch aufbereiteten Zusammenhängen. Die Grundlage hierfür bilden kognitive Vorgänge und logische Analysen, die unter der Verwendung von standardisierten Methoden aufbereitet werden. Die Ergebnisse sind eigenständige Gegebenheiten. Hierbei entstehen Klassifikationen, Beurteilungen, Ratschläge und Vorstellungen, die in dieser Art in der Realität nicht vorkommen.
pragmatisch: Der abstrakte Anteil von Startbedingungen sind oftmals die Erfahrungen, die im Umfeld des geplanten Prozesses bereits vorliegen. Hier könnte der folgende Merkspruch hilfreich sein: 'Gut abgekupfert ist besser als schlecht selber gemacht!'.

[B03a] (Sz)
Szenarium
(realistisch)

Ein Szenarium ist stellt ein Abbild dar und ist eine Simulation einer realen Situation.

prinzipiell: Es wird eine Bühne beschrieben, auf der eine Situation nachgestellt wird. Diese Beschreibung stellt die Gesamtheit der Gegebenheiten und der Umstände zusammen, in denen sich ein Geschehen abspielt. Es werden die Rollen und Institutionen aufgezeigt, die in einer spezifischen Situation von Bedeutung sind. Es dürfen nur die wichtigsten und einflussreichsten Schlüsselfaktoren berücksichtigt werden. Eine prägnante Darstellung ist vorteilhaft, denn jede überflüssige Ausgestaltung kann zu ungewollten Fehlinterpretationen führen.
Dadurch entsteht eine möglichst realistische Darstellung, die bei der anlaufenden Planung zu einem Szenario weiter entwickelt wird. Das Szenario stellt einen Entwurf der Abfolge von möglichen Ereignissen oder der hypothetischen Durchführung des Prozesses dar und beschreibt eine mögliche Abfolge von Ereignissen in Form eines Zukunftsmodells.
pragmatisch: Dabei können Prozessfunktionen den Rahmen bilden zum Beispiel im Form von Gliederungspunkten und Überschriften. Die Gefahr, wichtigen Aspekte zu übersehen oder sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren, wird durch diese Vorgehensweise verringert.

[B06a] (St)
Stichprobe
(repräsentativ)

Die in dieser Prozessfunktion zur Entscheidung anstehenden Alternativen stellen eine Stichproben dar.

prinzipiell: Als Stichprobe bezeichnet man den Vorgang, aus einer Grundgesamtheit eine Teilmenge systematisch und unter bestimmten Gesichtspunkten auszuwählen. Die hierdurch bestimmte Teilmenge wird ebenfalls Stichprobe genannt.
In dieser Detailfunktion stehen die Menge von Alternativen als eine spezielle Art von Grundgesamtheit im Vordergrund und es werden durch Auswahlverfahren Alternativen verworfen oder im weiteren Prozess berücksichtigt.
pragmatisch: Der als Qualitätsmerkmal verwendete, umgangssprachliche Begriff 'repräsentativ' soll nur ein Leitmotiv darstellen. Man soll die Strukturen der Teilmengen so gestalten, dass sie der Struktur der Grundgesamtheit möglichst genau widerspiegeln. Oftmals ist es so, dass durch die Beschäftigung mit den Teilmengen die Struktur der Grundgesamtheit laufend verbessert wird. Wenn sämtliche Alternativen ein recht gutes Endergebnis erwarten lassen, dann sind sie repräsentativ. Die anschließend konkret ausgewählte Alternative kann dann logischerweise auch nicht weit vom Optimum entfernt liegen.

[B09a] (In)
Indikator
(valide)

Ein Indikator liefert Informationen über Gegebenheiten, die man nicht direkt beobachten oder messen kann und legt Schlussfolgerungen über die tatsächlichen Verhältnisse nahe.

prinzipiell: Ein Indikator stellt eine einfach zu beobachtende oder einfach zu messende Gegebenheit dar, die stellvertretend für die im Fokus stehende, schwer zu erfassende Eigenart ist. Ein Indikator kann
  • ein Ereignis,
  • ein Umstand
  • oder ein Merkmal sein,
das Rückschlüsse über den Zustand oder die Entwicklung des Beobachtungsgegenstandes zulässt.

Als Ergebnis erhält man eine Information
  • in Form eines beweiskräftigen Anzeichens
  • oder in Form eines triftigen Hinweises
  • oder in Form eines gemessenen Merkmals.
pragmatisch: Bei dieser indirekten Beobachtung einer Gegebenheit muss besonders darauf geachtet werden, dass auch tatsächlich die Gegebenheit abgebildet und repräsentiert wird, die abgebildet werden soll. Die Einhaltung dieser Regel ist nicht einfach, denn es bestehen methodenbedingte Abbildungsunschärfen, die von vermeidbaren Fehlerquellen bei der Planung des Messverfahrens zu unterschieden sind. 'Validität' gilt als das wichtigste Gütekriterium für die Anwendung von Indikatoren.

[B12a] (Ma)
Maßstab
(reliabel)

Im Allgemeinen ist ein Maßstab ein reales oder gedankliches Hilfsmittel, das eine Dimension abbildet.

prinzipiell: Durch einen Vergleich einer Gegebenheit mit einem Maßstab erhält man einen Messwert, der einen Teilbereich der entsprechenden Dimension repräsentiert. Den verschiedenen Teilbereichen sind Skalenwerte zugeordnet, die entsprechend dem Wesen der Dimension sehr unterschiedlich ausgestaltet sein können.
pragmatisch: Ein Maßstab ist ursprünglich eine Messlatte, die zur Längenmessung verwendet wird. Die Auswahl eines Maßstabes orientiert sich an dem Zweck des anstehenden Messvorgangs. In der Regel sind Messergebnisse die Basis für anschließende Entscheidungen. Aus diesem Grund muss der Maßstab in Bezug zur Dimension 'reliabel' sein. Die Reliabilität bestimmt die Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit unter gleichen Bedingungen.
Im sozialen Umfeld muss auf diese formale Genauigkeit nicht zu großen Wert gelegt werden, denn mehrfache Messungen unter gleichen Bedingungen sind oftmals nur sehr eingeschränkt möglich.

[B15a] (We)
Wert
(objektiv)

Der Begriff 'Wert' besitzt hier die Bedeutung von 'Messwert' und ist das Ergebnis eines Messvorgangs.

prinzipiell: Eine bestimmte Aussagekraft eines Wertes ist nur dann gegeben, wenn sämtliche für die Messung erforderlichen Abstraktionsschritte ordnungsgemäß eingehalten wurden.
Die Abstraktionsschritte sind:
  • Einem Szenarium
  • wird eine Stichprobe
  • gemäß einem Indikator entnommen
  • und der in der Stichprobe enthaltene und gemessene Wert
  • einem vorgegebenen Maßstab zugeordnet.
Einen Messwert erhält man durch die Zuordnung zu einer Teilmenge von Aussagen oder zu einem Intervall auf einem Maßstab. Die Zuordnung stellt eine Entscheidung dar und die damit verbundene Unsicherheit oder Ungenauigkeit ist immer vorhanden. Aus diesem Grund ist ein Messwert letztlich nur ein Wahrheitswert, der aussagt, dass der ermittelte Wert wahr sei.
pragmatisch: Der Begriff 'objektiv' liefert den Maßstab für den Wahrheitswert. Sachfremde Einflüsse können ausgeschlossen werden wenn bei der Ermittlung des Wahrheitswertes so weit als möglich sachlich und neutral vorgegangen wird. Eine Objektivität wird nicht alleine durch Vorgaben erreicht, sondern es sind zusätzliche Kontrollen erforderlich.

[B17a] (q3)
abstrakte Teile von
Endbedingungen

Die abstrakten Teile der Endbedingungen sind Schlussfolgerungen und modellhafte Darstellungen, die aus den nun vorliegenden und beobachteten Gegebenheiten abgeleitet werden.

prinzipiell: Die Schlussfolgerungen beruhen auf Beurteilungen der stattgefundenen Änderungsvorgänge, die sich in den neuen Gegebenheiten niedergeschlagen haben.
pragmatisch: Diese Art von Aussagen besitzen sie einen hohen Wert obwohl sie in der Regel ziemlich vage und spekulativ sind. Durch eine zeitnahe, distanzierte und gesamtheitliche Sichtweise können unauffällige Merkmale und schwache Indikatoren erkannt werden. Das kann zum Aufdecken von bislang unbekannten funktionalen Zusammenhänge führen.

[PSu] (a26) Prozess
Strang mit
Detailfunktionen:

Der Prozess-Strang repräsentiert diejenigen Detailfunktionen, die Ergebnisse zwischen den sieben Prozessfunktion weiterreichen oder durchreichen.

prinzipiell: Die Detailfunktionen auf dem Prozess-Strang stellen die Schnittstellen zwischen den Prozessfunktionen dar und bilden den Änderungsprozess ab.
Prinzipiell können Prozessabläufe nur aktiviert oder blockiert werden. Das jedoch reicht bereits aus, um von einem Anlass ausgehend bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Dabei müssen sehr unterschiedliche Spannungsverhältnisse im Zusammenspiel der Gegebenheiten auf dem Beziehungen-Strang und dem Sachen-Strang überwunden und zusammengeführt werden.
pragmatisch: Wenn ein Akteur Änderungsvorgänge anstößt und durchführt und hierfür das Grundschema als Arbeitshilfe verwendet, dann ist es zweckmäßig, den Start im eher abstrakten Bereich und das Ende im eher reale Bereich zu sehen. Die Ablaufrichtung ist in diesem Fall von links nach rechts. In diesem Fall stehen einzelne, ausgesuchte Objekte im Vordergrund.
Wenn autonom stattfindende, generische Änderungsvorgänge nur beobachtet und beschrieben werden, dann stehen in der Regel Mengen von Objekten im Vordergrund, die als eine Gattung betrachtet werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, vom eher realen Bereich auszugehen und der Ablaufrichtung von rechts nach links zu folgen. Diese Empfehlung beruht auf der Beobachtung, dass solche Änderungsvorgänge oftmals Entwicklungsvorgänge sind, die anfangs überwiegend Gegebenheiten aufnehmen und im späteren Verlauf Gegebenheiten an das Umfeld abgeben. Da hierbei die tatsächlichen Ursachen weitgehend unbekannt sind, wird als Arbeitshypothese ein "Wille" unterstellt, der im Laufe der Entwicklung immer selbstbewusster auftritt. Anfangs wird die Gegebenheit von außen gesteuert, im Entwicklungsverlauf nimmt die Selbststeuerung zu und geht im Endstadium des Prozesses in eine zusätzliche Steuerung anderer Prozessen über.
In diesem Strang sind oftmals Vorgangsverben zu finden. Zu dieser Bedeutungsgruppe gehören Verben, die eine dynamische Veränderung in Form eines Prozess bezeichnen. Es werden sich verändernde Situation dargestellt, wobei die Ursachen interne Veränderungen von Eigenschaften und Zuständen sind. Beispiele: aufwachen, bereichern, crashen, degenerieren, erholen, fallen, usw.
pragmatisch: Die Detailfunktion auf dem Prozess-Strang nehmen die Informationen und Anweisungen auf, die für das Zusammenspiel der beiden anliegenden Prozessfunktionen von Bedeutung sind.
Informationen über die Vorgänge der Interaktionen innerhalb eines Prozessablaufes werden am besten in die Zellen der Zeile [Pf] Prozessfunktion eingetragen. Das sind in der Regel die Beobachtungen und Anweisungen, die zwischen den ausführenden Personen und Institutionen ausschließlich im Rahmen der aktuellen Prozessfunktion von Bedeutung sind. Die Zuordnung zu den verschiedenen Prozessfunktionen ist relativ einfach, denn in einer Prozessfunktion finden nur Abläufe statt, die ausschließlich für diese spezielle Prozessfunktion typisch sind und die in keiner anderen Prozessfunktion anzutreffen sind.

[P00u] (s4)
Eingangsgröße

Eingangsgrößen sind Gegebenheiten, die von externen Instanzen ausgehen und den Start eines Prozesses nahelegen oder direkt auslösen.

prinzipiell: Dem Grundschema liegt die allgemeine Vorstellung zu Grunde, dass alles in prozesshafter Art und Weise und nach vorgegebenen Regeln immerzu und ununterbrochen weiterläuft. Diesen Vorgang kann man mit der Vorstellung der rekursiven Programmierung vergleichen, bei der eine Funktion solange abläuft, bis eine vorgegebene Abbruchbedingung eintritt.
Erst wenn eine zufällige oder eine absichtlich herbei geführte Störung eintritt, dann passiert etwas, das geeignet ist, eine Veränderung in dem ablaufenden Prozess herbei zu führen. Die folgende Zusammenstellung zeigt den Ablauf der Wahrnehmung durch den Akteur.
  • Störungen im Umfeld des Grundschemas sind dem Akteur in der Regel nicht genau bekannt,
    • sondern er nimmt sie in der Regel nur als eine Unsicherheit wahr.

  • Es sind Empfindungen, die sich erst entwickeln müssen,
    • um als eine spezielle Situation in Erscheinung zu treten.

  • Hierfür sind Vorerfahrungen erforderlich.

  • Wenn mit den Vorerfahrungen die aktuelle Unsicherheit abgeglichen wird,
    • dann erst verdichtet sich die Vorstellung, dass aktuell etwas Besonders vorliegt.

  • Das Besondere wiederum führt dazu,
    • dass die Aufmerksamkeit des Akteurs auf das Wahrgenommene gerichtet wird.

  • Erst dann tritt eine Gegebenheit in den Fokus der Aufmerksamkeit
    • und wird rational verarbeitet.

  • Erst nachdem diese mehr oder weniger unbewussten Abläufe stattgefunden haben
    • können die Gegebenheiten als 'Eingangsgrößen' interpretiert oder vernachlässigt werden.

Eine erkannte Störung eines laufenden Prozesses hat oftmals den Start eines neuen Prozesses zur Folge.

pragmatisch: In dieser Detailfunktion können die konkreten, zweifelsfrei vorliegenden Eingangsgrößen zusammengestellt werden. Es ist sinnvoll, die vorangegangenen mehr emotionalen Empfindungen, die meistens mit Unsicherheiten gepaart sind, ebenfalls aufzunotieren. Diese Notizen sind für zukünftige Prozesse von Bedeutung und werden der Rubrik 'Vorerfahrung' oder 'Indikatoren für besondere Situationen' zugeordnet. Es ist überaus wichtig, Vorerfahrungen im Umgang mit Unsicherheiten zu sammeln, um die Beschäftigung mit überflüssigen Prozessen zu vermeiden und nur wichtige anzustoßen.

[P01u] (r4) {r}
Rückführgröße,
Anlass

Rückführgrößen und Anlässe sind konkrete Gegebenheiten, die den Start eines Prozesses anstoßen.

prinzipiell: Wenn Eingangsgrößen den Akteur veranlasst haben, den Start eines Prozesses in Erwägung zu ziehen, dann wechselt der Akteur die Sichtweise auf diese Größen. Anfangs standen nur externe Aspekte zur Beurteilung der Wichtigkeit im Vordergrund, nun treten prozessinterne Faktoren hinzu.
Rückführgrößen stellen einen Spezialfall dar und stammen aus einem vorangegangenen Prozessablauf, der wie bei einem Regelkreis einen Rückkopplungsvorgang ausgelöst hat. Dieser Vorgang soll im aktuellen Prozess beendet oder fortgeführt werden. Dafür wird auf jeden Fall ein Prozess gestartet werden. Das Grundschema betrachtet standardmäßig nur einen Durchlauf. Bei der Handhabung eines Regelkreises geht man standardmäßig von andauernden Durchläufen aus.
Alle anderen Ursachen, die sehr vielfältig sind, werden mit dem Begriff 'Anlass' belegt. Es soll hiermit nur zum Ausdruck kommen, dass der Akteur eine Botschaft, Mitteilung oder Beobachtung mit seinen Vorerfahrungen und mit gegenwärtigen und zukünftigen Aspekte abgeglichen hat.
Dadurch ist ein 'Anfangsverdacht' oder eine Art 'Arbeitshypothese' entstanden. Der Akteur ist nun aufgefordert, sich mit den daraus resultierenden Konsequenzen zu befassen.
Standardregelkreis: Aufforderung, auf die eingehende Rückführgröße {r} zu reagieren

[P04u] (e4) {e}
Zielfestlegung,
Regeldifferenz

Die zwischen allen beteiligten Personen und Institutionen vereinbarte strategische Planung wird der nachfolgenden Prozessfunktion zur Verfügung gestellt.

prinzipiell: Wenn die Empfehlungen und Anforderungen der ersten drei Detailfunktionen auf dem Tisch liegen, dann sorgt die in der Prozessfunktion [Av2] Anweisung vorgeben enthaltenen Basisfunktion 'Interaktion' dafür, dass eine ergebnisoffene Diskussion über die vorliegenden Erkenntnisse zwischen den beteiligten Detailfunktionen stattfindet.
Das Ergebnis dieser Diskussion ist eine strategische Planung, die keine Angaben zur Vorgehensweise sondern nur funktional beschriebene Endzustände enthält. Diese Methode ermöglicht eine weitgehende Arbeitsteilung und verhindert eine Vorfestlegung der praktischen Umsetzung. Das grundlegende Konzept dieser Vorgehensweise enthält die Wertanalyse, die in DIN- VDI- und EU-Richtlinien umfangreich beschrieben wird.
Die Dokumentation der strategischen Ziele kann zwei unterschiedliche Grundaussagen enthalten:
Typ A: Wenn der Eingangswert eine echte Rückführgröße ist, dann wird festgestellt, ob das erzielte Ergebnis die Zielformulierung des vorangegangenen Prozesses erfüllt oder nicht. Die aus dieser Entscheidung resultierenden Folgen werden als Anweisungen festgelegt, entsprechend dokumentiert und an die zuständigen Instanzen weitergeleitet.
Typ B: Bei allen übrigen Fällen wird als Ergebnis dieser Detailfunktion eine Zielformulierung vorliegen. Sie enthält die gewünschten zukünftigen realen Zustände für sämtliche wichtigen Aspekte. Diese Zusammenstellung ist ein Leistungskatalog, ein Pflichtenheft oder eine Zielvereinbarung etc. Sie muss objektiv nachvollziehbar sein, denn sie wird in der Regel an einen anderen Personenkreis weitergegeben und in untergeordneten und nachfolgenden Prozessen berücksichtigt.
im Standardregelkreis: Weitergabe der Regeldifferenz {e}

[P07u] (yr4) {yr}
Spezifizieren
Mitteleinsatz

Die Festlegung des taktischen Plans beendet die Aktionen im eher abstrakten Realitätsbereich und leitet den Prozess in den Übergangsbereich weiter.

prinzipiell: Durch 'Interaktionen' zwischen dem strategischen Plan und den aus dem Wissensbestand ausgewählten Vorgehensweisen wird ein endgültiger taktischer Einsatzplan ausformuliert und festgelegt. Er spezifiziert genau die konkrete Vorgehensweise unter den aktuellen, realistischen Bedingungen und listet den mit der Ausführung beauftragten Personenkreis und die zur Verfügung stehenden Mittel auf. Dieser Plan repräsentiert den sehr realitätsnahen Output dieser Prozessfunktion.
pragmatisch: Bis zu diesem Zeitpunkt sind sämtliche Vorgänge intern abgelaufen. Jede weitere Umsetzung bedeutet einen Eingriff in die Realität. Das hat zur Folge, dass diese Aktivitäten jetzt außerhalb des laufenden Prozesses sichtbar werden. Wenn die Gesamtumstände es erforderlich machen, den Prozess zu beenden oder wesentliche Änderungen herbei zu führen, dann ist es zweckmäßig, diese Aktionen in dieser Detailfunktion zu realisieren. In diesem Prozessstatus ist der Planungsvorgang noch nicht öffentlich sichtbar geworden und die bisher angefallenen Kosten sind noch relativ gering.
Standardregelkreis: Weitergabe der Steuergröße {yr}

[P10u] (y4) {y}
Verwirklichen
Mitteleinsatz

In dieser Detailfunktion erfolgt die Einwirkung auf die Realität mit ausgewählten Mitteln und mit passenden Methoden.

prinzipiell: 'Verwirklichen Mitteleinsatz' bedeutet, dass jetzt der endgültige Übergang weg von den eher abstrakten Planungsvorgängen hin zu den realen Änderungsvorgängen erfolgt. Hier findet ein tatsächlicher Vorgang statt, der in der Realität ausgelöst wird und in der Realität entsprechende Folgen nach sich ziehen wird.
Dieser Vorgang wird an einem Beispiel erläutert. Beim Abschießen eines Pfeils trifft die Wirkung eines Pfeilschusses erst mit dem Auftreffen des Pfeils im Ziel oder neben dem Ziel zu Tage. Die Ursache sind die Summe der vorangegangenen Aktionen des Bogenschützen.
Die 'Interaktion' zwischen dem taktischen Plan, den verfügbaren Mitteln und dem Auslösen des Mitteleinsatzes wird hier als 'Implementierung' verstanden.
Folgendes Zitat aus Wikipedia verdeutlicht diesen Zusammenhang:
  • 'Die Implementierung (lateinisch implere 'anfüllen, erfüllen')
  • ist die Umsetzung von
    • festgelegten Strukturen
    • und Prozessabläufen
    • in einem System
  • unter Berücksichtigung der
    • Rahmenbedingungen,
    • Regeln
    • und Zielvorgaben,
    • also im Sinne einer Spezifikation.
  • Im allgemeinen Fall stellt die Konkretisierung einen Wechsel
    • von einer abstrakten
    • zu einer konkreteren Ebene dar
    • - die Implementierung steht dabei für die tiefste Ebene.
  • In diesem Zusammenhang spricht man auch von Umsetzungskompetenz
    • als dem Vermögen,
    • angestrebte Ziele
      • in entsprechende Ergebnisse umzusetzen
      • und den Intentionen entsprechend zu implementieren.'
Standardregelkreis: Weitergabe der Stellgröße {y}

[P13u] (x4) {x}
Beeinflusste
Realität

In der 'beeinflussten Realität' sind sämtliche Änderungsvorgänge, nachdem sie Änderungen bewirkt haben, zum Stillstand gekommen.

prinzipiell: Diese Detailfunktion beschreibt den Endzustand der beeinflussten Realität, die ausgehend von der aktuellen Realität durch den Mitteleinsatz und durch die Störgrößen und den externen Einflüssen verändert worden ist. Von dieser Realität werden die Rückführgrößen entnommen.
In der Regel sind die erfolgten Änderungen einfach erkennbar. Einige Werte ergeben sich automatisch. Bei umfangreichen Änderungen, unklaren Verhältnissen oder Änderungen im eher abstrakten Bereich müssen Messungen oder Erkundigungen zum Erkennen der Änderungen vorgenommen werden.
pragmatisch: Wenn bedeutende Unklarheiten auftreten, dann könnte es sinnvoll sein, in einem anschließenden Verfahren die stattgefundenen Änderungen systematisch zu ermitteln. Hierbei wird der Frage nachgegangen, warum die getroffenen Maßnahmen eine signifikant andere Wirkung als die geplanten erzielten. Die Erkenntnisse hieraus können sich für anschließende, ähnliche Prozesse als wertvoll erweisen.
Standardregelkreis: Ergebnis als Regelgröße {x}

[P16u] (nR4) {x1}
Neue
Realität

Der Zustand der 'Neuen Realität' ist erreicht, wenn sämtliche durch den Änderungsprozess erfolgten Änderungen abgeschlossen worden sind.

prinzipiell: In dieser Situation wurden die erforderlichen Kontrollmessungen bereits durchgeführt und für nachfolgende Anwendungen aufbereitet und gespeichert. Damit wird die systematische Beschäftigung mit der neuen Realität für den abgelaufenen Prozess bewusst abgeschlossen und der Prozess als beendet deklariert.
pragmatisch: Für den Akteur besteht jedoch weiterhin noch eine Art emotionale Verbundenheit. Das Unterbewusstsein versucht das Erlebte zu verarbeiten und hieraus neue Erkenntnisse für zukünftiges Verhalten abzuleiten. Es ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll, diesen Vorgang zu fördern und nicht zu unterdrücken.
Standardregelkreis: außerhalb des Regelkreises liegende, nicht berücksichtigte Werte {x1}

[P17u] (q4)
Ausgangsgröße

Ausgangsgrößen repräsentieren für externe Instanzen das Ergebnis des abgelaufenen Prozesses.

prinzipiell: Ausgangsgrößen sind in ihrer Ausgestaltung und ihrer Verbindlichkeit sehr unterschiedlich. Die Anforderungen an die Ausgangsgrößen werden in der Regel in der Teilfunktion [D] Direktive festgelegt.

[PSr] (a27) Prozess
angestrebte
Realität:

Die angestrebte Realität beinhaltet die echten Verhältnisse, die sich im Änderungsprozess ausgehend von eher abstrakten hinzu realen Gegebenheiten verändern, bzw. verändert werden müssen.

prinzipiell: Dieser Strang beinhaltet die Teilfunktionen, die den eher realen Teil der Prozessaktivitäten beinhalten.
pragmatisch: Das sind Beschreibungen von bestimmten Handlungsarten oder Methoden, die umsichtig und druckvoll ausgeführt werden müssen, um angestrebte Ziele zu erreichen. Die Qualitätsmerkmale geben Hinweise auf die Art und Weise, wie die Handlungsarten ausgeführt werden sollen.

[P00r] (s5)
spürbare
Belastung

Eingangsgrößen stellen im Grundschema für den Akteur eine Botschaft dar, auf die er als Empfänger reagieren muss.

prinzipiell: Unter 'Belastung' wird für den Akteur nicht nur negative sondern auch positive Gegebenheiten verstanden.
  • Solange ein Akteur eine vorhandene Belastung nicht spürt, solange wird er darauf nicht reagieren.
  • Wenn die Schmerzgrenze erreicht ist, oder die persönliche Toleranzschwelle überschritten wird, dann erst wird eine Belastung emotional wahrgenommen.
  • Erst dann kann eine Belastung nicht mehr ignoriert werden
  • und erst dann erst wird sie als eine Aufforderung angesehen, aktiv zu werden.
Wenn keine angenehmen Belohnungen zu erwarten sind, dann wird die Beschäftigung mit Belastungen in der Regel so lange als möglich hinausgezögert, denn der zu erwartende Ressourcenverbrauch war nicht eingeplant.
Es gibt zwei Arten von Belastungen:
A: Wenn die Botschaft von Personen oder Institutionen ausgeht, dann stellt die Botschaft eine Art Direktive dar. Sie enthält neben der sachlichen Aufforderung zusätzlich den Grad der Verbindlichkeit in Form eines Modalverbs.

Modalverben sind in absteigender Reihenfolge von eher selbstbestimmt hinzu eher fremdbestimmt:
  • mögen / möchen  => Wunsch, Bevorzugung
  • wollen  => Absicht, Bereitschaft
  • sollen   => Verpflichtung
  • können => prinzipielle Möglichkeit, Fähigkeit
  • dürfen  => Erlaubnis
  • müssen => Gebot, Zwang
Der Empfänger, der im Grundschema der Akteur ist, übernimmt den Grad der Verbindlichkeit nicht immer automatisch, sondern entscheidet darüber letztendlich nach eigenem Ermessen.
B: Wenn die Belastung auf geänderte Umfeldbedingungen zurück zu führen ist, dann bestimmt die eigene Empfindung des Akteurs den Grad der Verbindlichkeit.

[P01r] (r5)
absehbarer
Handlungsbedarf

Ein Handlungsbedarf wird an Hand der Problemanalyse sichtbar.

prinzipiell: Erste Vorstellungen, wie durch eigenes Handeln die erkannten Probleme beseitigt werden können, führen zu einer Vorstellung über den Handlungsbedarf. Es ist sinnvoll, diese Vorstellungen zu skizzieren, um sie allen Beteiligten zugänglich zu machen. Ein Handlungsbedarf liefert nur vorläufige und grobe Anhaltspunkte, die als eine Art Arbeitshypothese den Einstieg in die Prozessplanung ermöglichen.
pragmatisch: Das Prädikat 'absehbar' enthält Annahmen über zukünftige Entwicklungen, die einer objektiven Überprüfung kaum standhalten. Die Annahmen sollen zumindest offengelegt werden, damit die Einschätzungen für alle Beteiligte nachvollziehbar sind.

[P04r] (e5)
korrekter
Lösungsansatz

Ein korrekter Lösungsansatz beinhaltet die inhaltlichen Anforderungen bei der Ausarbeitung eines strategischen Plans.

prinzipiell: Bei dem Lösungsansatz werden nicht nur der eigene Handlungsbedarf sondern sämtliche Gegebenheiten berücksichtigt, die den Erfolg des anlaufenden Prozesses befördern oder behindern.
Ein Lösungsansatz berücksichtigt darüber hinaus die durch das Grundschema offengelegten Entwicklungsschritte, die durch die Prozessfunktionen pragmatisch zugänglich sind.
Der wesentliche Grundsatz der Korrektheit verlangt eine weitgehende Berücksichtigung der real vorhandenen Gegebenheiten und die Empfehlungen zur Handhabung des Grundschemas.
pragmatisch: Die wichtigsten Empfehlungen sind:
  • für sämtliche Detailfunktionen Vorgaben machen
  • für die einzelnen Detailfunktionen so weit es geht gleichviel Vorgaben machen
  • parallel ablaufende, gleichartige Vorgänge
    • nur innerhalb einer Detailfunktion zulassen
    • oder im Übergang zwischen zwei benachbarten Detailfunktionen zulassen
  • erkannte Unterprozesse
    • konsequent ausgliedern
    • und eigenständige, verknüpfte Prozesse daraus machen.
Durch die Einhaltung der Empfehlungen wird die Menge der unklaren und offenen Punkte verringert. Die anschließende taktische bzw. operationale Aufbereitung wird hierdurch nicht behindert oder eingeschränkt.

[P07r] (yr5)
effizientes
Vorgehen

Ein effizientes Vorgehen schont in diesem Zusammenhang den Aufwand beim Ermitteln der Vorgehensweise und beim konkreten Einsatz der Mittel.

prinzipiell: Diese Detailfunktion repräsentiert im Grundschema den Übergang von der eher abstrakten zur eher realen Welt. Das kommt im Begriff 'Vorgehen' zum Ausdruck, der zur Beschreibung einer geplanten und einer tatsächlich ausgeführten Handlungsabfolge verwendet wird.
Das Qualitätsmerkmal 'effizient' gibt vor, wie der Übergang ausgestaltet sein soll. Die Definition von Effizienz lautet nach DIN EN ISO 9241-11: 3.3: 'Der im Verhältnis zur Genauigkeit und Vollständigkeit eingesetzte Aufwand, mit dem Benutzer ein bestimmtes Ziel erreichen.'
Der Aspekt der Effizienz soll sowohl bei den Aktivitäten im Rahmen des Planungsvorgangs als auch bei den Vorgängen im Zusammenhang mit realen Änderungsprozessen berücksichtigt werden. Der Aspekt der Effektivität wird erst in der anschließenden Prozessfunktion relevant.

[P10r] (y5)
effektiver
Einfluss

Die real stattfindenden Vorgänge in dieser Detailfunktion können nicht mehr beeinflusst werden. Die Treffsicherheit der getroffenen Maßnahmen muss in einem früheren Stadium berücksichtigt worden sein.

prinzipiell: Das Grundschema enthält in dieser Detailfunktion die Aufforderung, den Übergang von einem Zustand in einen anderen zu reflektieren.
Dieser Übergangsprozess findet in der Realität tatsächlich in irgend einer Weise statt. Wir können in der Regel jedoch die Veränderungen nur unvollständig wahrnehmen, denn es gibt immer Aspekte der Realität, zu denen wir keinen Zugang besitzen. Außerdem ist in dieser Prozessfunktion der Änderungsprozess noch nicht vollständig abgeschlossen.
Aus diesem Grund bleibt dem Akteur nur die pragmatische Möglichkeit, von vorn herein die anstehenden Änderungsprozesse soweit es in seiner Möglichkeit liegt, optimal und zusätzlich effizient zu gestalten.
Ein Bogenschützen muss für die endgültigen Realisierung eines Schusses genau zielen, den Pfeil genau auf das anvisierte Ziel richten und den Pfeil ohne zu Verreißen loslassen.
Das Qualitätsmerkmal 'effektiv' beschreibt diese grundlegende Vorgehensweise. Nach DIN EN ISO 9241-11: 3.2 Definition von Effektivität: 'Die Genauigkeit und Vollständigkeit, mit der Benutzer ein bestimmtes Ziel erreichen.'
pragmatisch: Es bietet sich in dieser Detailfunktion an, an Hand des laufenden Prozesses systematisch Einsichten zu gewinnen, die an anderer Stelle nutzbringend angewendet werden können.

[P13r] (x5)
konsequente
Umsetzung

Eine konsequente Umsetzung bedeutet hier die Empfehlung, von einer eingeschlagenen Vorgehensweise auch bei unerwarteten Widerständen nicht abzuweichen.

prinzipiell: Der stattfindende Umsetzungsprozess ist für den Akteur nicht vollständig erfassbar und läuft in diesem Entwicklungsstadium vom Akteur völlig unabhängig ab.
prinzipiell: Ähnlich wie in dem realen Anteil der Detailfunktion [P10r] effektiver Einfluss ist hier ein funktionaler Zusammenhang im Grundschema aufgezeigt, der nur unvollständig erfassbar ist und trotzdem in irgend einer Weise berücksichtigt werden muss. In diesem Fall sind es die zu erwartenden Widerstände. Sie sind nur unter unterschiedlich großen Risiken und bestehenden Unsicherheiten planbar und zeigen sich oft erst bei der realen Umsetzung.
pragmatisch: Eine praktikable und wirksame Strategie besteht in diesem Fall darin, im gesamten Prozessablauf möglichst konsequent bei einer einmal festgelegten Vorgehensweisen zu bleiben. Wenn sich Widerständen oder Schwierigkeiten abzeichnenden oder sich ergebenden, dann ist es nicht angebracht, von dem einmal eingeschlagenen Weg abzuweichen.
Wenn diese Empfehlung eingehalten wird, kann man davon ausgehen, dass die Widerstände aufgrund des speziellen, eingeschlagenen Weges entstanden sind. Dadurch wird das Umfeld und dadurch auch der Umfang der möglichen Ursachen eingeschränkt und es wird die Chance erhöht, zutreffende Ursachen zu finden. Anschließend besteht die Möglichkeit, in zusätzlichen Prozessen die nun bekannten Ursachen zu berücksichtigen und zu beeinflussen.

[P16r] (nR5)
nachhaltiger
Zustand

Die neue Realität muss einen nachhaltigen Zustand einnehmen, ansonsten ist der Änderungsprozess nicht wirkungsvoll gewesen.

prinzipiell: In der Regel soll die 'Neue Realität' in einen Zustand münden, der für eine gewisse Zeitdauer Bestand hat. Dieser Zustand wird mit dem Prädikat 'nachhaltig' umschrieben. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann wird der zu Beginn des Änderungsprozesses als Belastung wahrgenommene Zustand eventuell wieder eintreten und der ganze abgelaufene Prozess hätte seine Wirkung verloren.
pragmatisch: Diese eventuell absehbare Entwicklung kann nur entgegen gewirkt werden, wenn sie von Beginn an in die Planung mit berücksichtigt und einbezogen wird.

[P17r] (q5)
wirksame
Entlastung

Nach Abschluss eines Prozesses muss der Akteur auf eine vorher festgelegte Art und Weise dem Ergebnis entsprechend wirksam entlastet werden.

prinzipiell: Mit der Entlastung wird eine für alle Beteiligten verbindliche Bewertung des abgelaufenen Prozesses gefunden und vereinbart.

[PSa] (a28) Prozess
verfügbares
Abbild:

Das 'verfügbare Abbild' sind die verschiedenen Methoden, mit denen die realen Änderungsvorgänge auf jeder Änderungsstufe abgebildet und gesteuert werden.

prinzipiell: Diese Abbilder sind Aktionen, die parallel zu den Hauptaktionen ausgeführt werden. Es sind jeweils eine Art von Dokumenten, die als Anweisung für die nachfolgende Prozessfunktion fungiert. Anfangs mit Blick in die Zukunft, zum Ende hin mit Blick in die Vergangenheit.
pragmatisch: Für jede Detailfunktion gibt es eine allgemeine Frage. Die Antwort auf die Frage umreißt das Ergebnis der Tätigkeit in dieser Detailfunktion. Diese Frage kann als Einstieg bei der Beschäftigung mit der Detailfunktion verwendet werden.
Wenn bei der Beendigung der Detailfunktion auf diese Frage eine befriedigende Antwort durch Reflexion auf das vorliegende Ergebnis gefunden wird, dann dürfte diese Detailfunktion ordentlich abgehandelt worden sein.

[P00a] (s6)
konkrete
Mitteilung

Unter Mitteilung wird im Allgemeinen eine Nachricht über etwas oder die Weitergabe einer Information verstanden.

prinzipiell: Im Zusammenhang mit dem Grundschema umfasst der Begriff 'Mitteilung' Vorgänge, die über einen Kommunikationsprozess hinausgehen.
In einem Kommunikationsprozess geht von einem Sender irgend etwas in Form von Signal, Information oder Botschaft aus, die an einen bestimmten Empfängerkreis gerichtet ist. Begleitet ist dieser Vorgang mit einer Aufforderung an den Empfängerkreis, die Mitteilung in Empfang zu nehmen und kognitiv aufzubereiten. Diese Mitteilungen basieren auf den Vorstellungen der beteiligten Personen und sind damit abstrakte Vorgänge.
Es gibt zusätzlich Mitteilungen aus der belebten Natur, die ihren Ursprung im Bereich der eher realen Welt haben. Sie werden von einem Empfänger auf Grund seiner Erfahrung erkannt und interpretiert.
Mitteilungen aus der unbelebten Natur sind nicht vorhanden. Gleichwohl können Beobachtungen von veränderten Umfeldbedingungen vom Beobachter als Signale für ablaufende Änderungsprozesse interpretiert und entsprechend berücksichtigt werden.
pragmatisch: Mit dem Attribut 'konkret' wird hier die Ausgestaltung des konkreten Kommunikationsprozesses angesprochen. Wenn ein Element wie: Sender, Empfänger, Form der Nachricht, Inhalt etc. den Umständen entsprechend nicht zuverlässig und konkret bestimmbar sind, dann müssen Rückfragen erfolgen. Bei Mitteilungen aus der belebten Natur sind Rückfragen nicht möglich. Es kann nur durch Aktionen versucht werden, eine Wiederholung herbei zu führen. Dabei bleibt es jedoch ungewiss, ob die ursprüngliche mit der neuerlichen Mitteilung übereinstimmen.
Die allgemeine Frage lautet hier: Betrifft mich das wirklich?

[P01a] (r6)
zutreffende
Problemanalyse

Mit einer Problemanalyse versucht man die Ursachen von erkannten Problemen zu ermitteln.

prinzipiell: Eine Problemanalyse kann sehr unterschiedlich aufwendig werden. Sie muss sehr sorgfältig durchgeführt werden, denn eine voreilige Festlegung kann kaum korrigiert werden und eine unzutreffende Analyse hat gravierende Folgen.

Eine Problemanalyse beruht auf den vorhandenen Informationen, deren Korrektheit der Autor selber überprüfen muss. Das Hauptproblem stellt die zutreffende Einordnung von übernommenen Informationen dar, die mit den Begriffen: 'offensichtlich, 'anscheinend', 'scheinbar' und 'als ob' verknüpft sind. Bei Informationen, die auf eigenen Beobachtungen beruhen, helfen diese Begriffe, eine zutreffende Analyse zu erstellen.

'Offensichtlich' wird gerne verwendet, wenn der Beobachter bei der Weitergabe seiner Beobachtungen und Wahrnehmungen an den Akteur meistens ungefragt seine Kompetenz als Berater durch eine subjektive Ausschmückung des Wahrgenommenen hervorheben will. Der Akteur muss sämtliche, auch 'offensichtliche' Beurteilungen und Schlussfolgerungen von anderen Personen ignorieren, denn die muss er selber anstellen.

'Anscheinend' drückt die Vermutung oder Schlussfolgerung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint. Zum Beispiel: 'Die Katze miaut und läuft in Richtung Futternapf. Anscheinend hat sie Hunger!'.

Der Ursprung für eine Aussage im Zusammenhang mit 'anscheinend' liegt beim Beobachter. Auch hier ist der Empfänger verpflichtet, die vom Beobachter vorgeschlagene Schlussfolgerung auf ihre Korrektheit hin selber zu überprüfen.

'Scheinbar' hingegen sagt, dass etwas nur dem äußeren Eindruck nach, nicht aber tatsächlich so ist. Die Katze spielte scheinbar mit der Maus, aber schon kurze Zeit später war die Maus mausetot. Die Erkenntnis, dass etwas dem äußeren Eindruck nach so ist, wie es ist auch tatsächlich ist oder auch nicht ist, muss irgend jemand bereits untersucht haben. Es werden zwei Fälle unterschieden:

1. Die 'Scheinblüte' ist bekanntermaßen ein Trick der Natur, so wie viele andere Gegebenheiten in der Natur, die nicht auf den ersten Blick die Ursache, hier den Zweck, erkennen lassen. Diese Beobachtungen haben in der Regel keine Bedeutung für eine Problemanalyse.

2. Das 'Scheingefecht' ist ein taktischer Trick in einer Auseinandersetzung zwischen feindlichen Parteien. Der gegnerischen Partei soll durch einen Täuschungsversuch eine unzutreffende Situation vorgegaukelt werden. Hinter 'scheinbar' steckt oftmals eine von vorn herein unbekannte Absicht. Es muss in diesem Fall unbedingt der Urheber der Absicht und dann dessen wahre Hintergedanken ermittelt werden. Wenn keine Absicht erkennbar ist, dann kann trotzdem eine Absicht vorliegen. Wenn mit Sicherheit keine Absicht vorhanden ist, dann liegt irgendein Zufall vor, der nicht weiter von Bedeutung ist.
'Als ob' leitet eine Assoziation über eine Ausprägung einer beobachteten Eigenschaft ein. Zum Beispiel: Die Katze verhielt sich so, als ob sie mit der Maus spielt. Meistens gibt es für die beobachtete Ausprägung keinen feststehenden Begriff oder die Ausprägung ist nicht ganz klar und muss deshalb umschrieben werden. Durch die Umschreibung kann leicht ein unzutreffender Eindruck über die tatsächlich vorliegende Gegebenheit beim Empfänger entstehen. Deshalb ist auch bei der Verwendung von 'als ob' Vorsicht geboten.
Das Prädikat 'zutreffend' wird ausreichend berücksichtigt, wenn keine bekannten Unwahrheiten in die Analyse einfließen und die aufgezeigten Wahrheitsaspekte angemessen berücksichtigt werden.
Die allgemeine Frage lautet hier: Warum ist etwas geschehen und warum wurde etwas gemacht?

[P04a] (e6)
strategischer
Plan (was)

Ein strategischer Plan stellt die Zielfestlegungen in einer operationalen Form dar, die so gut es geht Missverständnisse für die Empfänger ausschließt.

prinzipiell: Die Ausarbeitung eines strategischen Plans ist erforderlich, wenn eine Zielformulierung vom Typ B und nicht nur eine Entscheidung vorliegt.

pragmatisch: Er muss verschiedene Aspekte beinhalten:
  • den korrekten Lösungsansatz
  • die personelle Verantwortung für jeden der drei Prozessstränge
  • verbindliche Aussagen über die zur Verfügung stehenden Ressourcen
  • verbindliche Vorgaben für den einzuhaltenden Zeitrahmen
  • verbindliche Vorgaben für die zu ermittelnden Ausgangsgrößen
  • verbindliche Vorgaben für den Fall einer ungeplanten Nichtausführbarkeit
Der strategische Plan ist prinzipiell eine abstrakte Gegebenheit. Für den anstehenden Prozess muss er in eine reale Gegebenheit aufbereitet werden.
Das kann eine handschriftliche Niederschrift oder ein maschineller Ausdruck oder eine Datei etc. sein. Die hiermit erstellte Dokumentation muss in unveränderbarer Form allen Betroffenen zugänglich gemacht werden.
Die allgemeine Frage lautet hier: Was soll gemacht werden?

[P07a] (yr6)
taktischer
Plan (wie)

Der taktische Plan gibt vor, wie der strategische Plan in Form von konkreten Maßnahmen umgesetzt werden soll.

prinzipiell: Der Vorgang der Spezifizierung des Mitteleinsatzes findet seinen Niederschlag in einer taktischen oder operativen Planung. Die im strategischen Plan festgelegten funktionalen Beschreibungen finden hier ihre Entsprechung in Form von konkret durchzuführenden Maßnahmen.

pragmatisch: Eine Maßnahme wird fest gelegt indem
  • Die Art und Weise der Durchführung,
  • die verantwortlichen Stellen,
  • die hierfür eingesetzten Mittel
  • und die einzuhaltenden Termine aufgelistet werden.
Beispiele für taktische Pläne sind der Beschaffungsplan, der Produktionsplan, der Absatzplan und der Forschungs- und Entwicklungsplan.
Die allgemeine Frage lautet hier: Wie soll etwas gemacht werden?

[P10a] (y6)
ausgeführter
Maßnahmenkatalog

Ein Maßnahmenkatalog leitet sich aus dem taktischen Plan ab und stellt eine Art 'To-Do' Liste dar, die abgearbeitet wird und dadurch erledigt wurde.

prinzipiell: In dem Maßnahmenkatalog sind die Maßnahmen aufgeführt, die konkret zur Erledigung anstehen. In dieser Prozessfunktion werden die anstehenden Maßnahmen abgearbeitet.
pragmatisch: Nach deren Erledigung werden Tätigkeitsnachweise in Form von Notizen hinzugefügt und alles zusammen stellt dann ein Protokoll als Nachweis der ausgeführten Maßnahmen dar. Beobachtungen über die erzielten Wirkungen sind in der Regel nicht enthalten, sofern solche Protokolle hierzu nicht ausdrücklich Teil der Maßnahme sind. Normalerweise wird davon ausgegangen, dass die beabsichtigten Wirkungen bei den im Fokus stehenden Maßnahmen tatsächlich eintreten.
Die allgemeine Frage lautet hier: Womit und wodurch wurde etwas gemacht?

[P13a] (x6)
erkennbare
Auswirkungen

Erkennbare Auswirkungen können nur durch stattgefundene Änderungen identifiziert werden.

prinzipiell: Auswirkungen stellen die Ergebnisse von Änderungsprozessen dar. Es sind die Wirkungen, die sich aufgrund von Ursachen ergeben haben. Die Ursachen wurden im Änderungsprozess angestoßen und die geplanten Auswirkungen sollen jetzt trotz allen Unzulänglichkeiten eingetreten sein.
pragmatisch: Die eingetretenen Änderungen sind nur im Vergleich zu einem vorhergehenden Zustand erkennbar und müssen bestimmten Ursachen zuordbar sein. Hierfür ist ein logisch, kognitiver Vorgang erforderlich. Es stehen Interpretationen von Indikatoren im Vordergrund, die oft auf der Erfahrung des Akteurs beruhen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die vorgenommene Interpretation konsequent zu hinterfragen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.
Die allgemeine Frage lautet hier: In wie fern hat sich etwas geändert?

[P16a] (nR6)
abnehmender
Fokus

Die Beschäftigung mit dem abgelaufenen Prozess endet für den Akteur nicht automatisch sondern muss herbei geführt werden.

prinzipiell: Die Beendigung des auslaufenden Prozesses stellt eine Entscheidung des Akteurs dar. Die Einhaltung dieser Entscheidung kann im Rahmen des auslaufenden Prozesses nicht überprüft und eingefordert werden, denn hierzu fehlen in der Regel die entsprechenden Möglichkeiten.
pragmatisch: Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die konkrete Beschäftigung mit dem auslaufenden Prozess ohne jeden formalen Nachweis zu beenden. Eine Möglichkeit des Akteurs besteht darin, den Fokus auf andere Prozesse zu lenken. Diese Abwendung vom auslaufenden Prozess muss nicht schlagartig stattfinden. Ein stetig abnehmender Fokus ist angebracht, um eine Art Trennungsschmerz zu vermeiden.
Die allgemeinen Fragen lauten hier: Betrifft das Prozessgeschehen den Akteur weiterhin? Kann der Akteur seinen Fokus auf andere Aktivitäten legen?

[P17a] (q6)
befreiende
Austeilung

Die Austeilung stellt genau so wie die [P00a] konkrete Mitteilung einen Kommunikationsprozess dar.

prinzipiell: Die Regeln für einen ordnungsgemäßen Kommunikationsprozess müssen eingehalten werden. In der Regel gibt es für den Akteur als Empfänger einer Direktive eine Art 'Bringschuld', wonach die Auftraggeber des abgelaufenen Prozesses über das Ergebnis des abgelaufenen Prozesses informiert werden müssen.
Dadurch werden die Auftraggeber in die Lage versetzt, in dieser Detailfunktion ohne zusätzliche Aktivitäten einen endgültigen Abschluss des Prozesses herbeizuführen.
Sie können auch festlegen, dass erst in einem separaten Prozess ein Entschluss zur endgültigen [P04u Typ A:] Beendigung oder über einen Folgeprozess gefasst wird.
Die allgemeinen Fragen lauten hier: Ist hiermit wirklich alles gesagt?

[SSu] (a29) Sachen
Strang mit
Detailfunktionen:

Die Detailfunktionen auf dem Sachen-Strang liefern die Voraussetzungen für Änderungsvorgänge.

prinzipiell: Die Änderungsvorgänge sind von mehr statischer und kontinuierlicher Natur und orientieren sich an Aspekten, die bereits vorhanden sind und deshalb mehr in der Vergangenheit liegen.
Vorhandene reale oder abstrakte Sachen oder Mittel oder Gegebenheiten werden als eine Gruppe oder eine Gattung angesehen. Es werden in jeder Prozessfunktion eine für die Aufgabenstellung passende Teilmenge ermittelt und für die anstehenden Änderungsvorgänge verwendet.
Die hier betrachteten Objekte befinden sich in der Regel in einer Phase, in der Änderungstendenzen nicht erkennbar sind. Diese Beständigkeit entstand durch Verknüpfen oder Entknüpfen und kann deshalb auch nur durch diese Vorgänge verändert werden.
Dieser Strang ist der originäre Ort für Zustandsverben. Zu dieser Bedeutungsgruppe gehören Verben, die einen Zustand ausdrücken. Dabei verändert sich das Subjekt nicht. Sie bezeichnen Situationen ohne Veränderung und ohne Dynamik. Beispiele: achten, blockieren, chillen, duschen, erstrecken, facebooken, glauben, hinderlich sein. usw.
pragmatisch: Während der Planungsphase lautet hier die allgemeine Frage: Wie können externe Bestände an Möglichkeiten in interne Bestände an Möglichkeiten überführt werden, über die anschließend im Veränderungsprozess verfügt werden können?

[S00u] (s7)
Startvoraussetzungen

Startvoraussetzungen sind die vor dem Start eines Prozesses bekannten Gegebenheiten, die unbedingt vorhanden sein müssen, da sie ursächlich zum Misserfolg oder Erfolg des anstehenden Prozesses beitragen.

prinzipiell: Das Vorliegen bestimmter Sachverhalte als Startvoraussetzungen muss bereits von den Initiatoren oder Auftraggebern herbeigeführt oder gewährleistet werden. Anderenfalls ist es sinnlos, den Start eines Änderungsprozesses überhaupt in Betracht zu ziehen. Die Startvoraussetzungen müssen spätestens zu Beginn der Prozessfunktion [Av2] Anweisung vorgeben vorliegen.
Hinweis: Der Vorgang: 'Voraussetzungen schaffen' ist ein separater Prozess und darf mit dem angeplanten Änderungsprozess nicht vermischt werden. Wenn die konsequente Trennung nicht eingehalten wird, dann ist die Gefahr groß, dass die Intention des ursprünglich geplanten Prozesses an die Erfordernisse des Prozesses 'Voraussetzungen schaffen' angepasst wird. Damit gerät der ursprüngliche Zweck aus dem Blickfeld und verliert an Bedeutung.
Voraussetzungen müssen immer vorhanden sein, bevor die korrespondierenden Bedingungen geschaffen werden. Das wird an der Abfolge der Detailfunktionen innerhalb des kompletten Grundschemas von 0 bis 17 sichtbar. Innerhalb einer Prozessfunktion wird erst die Detailfunktion des Sachen-Strangs angesprochen, danach erst die Detailfunktion des Beziehungen-Strangs.

[S02u] (WL)
Weisheit,
Lebenserfahrung (authentisch)

Weisheit und Lebenserfahrung tragen mit ihrer externen Sichtweise dazu bei, die Erfolgsaussichten für einen zu startenden Prozess zu verbessern.

prinzipiell: Weisheit bezeichnet vorrangig ein tief gehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft und beruht auf geistiger Beweglichkeit und Unabhängigkeit.
Zu Beginn eines Prozesses muss abgeklärt werden, ob der Prozess überhaupt starten soll. Für diese Entscheidung stehen zu diesem Zeitpunkt maximal nur ein Anlass, ein absehbarer Handlungsbedarf und eine zutreffende Problemanalyse zur Verfügung. Aus diesen Informationen lassen sich nicht die Dringlichkeit und die Erfolgsaussichten ableiten.
Hierfür wird zusätzlich die Sichtweise aus einem externen Standpunkt in Form von Lebenserfahrung und Weisheit benötigt. Die auf dieser Basis getroffene Ablehnung eines Startes ist eine endgültige Entscheidung. Die Entscheidung für einen Start hingegen stellt eine vorläufige Entscheidung dar. Erst in der Detailfunktion [P04] Zielfestlegung, Regeldifferenz wird eine endgültige Entscheidung festgelegt. Diese Vorgehensweise verhindert den Start von erfahrungsgemäß überflüssigen oder übermäßig riskanten Prozessen.
pragmatisch: Weisheit und Lebenserfahrung sollen 'authentisch' sein. Es muss sichergestellt sein, dass der Überbringer der ins Spiel gebrachten Weisheit auch gleichzeitig der Ursprung dieser Erfahrungen ist und sich für deren Authentizität verbürgt. Wenn bemerkt wird, dass im Zusammenhang mit Weisheit irgendetwas mit der Authentizität nicht stimmt, dann sollte man sehr vorsichtig sein, denn es lässt sich jede Blödheit als Weisheit verkaufen.
Standardregelkreis: Vergleichstelle in Regeleinrichtung

[S05u] (Ke)
Kenntnisse über
Problemlösungen

Kenntnisse stellen einen personenbezogenen Bestand an Wissen dar, der in Lernprozessen erworben wurde und auf bestimmte Anwendungsgebiete zugeschnitten ist.

prinzipiell: Im Rahmen dieser Prozessfunktion [Va3] Vorgehensweise auswählen werden in der Regel Experten mit speziellen Kenntnissen einbezogen. Sie stehen als Berater zur Verfügung und geben ihre Expertise in Form von möglichen Alternativen an die Detailfunktion [B06] Maßnahmen entscheiden weiter.
Kenntnisse ist ein Bestand mit einer ganz speziellen Besonderheit. Jemand, der von sich behauptet, er habe in einem Bereich umfangreiche Kenntnisse, der muss genau wissen über welche Kenntnisse er nicht verfügt. Das gilt für eine Abgrenzung zu benachbarten Gebieten und auch für tiefer gehende Kenntnisse. Diesen Sachverhalt umschreibt die Erkenntnis: 'Eine beantwortete Frage wirft 1000 neue auf.'. Nur dann kann ein möglichst optimales Ergebnis aufgrund der vorhandenen Kenntnisse erbracht werden.
Kenntnisse umfassen auch die Methoden, mit denen allgemein verfügbares Wissen schnell und zuverlässig in den persönlichen Kenntnisstand integriert werden kann.
Standardregelkreis: Regler, eigentliches Regelglied

[S08u] (rM)
Real verfügbare
Möglichkeiten

Die 'real verfügbaren Möglichkeiten' sind alles das, was für die Realisierung des geplanten Prozesses tatsächlich zum vorgegebenen Zeitpunkt zur Verfügung steht.

prinzipiell: Für eine endgültige Umsetzung des Prozesses müssen als Erstes die 'real verfügbaren Möglichkeiten' kontrolliert und tatsächlich bereitgestellt werden, denn sie sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Prozess. Sie traten bislang nur als Plangrößen in Erscheinung. Dieses ist ein sehr kritischer Moment im Ablauf des Prozesses, denn die Wirksamkeit und das tatsächliche Vorhandensein von Ressourcen wird aus den verschiedensten Gründen oftmals falsch einschätzt. In vielen Fällen sind Tests nicht möglich, da keine Testsituation hergestellt werden kann oder die Wirkung der geplanten Maßnahmen durch Testen beeinträchtigt werden würde.
Die 'real verfügbaren Möglichkeiten' sind in diesem Zusammenhang alles das, was für die Realisierung des geplanten Prozesses zur Verfügung steht.

Die Wahrscheinlichkeiten, mit denen eine Möglichkeit zur Verfügung steht, kann man durch zwei Sichtweisen eingrenzen:
Bei der Sichtweise vom Akteur auf die Möglichkeiten wird eine subjektive Risikoabschätzung zu der Frage vorgenommen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Wenn die Möglichkeiten im Ablauf des Prozesses erst noch erstellt werden müssen, dann erfolgt das Erstellen in einem untergeordneten Prozess. Hierfür muss der laufende Prozess angehalten werden und kann erst nach Beendigung des untergeordneten Prozesses weiter geführt werden.
Bei der Sichtweise von der umgebenden aktuellen Realität ausgehend muss sich der Akteur fragen, ob die Mittel von seinem Verhalten völlig unabhängig tatsächlich zur Verfügung stehen oder nicht zur Verfügung stehen. Das ist eine Frage vor dem Hintergrund von Ungewissheit. Auf Ungewissheit kann der Akteur keinen Einfluss nehmen, denn er kann die Umfeldbedingungen im laufenden Prozess nicht ändern. Es empfiehlt sich, nur tatsächlich zur Verfügung stehende Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Anderenfalls liegt eine Situation wie bei Glücksspielen vor, die bei systematisch durchgeführten Prozessen höchst problematisch ist.
Standardregelkreis: Stellglied

[S11u] (aR)
Aktuelle Realität,
Führungsgröße

Die 'aktuelle Realität' stellt die während des Prozessablaufs sich eher passiv verhaltenden Gegebenheiten dar, in die der Prozess eingebettet ist.

prinzipiell: Die Gegebenheiten mit im Prinzip konstanten Merkmalen und Verhalten ordnet man der Detailfunktion 'aktuelle Realität' zu. Hier wird die Realität als eine 'Sache' oder 'Ressource' oder als das angesehen, was vor Prozessbeginn 'substanziell' vorhanden ist.
Während des Prozessablaufs wird diesen bestehenden Gegebenheiten etwas entnommen. Das Entnommene wird an einer anderen Stelle und in einem anderen Kontext dieser Realität wieder hinzugefügt. Man geht davon aus, dass diese Realität sich weitgehend passiv verhält und deshalb einigermaßen berechenbar ist.
In einem Prozess, bei dem stets konstante Verhältnisse angestrebt werden, wie bei einem technischen Regelkreis, stellt die Führungsgröße eine vorgegebene Realität dar, an der sich das Ausmaß einer Realitätsänderung orientieren soll.
Standardregelkreis: erwartete Konstellation der Regelstrecke

[S14u] (zM) {r}
Zugänglicher
Messbereich

Ein erfolgreicher Messvorgang benötigt eine definierte Situation, in die der Messvorgang eingebettet ist. Das wird mit 'Zugänglicher Messbereich' umschrieben.

prinzipiell: Messen bedeutet Vergleichen mit einer bekannten Größe, die wiederum eine definierte Ausgangssituation benötigt, um Messungenauigkeiten eingrenzen zu können. Die Voraussetzungen hierfür sind in der Regel nicht automatisch vorgegeben und müssen hergestellt werden. Das Herstellen einer geeigneten Messsituation wird mit den Ausdruck 'zugänglicher Messbereich' umschrieben.
Wenn von Anfang an ein geplanter Ablauf eines Prozesses vorliegt, dann sind auch die Vorgaben vorhanden, nach denen das Endergebnis ermittelt wird. In der Detailfunktion [P13u] Beeinflusste Realität sind die ausgelösten Änderungen enthalten. Sie sind jedoch nicht unbedingt erkennbar. Das Erkennen der stattgefundenen Änderungen ist prinzipiell ein eigenständiger Vorgang, der bestenfalls sorgfältig geplant ist und systematisch durchgeführt wird. Man kann ihn ganz allgemein als 'Sammeln von Daten und Informationen' bezeichnen.
Die Menge sämtlicher möglicher Messbereiche kann man als 'source' im eher realen Bereich ansehen. Aus dieser Menge wird eine geeignete Messsituation ausgewählt.
Standardregelkreis: Messeinrichtung, Weitergabe der ermittelten Rückführgröße {r}

[S17u] (q7)
Endgegebenheiten

Endgegebenheiten sind die nach Beendigung eines Prozesses vorliegenden Gegebenheiten, die für nachfolgende Prozesse die Voraussetzungen für ihren Erfolg bilden.

prinzipiell: Die Detailfunktionen auf dem Sachen-Strang besitzen zum Ende des gesamten Änderungsprozesses spezielle Endgegebenheiten. Diese speziellen Endgegebenheiten können als Quelle für ähnlich gelagerte, nachfolgende Prozesse dienen.
Hierzu zählen zum Beispiel:


[SSr] (a30)
Sachen
angestrebte Realität:

Im Sachen-Strang der realen Gegebenheiten stehen Gruppen oder Gattungen im Vordergrund.

prinzipiell: Dieser Strang bietet sich an, um aktuelle Gegebenheiten zu strukturieren. Strukturieren bedeutet in diesem Fall, dass die aktuellen Gegebenheiten bestimmten Gruppen, Gattungen oder Klassen zugeordnet werden. Das wichtigste Merkmal stellt die zutreffende Art des Abstraktionsgrades der Gegebenheit da.
Für jeden Abstraktionsgrad gibt es eine passende Detailfunktion. Die Abstraktionsgrade stellen rein logische, begriffliche Größen dar, die für eine erste Einschätzung des Wesens der Gegebenheit und für Plausibilitätskontrollen herangezogen werden können. Wenn eine Gegebenheit einer bestimmten Detailfunktion richtig zugeordnet ist, dann ergeben sich automatisch viele Bezüge, die zusammen das Wesen des aktuellen Prozesses ausmachen.
Die Hierarchie der Abstraktionsgrade umfasst
ausgehend von wenigen Bezügen hinzu vielen Bezügen:
Der zugeordnete informationstechnische Abstraktionsgrad
aus dem Sachen-Strang [SSa] verfügbares Abbild
dient zur Veranschaulichung der folgenden Zuordnungen:
Zuordnungs- muster Bedingung reale Gegebenheiten auf Sachen-Strang: angestrebte Realität [SSr] Abstraktionsgrad auf dem Sachen-Strang: verfügbares Abbild [SSa] Detailfunktion auf dem Sachen-Strang [SSu] Ergebnis
reale Endgegebenheit + Zustand = abstrakte Endgegebenheit Wenn in realen Teilen von Endgegebenheiten ein Zustand erkennbar ist, dann wird er als als ein abstraktes Teil von Endgegebenheiten interpretiert, das in die '[S17u] Endgegebenheiten' einfließt.
Zustand + Unterschied = Signalfolge Wenn zwischen mehreren Zuständen Unterschiede erkennbar sind, dann liegt eine Signalfolge vor, die im '[S14u] zugänglicher Messbereich' zugänglich gemacht wird.
Unterschied + Merkmal = Datensammlung Wenn Unterschiede zur Bestimmung von prägnanten Merkmalen verwendet werden können, dann kann daraus eine Datensammlung erstellt werden, die eine [S11u] aktuelle Realität, Führungsgröße' repräsentiert.
Merkmal + Alternative = Information Wenn Merkmale adäquate Alternativen erkennen lassen, dann liegen relevante Informationen vor, die auf '[S08u] Real verfügbare Möglichkeiten' aufmerksam machen.
Alternative + Gesamtheit = Wissen Wenn man Alternativen in ihrer Gesamtheit sieht, dann liegt Wissen vor, das in '[S05u] Kenntnisse über Problemlösungen' angewendet wird.
Gesamtheit + reale Startvoraus- setzungen = Weisheit Wenn zu der Gesamtheit der Alternativen auch noch reale Teile von Startvoraus- setzungen hinzu kommen, dann liegen Bezüge zu Naturgesetzen und Allgemeinwissen vor, was auf '[S02u] Weisheit, Lebenserfahrung' schließen lässt.
Mit diesem Strang kann auch auf die Komplexität der beobachteten Gegebenheiten geschlossen werden:
  • Ist nur ein Zustand erkennbar, dann liegt auch nur eine Gegebenheit vor.
  • Ein Unterschied wird beim Vorliegen von mindestens zwei Gegebenheiten erkennbar.
  • Beim Beobachten von mehreren Unterschieden liegen auch mehrere Gegebenheiten vor und es können verschiedene Merkmale identifiziert und definiert werden.
  • An Hand von Merkmalen können Alternativen erkannt werden und daraus Gruppen von Gegebenheiten gebildet werden.
  • Sämtliche alternative Gruppen bilden die zugrunde liegende Gesamtheit.


[S00r] (s8)
reale Teile von Startvoraussetzungen

Die realen Teile von Startvoraussetzungen stellen eine Liste von ausgewählten Gegebenheiten dar, von denen der Akteur annimmt, dass er über sie zu einem geplanten Zeitpunkt frei verfügen kann.

prinzipiell: Diese Zusammenstellung kann anfangs nur in groben Zügen für die wichtigsten Gegebenheiten erfolgen, da anfangs die konkrete Ausgestaltung des geplanten Änderungsprozesses noch nicht bekannt ist.

[S02r] (Ge)
Gesamtheit
(vollständig)

Bei der Entscheidung zum Start eines Prozesses ist es sinnvoll, die Gesamtheit der relevanten Aspekte zu berücksichtigen.

prinzipiell: Eine Gesamtheit stellt eine Menge von Gegebenheiten oder Alternativen dar, die aufgrund von bestimmten übereinstimmenden Eigenschaften, Merkmalen, Bedingungen und Ähnlichem zusammengehören. Eine Gesamtheit muss die vorgegebene Menge vollständig beinhalten, ansonsten liegt keine Gesamtheit vor.
Der Start eines Prozesses findet in der Gesamtheit unseres Lebensraums statt, die sämtliche Voraussetzungen für einen Start beinhaltet. Welche Voraussetzungen tatsächlich zum Tragen kommen, das unterliegt sehr unterschiedlichen Regeln und letztlich einer Entscheidung des Akteurs.
pragmatisch: Für einen Akteur, der einen Prozess systematisch unter seiner Regie starten will, stehen nur vereinzelte Möglichkeiten offen. Es kommt relativ oft vor, dass für uns kaum nachvollziehbare Regeln wie Glück, Zufall oder plötzlich auftretende Änderungen einen möglichen Start unvorhersehbar befördern oder behindern. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nicht naheliegende Möglichkeiten in angemessenem Umfang in Betracht zu ziehen.

[S05r] (Al)
Alternative
(adäquat)

Alternativen werden nach bestimmten Kriterien gebildet und stellen dann Auswahlmöglichkeiten dar.

prinzipiell: Hier wird unter 'Alternative' die Wahlmöglichkeit zwischen mindestens zwei einander ausschließenden Optionen zur Lösung des aktuellen Problems verstanden.
Die Ausgangsbasis der Optionen stellt in der Regel eine funktionale Beschreibung des zu lösenden Problems dar. Die Optionen selber sind Gegebenheiten, Sachverhalte oder Lösungsansätze, die trotz unterschiedlicher Ausgestaltung den Anforderungen der Vorgaben genügen.
Das Prädikat (adäquat) gibt vor, dass nicht nur die Anforderungen zur Problemlösung, sondern auch die bekannten Rahmenbedingungen angemessen zu berücksichtigen sind.
[S08r] (Me)
Merkmal
(prägnant)

Ein Merkmal stellt die Bezeichnung eines Umstandes dar, mit dem ein Bestand von Gegebenheiten in zwei Teilbestände aufgeteilt werden kann.

prinzipiell: Mit Merkmalen können Gruppen identifiziert werden, der Begriff 'Unterscheidungsmerkmal' weist darauf hin. In der Detailfunktion [B09r] Eigenart (speziell), wird der ähnliche Begriff 'Eigenart' verwendet. Hiermit wird im Gegensatz zu 'Merkmal' ein Individuum ausgezeichnet.
Das wichtigste Merkmal von 'Real verfügbaren Möglichkeiten' ist der Umstand, dass die Möglichkeiten in Form eines Bestandes
  • tatsächlich verfügbar sind
  • und zwar zu einem vorgegebenen Zeitpunkt
  • in einer bestimmten Menge
  • und in einer festgelegten Qualität.
Wenn das Merkmal 'real verfügbar' nicht zutrifft, dann sind die Möglichkeiten auch nicht vorhanden, denn in der Realität gibt es das Merkmal: 'ein bisschen vorhanden' nicht.
pragmatisch: Der Qualitätsbegriff (prägnant) bezeichnet einen wichtigen Aspekt bei der Definition eines Merkmals. Eine Merkmalsdefinition soll kurz gefasst werden und trotzdem einen hohen Bedeutungsgehalt aufweist, denn hierauf bauen Entscheidungen und Messungen auf. Bei Weitschweifigkeit oder Ungenauigkeit ist die Gefahr groß, dass im Nachhinein unzulässige Interpretationen vorgenommen werden müssen und dadurch die ursprüngliche Intention nicht mehr richtig wiedergeben wird.

[S11r] (Un)
Unterschied
(signifikant)

Ein Unterschied ist erkennbar, wenn ein Merkmal von zwei gleichartigen Gegebenheiten miteinander verglichen werden und unterschiedliche Ausgestaltungen vorhanden sind.

prinzipiell: Man kann zwei Gegebenheiten zu einem Zeitpunkt unterscheiden oder die Veränderungen einer Gegebenheit zwischen zwei Zeitpunkten betrachten und als Unterschied ausweisen.

In dieser Prozessfunktion [Re5] Realitätsänderung bewirken stehen Änderungen, Wandlungen, Nicht-mehr-so zu-sein-wie-vorher, etc. im Vordergrund. Die Auswirkungen dieser Vorgänge erkennt man daran, dass bislang bekannte Gegebenheiten oder Merkmalsausprägungen sich von neuen Beobachtungen oder Messergebnissen unterscheiden. Der Vorgang des Unterscheidens ist nur machbar, wenn das ursprüngliche Abbild auf irgend eine Art und Weise gespeichert wurde und mit einem neu erstellten Abbild verglichen wird.
Die [S11u] aktuelle Realität können wir realistisch gesehen überhaupt nicht erfassen, denn sie ist wegen der vielen vorhandenen Unterschiede unbegreiflich komplex. Es ist nur möglich, einige wenige Aspekte heraus zu greifen und mit den vorhandenen Methoden abzubilden.
Die Auswahl der Aspekte, die den für den Prozess relevanten Ausschnitt der Realität repräsentieren sollen, muss dem Qualitätsmerkmal der (Signifikanz) folgen.
pragmatisch: Bei der Auswahl der beobachteten Aspekte ist darauf zu achten, dass der beobachtete Aspekt nach einer Änderung der Realität nur solche Werte aufweist, die unterschiedlich sind oder sich bekanntermaßen nicht unterscheiden. Ein signifikanter Unterschied ist gegeben, wenn die Werte weit über ein Mindestmaß hinausgehend unterschiedlich sind und dieses Ergebnis nachweisbar und auch glaubwürdig ist. In diesem Fall kann man dann von zwei unterschiedlichen Zuständen ausgehen. Im anderen Fall hat keine Änderung stattgefunden.
Eine zweite Bedeutung von (signifikant) verlangt zusätzlich eine Auswahl von Aspekten, die das eigentliche Wesen oder die Identität der zugrunde liegenden Gegebenheit möglichst gut widerspiegeln.

[S14r] (Zu)
Zustand
(eindeutig)

Die Situation einer Gegebenheit zu einem bestimmten Zeitpunkt wird als Zustand wahrgenommen und an Hand zeitabhängiger Merkmale beschrieben.

prinzipiell: Ein Messvorgang benötigt eine definierte Situation, die immer einen Zeitbezug enthält. Das kommt im Begriff 'Zustand' zum Ausdruck. Ein Zustand sagt etwas über die Art und Weise aus, wie sich etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellt. Der Zustand einer Gegebenheit wird durch beobachtbare Eigenschaften kenntlich gemacht. Diese Eigenschaften können die Basis für Messwerte bilden.
Das Prädikat (eindeutig) bezieht sich auf die Summe der zu einem Zeitpunkt beobachteten Ausprägungen, deren Zusammenspiel eine bestimmte Gegebenheit erkennen lassen. Wenn eine Eindeutigkeit vorliegt, dann kann die entsprechende Gegebenheit richtig interpretiert und einer abstrakten Vorgabe zugeordnet werden.

[S17r] (q8)
reale Teile von
Endgegebenheiten

Für den abgelaufenen Prozess repräsentierten die realen Teile Hinweise zu real vorhandenen Endgegebenheiten.

prinzipiell: Die realen Teile von Endgegebenheit können nur noch Informationen und Hinweise auf vorhandene Gegebenheiten sein wie zum Beispiel eine Inventarliste. Hier sind keine zweckbezogenen Informationen für andere Prozesse enthalten und die Liste dient nur dazu, den aktuellen Zustand zu dokumentieren. Wenn diese Dokumentation für übergeordnete, parallel laufende oder nachfolgende Prozesse erforderlich sind, dann sind sie in der Detailfunktion [P17] Ausgangsgröße enthalten.
pragmatisch: Weitergehende Informationen zu erheben und zu speichern ist zwecklos, denn es ist kein Prozess bekannt, für den das zweckmäßig wäre.

[SSa] (a31)
Sachen
verfügbares Abbild:

Im Sachen-Strang der abstrakten Gegebenheiten stehen die verschiedenen informationstechnischen Realitätsebenen, bzw. Hierarchiestufen im Vordergrund.

Diese Abfolge stellt eine Klassenhierarchie dar. Diese Elemente stellen Größen dar, die tendenziell durch empirische und statistische Methoden verifiziert werden können.
Eine Summe von ausgewählten Elementen bildet eine Gruppe. Auf der nächsthöheren Hierarchiestufe, die ein anderes Abstraktionsniveau umfasst, erhält diese Gruppe eine bestimmte, zusätzliche Bedeutung. Es wird ein Zusammenhang zwischen Ursache und der daraus resultierenden Wirkung hergestellt.
Diese Vorgehensweise folgt dem Prinzip der Induktion:
Wenn Zustände nach technischen Aspekten aufbereitet werden, dann entstehen daraus Signalfolgen.
Wenn Signalfolgen nach syntaktischen Aspekten aufbereitet werden, dann entstehen daraus Datensammlungen.
Wenn Datensammlungen nach semantischen Aspekten aufbereitet werden, dann entstehen daraus Informationen.
Wenn Informationen nach pragmatischen Aspekten aufbereitet werden, dann entsteht daraus Wissen.
Wenn Wissen nach allgemeingültigen Aspekten aufbereitet werden, dann entstehen daraus Naturgesetze und Allgemeinwissen.
Wenn Naturgesetze und Allgemeinwissen unter subjektiven Aspekten betrachtet werden, dann entstehen daraus Einschätzungen zu Risiken und Unsicherheiten.

Bei der Formulierung der Dokumente im [PSa] Prozess Strang müssen die jeweils passenden informationstechnischen Realitätsebenen berücksichtigt werden.
Der Inhalt dieser Dokumentenart soll mit dieser Art von Inhalt erstellt werden: und zur Weiterverarbeitung mit dieser Art von Inhalt ergänzt werden:
[P00a] konkrete Mitteilung [P00a] Signal, Information oder Botschaft eines Senders [S00a] Einschätzungen zu Risiken und Unsicherheiten
[P01a] zutreffende Problemanalyse [S00a] Einschätzungen zu Risiken und Unsicherheiten [S02a] Naturgesetze und Allgemeinwissen
[P04a] strategischer Plan (was) [S02a] Naturgesetze und Allgemeinwissen [S05a] Wissen
[P07a] taktischer Plan (wie) [S05a] Wissen [S08a] Informationen
[P10a] ausgeführter Maßnahmenkatalog [S08a] Informationen [S11a] Datensammlungen
[P13a] erkennbare Auswirkungen [S11a] Datensammlungen [S14a] Signalfolgen
[P16a] abnehmender Fokus [S14a] Signalfolgen [S17a] Beschreibungen von realen Endgegebenheiten


[S00a] (s9)
abstrakte Teile von
Startvoraussetzungen

Die abstrakten Teile von Startvoraussetzungen enthalten Angaben, die über die Identifikation von Gegebenheiten hinausgehen und zusätzliche Überlegungen zu Risiken und Unsicherheiten beinhalten.

prinzipiell: Die Anforderung, dass Startvoraussetzungen immer gegeben sein müssen, würde in der Praxis dazu führen, dass nie ein Änderungsprozess begonnen wird, denn eine Garantie für das Vorliegen der Startvoraussetzungen kann niemand übernehmen.
pragmatisch: Im Prinzip reichen korrekte, nachvollziehbare und plausible Beurteilungen aus, die in diesem Rahmen auch abschätzbare Risiken und Unsicherheiten beinhalten können. Diese Angaben werden bei der endgültigen Entscheidung zum Starten des Prozesses mit berücksichtigt werden.

[S02a] (Nat)
Naturgesetze,
Allgemeinwissen

Die Naturgesetze und das Allgemeinwissen stellen die umfangreichsten Abbildungen und Modelle der uns umgebenden Realität dar, die uns zur Verfügung stehen.

prinzipiell: Die Gesamtheit unseres Umfeldes ist uns nur durch Abbildungen in Form von Naturgesetzen, Allgemeinwissen und eigener Anschauung zugänglich. Dem Akteur stehen persönlich nur ein kleiner Ausschnitt zur Verfügung, denn die Aneignung von Allgemeinwissen und Kenntnis über Naturgesetze ist mit Aufwand verbunden, der durch die Lebensumstände des Akteurs und dem Zugang zu entsprechenden Quellen begrenzt ist.
pragmatisch: Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mehrerer Personen zu Prozessbeginn für den Prozesserfolg förderlich.

[S05a] (Wis)
Wissen
(fundiert)

Als Wissen wird hier der allgemeine Bestand an Wissen über Fakten, Theorien, Regeln und pragmatischen Lösungsansätzen verstanden.

prinzipiell: Wissen zeichnet sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit aus, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Richtigkeit ausgegangen werden kann, wobei es kein absolut richtiges Wissen geben kann, da es immer aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen wird. Das kommt im Qualitätsmerkmal (fundiert) zum Ausdruck.
Diese sehr umfangreiche Wissenssammlung besitzt zwei Arten von Inhalten:
Die erste Art umfasst Methoden zum Erkennen, Aufbereiten, Ergänzen und Strukturieren von Problemen. Bei der Anwendung dieser Methoden erhält man eine abstrakte Beschreibung der in der Zielfestlegung vorgegebenen Aufgabenstellung. Diese Beschreibung enthält die Struktur der Aufgabenstellung mit den Lösungsvoraussetzungen und erforderlichen Nebenbedingungen.
Die zweite Art von Inhalten ist eine Sammlung von alternativen und zumindest zu Testzwecken erfolgreich praktizierten Lösungsansätzen. Aus dieser Sammlung werden erfolgversprechende Lösungsalternativen ausgewählt und für eine weitergehende Beurteilung bezüglich ihrer konkreten Einsatzmöglichkeit aufbereitet.

[S08a] (Inf)
Information
(relevant)

Eine Information besteht aus Daten, denen aus der Sicht des Empfängers ein Bedeutungsinhalt zugesprochen wird.

prinzipiell: Wenn der Empfänger für eine konkrete Gegebenheit die Ausprägung eines Merkmals kennenlernen will, dann benötigt er die entsprechende Information. Man kann erst dann von 'Information' sprechen, wenn sie für einen konkreten Empfänger in einer gegebenen Situation wichtig ist. Die Relevanz einer Information für den Empfänger besteht darin, dass die Information für aktuell anstehende Entscheidungen benötigt werden.
Wie unter Merkmal ausgeführt wurde, soll ein Merkmalsbegriff einen hohen Bedeutungsinhalt haben, der einen Bezug zu der Gattung mit dem verwendeten Merkmal herstellt. Dieser Umstand ist für den Empfänger sehr wichtig, denn die zu treffende Entscheidung betrifft nicht das Merkmal an sich, sondern die dadurch gekennzeichnete Gattung oder Teilmenge.
Die sogenannte 'Informationsflut' ist im Prinzip nur eine 'Datenflut' und ist eine Flut von unverbindlichen Lösungsangeboten ohne konkreten Problembezug. Das ist an der Vorgehensweise eines Empfängers nachvollziehbar. Erst wenn Informationen zu einem konkreten Merkmal benötigt werden, dann erst wird aus der 'Datenflut' oder aus vorhandenen Datensammlungen passende Datensätze heraus gefiltert und die so erhaltenen Ergebnisse werden als Informationen angesehen und verwendet.
pragmatisch: In der Detailfunktion [S08] Real verfügbare Möglichkeiten ist die Versuchung groß, eine korrekte Zuordnung von Daten zu Merkmalen zu unterlassen. Dadurch werden die angebotenen Daten als passende Informationen wahrgenommen mit der Folge, dass daraus resultierende Entscheidungen auch als korrekt angesehen werden, obwohl sie tatsächlich unpassend sind.

[S11a] (Dat)
Datensammlung
(konsistent)

Datensammlungen dienen dem Zweck, vorhandene Erkenntnisse über die unterschiedlichsten Aspekte der aktuellen und vergangenen Realität zu strukturieren und zu speichern.

prinzipiell: Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Datensammlungen. Datensammlungen in Computersystemen werden Datenbanksysteme genannt. Die Art und Weise, wie ein solches System Daten speichert und verwaltet, wird durch das Datenbankmodell festgelegt. Die gebräuchlichste Form eines Datenbanksystems ist das relationale Datenbanksystem. Die für dieses Datenbanksystem sehr umfangreichen Kenntnisse auf Grund der praktizierten Anwendungen können weitgehend auf alle andere Datensammlungen übertragen werden.
Eine Datensammlung kann zum Beispiel die Angaben aus [P10a] ausgeführte Maßnahmenkatalog zusammen mit den Angaben aus [P13a] erkennbare Auswirkungen enthalten. Diese Datensammlung stellt dann die Basis für die systematische Ermittlung der stattgefundenen Änderungen dar.

Diese Vorgehensweise erinnert an eine Buchhaltung mit:

[P10a] ausgeführter Maßnahmenkatalog als Angaben auf der Ausgabenseite
[P13a] erkennbare Auswirkungen als Angaben auf der Einnahmenseite
[P16a] abnehmender Fokus als nachträglich errechnetes Ergebnis
[P17a] befreiende Austeilung als genehmigte Bilanz
Daten, die inhaltlich zusammengehören und einen Prozesszustand zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreiben, bezeichnet man als 'konsistente Daten'. Damit Daten konsistent bleiben, dürfen sie währen einer Verarbeitung oder während einem Übertragungsprozess nicht verändert oder aktualisiert werden. Das bedeutet, dass zu einem Zeitpunkt immer nur ein Prozess auf die Datenbasis einwirken darf.
pragmatisch: Es gibt einen wichtigen Indikator für eine eventuell nicht vorliegende Konsistenz. Wenn mehr als nach dem Datenbankmodell erforderliche Daten vorhanden sind, dann haben höchstwahrscheinlich zwei konkurrierende Prozesse die Datenbasis verändert und es wurden zu einem Aspekt unterschiedliche Werte generiert und abgespeichert.
Beispiel: Das ASBRI-Formular stellt vorläufig
  • eine dokumentenorientierte Datensammlung
    • auf der Basis von XML dar.

  • Für die syntaktische Aufbereitung
    • wird ausschließlich die Teilmenge HTML5 verwendet.

  • Das semantische Datenmodell verwendet ausschließlich Objekte,
    • die in hierarchischen und prozesshaften
    • Basis- Ergänzungs- und AnalogStrukturen eingebunden sind.

  • Die pragmatische Ausgestaltung orientiert sich an dem Grundschema.
Die Herstellung und Verarbeitung erfolgt durch Benutzer, die nur vollständige und geprüfte Dokumente weiter geben. Übertragungsfehler können durch die Verwendung eines Hashwerts zum Beispiel auf der Basis von md5 erkannt werden.

[S14a] (Sig)
Signalfolge
(trennscharf)

Ein Signal besitzt infomationstechnisch gesehen den kleinst möglichen Informationsgehalt und besagt im Prinzip nur 'Hoch' oder 'Niedrig'.

prinzipiell: Die von einer Signalquelle ausgesandten Signale bilden als Signalfolge eine zeitliche Abfolge von 'Hoch und Niedrig', die in einem bestimmten Kontext interpretiert werden müssen um irgendwelche Aussagen herleiten zu können. Die Signalfolgen können jede beliebige Konstellation annehmen und können deshalb zur Unterscheidung von beliebig vielen Signalquellen verwendet werden.
Die Interpretation einer Signalfolge ergibt eine abstrakte Darstellung, die eine verbindliche Vereinbarung zur Abgrenzung des [S14r] Zustands 'Hoch' vom Zustand 'Niedrig' benötigt. Das Prädikat (trennscharf) ist ein Maß dafür, wie genau diese Vereinbarung im konkreten Anwendungsfall eingehalten wird. Die Voraussetzung hierfür sind praktikable Vorgaben zur vereinbarten Abgrenzungsmethode.

[S17a] (q9)
abstrakte Teile von
Endgegebenheiten

Die abstrakten Teile von Endgegebenheiten sind Beschreibungen von realen Endgegebenheiten.

prinzipiell: Diese Beschreibungen sind im Prinzip die selben wie bei [S17] reale Teile von Endgegebenheiten. Die Beschreibungen können im Rahmen dieser Detailfunktion um Beurteilungen und Erkenntnisse erweitert werden. Diese Informationen können anschließend als Wissen aufbereitet werden und als [S05] Kenntnisse über Problemlösungen dem allgemeinen Kenntnisstand zugeführt werden.

[Fz1] (a32)
Zusammenführen mehrerer ASBRI-Formulare

Informationen zum Zusammenführen mehrerer ASBRI-Formulare und Informationen zum ASBRI-Formular als verteilte Anwendung

In einem ASBRI-Formular werden die Daten für ein Projekt gespeichert. Hinweise zur Art der Datensammlung enthält [S11a] Datensammlung. Die insgesamt benötigten Daten können in mehreren ASBRI-Formularen verteilt sein und in einem ASBRI-Formular zusammen geführt werden.

Die verteilte Datenhaltung orientiert sich am Modell des
Representational State Transfer (abgekürzt REST, seltener auch ReST).

REST ist eine Abstraktion der Struktur und des Verhaltens des World Wide Web.
REST bezeichnet ein Programmierparadigma für verteilte Systeme,
insbesondere für Webservices wie WebDAV.

Die Zusammenführung mehreren ASBRI-Formulare erfolgt über die Verwendung eines oder mehrerer Iframes. Die prinzipielle Arbeitsweise zeigen die Beispiele im Funktionen Auswahlmenü unter der Optionsgruppe: 'Einfügungen aus anderen ASBRI-Dokumenten'.

Die [hier] beschriebenen und zum Teil vorgegebenen Kennzeichnungen, class-Attribute und ASBRI-Notationen müssen verwendet werden, damit die Zusammenführungen funktionieren.

Durch die zukünftige Anwendung des ASBRI-Formulars durch verschiedene Anwender werden die praktischen Anforderungen sichtbar. Die praktikablen und getesteten Ausführungen werden hier zur gegebenen Zeit nachgetragen.

[Fz2] (a33)
Darstellungsmöglichkeiten und JavaScript Funktionen

Beschreibung der im ASBRI-Formular enthaltenen Darstellungsmöglichkeiten und JavaScript Funktionen

prinzipiell: ASBRI-Objekte sind in der Regel einfache DIV-Elemente und können deshalb sämtliche HTML5 Elemente enthalten.

In der Standarddarstellung in der Form von Hierarchien und Matrizen sind die ASBRI-Elemente prinzipiell recht klein, da sie im Verbund mit anderen ASBRI-Objekten als Bestandteil von Strukturen in zum Teil umfangreichen Übersichtsdarstellung zugänglich sind. Erst durch Anklicken und automatisches Kopieren in das Lesefenster wird der Inhalt zugänglich.

In der Listendarstellung wird die Darstellung sämtlicher Objekte soweit vergrößert, dass der Inhalt vollständig sichtbar wird. Die Reihenfolge der Objekte entspricht dann der Reihenfolge im Quelltext, wobei die untereinander bestehenden strukturellen Zusammenhänge nicht mehr nachvollziehbar sind. Diese Darstellungsform wird durch Auswahl in dem Darstellungen Auswahlmenü mit Menüpunktes 'Listendarstellung der gesamten Webseite' aufgerufen.
Die Inhalte von DIV-Elementen sind die in einem ASBRI-Formular enthaltenen Daten der einzelnen ASBRI-Objekte. Die strukturellen Zusammenhänge zwischen den ASBRI-Objekten ergeben sich aus der Reihenfolge und der Unterordnung der DIV-Elemente und deren class-Attribute. Zur Erfassung und Interpretation der vorhandenen Strukturen muss JavaScript verwendet werden.

Zum Beginn der Entwicklungsarbeit des ASBRI-Formulars wurde versucht auf JavaScript zu verzichten und nur die Darstellungsmöglichkeiten von CSS3 zu verwenden. Diese Grundprinzip wurde verworfen, denn bei einer strukturellen Änderungen müssten die Auszeichnungen für jedes einzelne Element der zusammenhängenden Strukturen geändert werden. Bei der Verwendung von JavaScript ist das nicht erforderlich.

Die im ASBRI-Formular enthaltenen JavaScript Funktionen sind zum größten Teil für die Darstellung und einer pragmatischen Handhabung erforderlich. Die Funktionen, die im Funktionen Auswahlmenü aufgerufen werden können sind kleine, praktische Tools und Beispiele wie ASBRI-Elemente ausgewählt und verarbeitet werden können.

Der Quelltext der JavaScript Funktionen ist ausführlich kommentiert und kann speziellen Anforderungen entsprechend verändert und erweitert werden wenn die hierfür erforderlichen Rechte vorliegen.

[Fz3] (a34) Definitionen
und Anleitung
für das ASBRI-Formular

Definitionen und Anleitung für das ASBRI-Formular

[B06u]

Aufgabe dieser Zusammenstellung:

  • Sie soll einen Überblick über das Wesen und die Ausgestaltung des ASBRI-Formulars geben.
  • Sie bietet einen Einstieg zum Verständnis des ASBRI-Formulars.
  • Eine Bedienungsanleitung ist dieser Text nicht.
  • Die Verwendung des ASBRI-Formulars als zu lesendes HTML-Dokument ist weitgehend selbsterklärend.
allgemeine Hinweise:

Das Editieren unter Einbeziehung von Formatierungen und das Erstellen und Ändern von Objekten und Strukturen erfolgt durch Editieren des Quelltextes. Hierfür sind gewisse Kenntnisse der HTML-Auszeichnungssprache erforderlich. Als Software für das Editieren des Quelltextes wird der open Source Text Editor "SciTE" aus http://www.scintilla.org empfohlen.

Die Integrität der Datenhaltung wird nicht softwaremäßig überwacht, sondern muss beim Editieren vom Benutzer berücksichtigt werden.

Diese Zusammenstellung kann als ein Einstieg für ein Pflichtenheft angesehen werden, für die Aufgabe, das ASBRI-Formular neu oder in einem anderen Software-Umfeld zu gestalten. Der Quelltext der JavaScript Funktionen ist mit Kommentaren versehen, die ein Nachvollziehen ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis der folgenden Zusammenstellungen:
Sammlung einiger wichtiger Definitionen zum Verständnis des Grundschemas
Das Wesen von ASBRI - Das ASBRI-Formular
Der Aufbau von Objekten und Strukturen durch HTML und CSS Komponenten
Der innere Aufbau von Objekten und Strukturen durch HTML und CSS Komponenten:
zu Grundschema: Der Inhalt des Grundschemas
zu Grundschema: Der formale Aufbau des Grundschemas
zu Grundschema: Grundlegende Informationen zur Handhabung des Grundschemas

Sammlung einiger wichtiger Definitionen zum Verständnis des Grundschemas: [↵]


Axiom,  Definition:
Ein Axiom ist eine Annahme, die nicht bewiesen werden braucht (und die nicht bewiesen werden kann), aus der sich weitere (wissenschaftlich) richtige Schlussfolgerungen ableiten lassen. In den Naturwissenschaften basieren Axiome auf Beobachtungen.

mehrere Definitionen aus:
DIN-Norm 2342 Begriffe der Terminologielehre
Teil 1 Grundbegriffe

1.1 Gegenstand (auch: Objekt)(eigene Anmerkung: oder Gegebenheiten)
Beliebiger Ausschnitt aus der wahrnehmbaren oder vorstellbaren Welt.
Anmerkung: Auch Geschehnisse, Sachverhalte und Begriffe können Gegenstände sein.

2.1 Begriff
Denkeinheit, die aus der Menge von Gegenständen unter Ermittlung der diesen Gegenständen gemeinsamen Eigenschaften mittels Abstraktion gebildet wird.
Anmerkung: Begriffe sind nicht an einzelne Sprachen gebunden, sie sind jedoch von dem jeweiligen gesellschaftlichen Hintergrund einer Sprachgemeinschaft beeinflusst.

2.2 Merkmal
Im Sinne der Terminologiearbeit: Durch Abstraktion gewonnene Denkeinheit, die eine Eigenschaft von Gegenständen wiedergibt, welche zur Begriffsbildung und-abgrenzung dient.

3.1 Bezeichnung
Repräsentation eines Begriffs mit sprachlichen oder anderen Mitteln.

3.1.1 Symbol
Aus alphanumerischen Zeichen, Bildzeichen oder einer Kombination daraus bestehende Bezeichnung.

3.1.2 Benennung
Aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehende Bezeichnung.

mehrere Definitionen aus:
DIN-Norm 19 226 Regelungstechnik und Steuerungstechnik
Teil 1 Begriffe und Benennungen

2 System
Ein System ist eine in einem betrachteten Zusammenhang gegebene Anordnung von Gebilden (eigene Anmerkung:
oder Gegenständen oder Gegebenheiten oder Sachverhalte), die miteinander in Beziehung stehen. Diese Anordnung wird aufgrund bestimmter Vorgaben gegenüber ihrer Umgebung abgegrenzt.

2.1 Struktur
Die Struktur ist die Gesamtheit der Beziehungen zwischen den Teilen eines Ganzen (eigene Anmerkung: oder eines Systems).

6 Prozess
Ein Prozess ist eine Gesamtheit von aufeinander einwirkenden Vorgängen in einem System, durch die Materie, Energie oder auch Informationen umgeformt, transportiert oder gespeichert werden.

7 Modell
Ein Modell ist die Abbildung eines Systems oder Prozesses in ein anderes begriffliches oder gegenständliches System, das aufgrund der Anwendung bekannter Gesetzmäßigkeiten, einer Identifikation oder auch getroffener Annahmen gewonnen wird und das System oder den Prozess bezüglich ausgewählter Fragestellungen hinreichend genau abbildet.

Schema, Definition:
aus: http://www.textlog.de/32585.html
von: Rudolf Eisler

"Jeder Begriff hat, nach Kant, sein "Schema", d. h. ein Verfahren, sich durch eine allgemeine, stellvertretende Vorstellung den Inhalt des Begriffs allgemein-anschaulich zu verwirklichen."

aus: http://www.uni-frankfurt.de/44998401/Khurana---Schema-und-Bild---2009.pdf

"Das Schema, um das es Kant geht, liegt nicht in Form einer äußeren Skizze vor, sondern bestimmt ein inneres Strukturmoment unserer repräsentationalen Erkenntnis: Das Schema vermittelt bei Kant zwischen Anschauung und Begriff und expliziert die Weise, wie es Begriffen gelingt, Anschauung zu artikulieren, und wie die Anschauung der begrifflichen Bestimmung sich darbietet, obwohl Anschauung und Begriff zunächst gänzlich ungleichartig zu sein scheinen."

allgemein:
Schemata sind abstrakte Strukturen, die das im Gedächtnis gespeicherte Wissen repräsentieren.

Anschauung, Definition:
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschauung

"Anschauung ist ein erkenntnistheoretischer Begriff, der in seiner heutigen Verwendung meist auf Immanuel Kant bezogen ist. Mit ihm wird von Kant zunächst auf den sinnlich-rezeptiven Anteil an der Erkenntnis Bezug genommen (KrV B 33)."

aus: http://www.textlog.de/31941.html
von: Rudolf Eisler

"Alle Erkenntnis bedarf der sinnlichen Anschauung, der äußeren oder inneren. Ohne Anschauung sind unsere Begriffe leer, sie sind rein formale Gedanken ohne Gegenstand. Das Denken liefert nur an der Hand von Anschauungsmaterial Erkenntnis, obzwar es "reine" Begriffe (Kategorien) gibt, die unabhängig von sinnlicher Anschauung im Verstande entspringen."

Erkenntnis, Definition:
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnis

"Der Begriff der Erkenntnis ist einer der Grundbegriffe der neuzeitlichen Philosophie. Er lässt sich nicht auf andere bekanntere oder übergeordnete Begriffe zurückführen und ist ohne Selbstbezug (Zirkelschluss) nicht definierbar. Sein Verständnis muss deshalb aus einer erläuternden Begriffsanalyse (Explikation) und durch Bestimmung der gebräuchlichen Verwendung anhand von Beispielen gewonnen werden.

Der Begriff der Erkenntnis bezeichnet
  • das Ergebnis (das Erkannte) und
  • den Prozess des Erkennens (den Erkenntnisakt).
Erkenntnis beinhaltet immer die Beziehung zwischen einem erkennenden Subjekt und etwas Erkanntem (Objekt). Erkenntnis kann sich ebenso auf einen Sachverhalt wie auf einen Prozess beziehen."

Das Wesen von ASBRI: [↵]

ASBRI ist ein axiomatisches Schema zum Erkennen grundlegender Zusammenhänge im Bereich von Entwicklungsprozessen und zur Planung und Ausführung pragmatischer Aufgaben.

Das ASBRI-Formular:

Die pragmatische Ausgestaltung von ASBRI erfolgt in einer Datei, die allgemein als ASBRI-Formular bezeichnet wird.

Es werden ausschließlich die durch das W3C standardisierten Technologien HTML5 + CSS3 und die von Ecma International publizierte, aktuelle Version von JavaScript verwendet.

Diese Datei wird als Basis für individuelle Anwendungen angeboten, insbesondere
  • zum Erkennen des aktuellen Sachverhalts und des anstehenden Prozesses,
  • zur Sammlung und Strukturierung der verwendeten und anfallenden Daten
  • und zur automatisierten Auswertung und Ausgabe von Handlungsempfehlungen.
Das dokumentenorientierte Datenbankmodell von ASBRI orientiert sich am Modell des Representational State Transfer (abgekürzt REST, seltener auch ReST).

Die Speicherung der Informationen zu Sachverhalten und Prozesse, die Objekte, Gegebenheiten, Geschehnisse oder Begriffe beinhalten, erfolgt blockweise in Textblöcken, Mediencontainern und iframes.

Die Inhalte verschiedener Dateien können temporär in einer Datei zu einem konsistenten, sich logisch ergänzenden Inhaltsblock zusammengeführt werden.

Der in ASBRI allgemein verwendete Ausdruck für eine blockweise festgelegte Informationseinheit wird ganz allgemein "Objekt" oder "ASBRI-Objekt" genannt.

Als Container der Objekte werden in ersten Linie das HTML-Blockelement "div" und das Inline-Element "span" verwendet. Der Begriff: "Element" bezeichnet die Darstellung eines Objekts oder ASBRI-Objekts in einem HTML-Dokument.

Ein ASBRI-Formular stellt ein spezielles HTML-Dokument dar. Neben standardmäßigen Textfeldern beinhaltet es eine Menge von kleinformatigen Elementen mit einer sichtbaren Benennung. Durch Anklicken eines Elementes wird ein Lesefenster geöffnet, das den kompletten Inhalt des angeklickten Elements anzeigt. Der Inhalt entspricht dem Inhalt des ASBRI-Objekts.

Das "id-Attribut" und das "class-Attribut" werden zur Identifikation der Objekte und deren Beziehungen untereinander benutzt.

Der Begriff "Struktur" wird in ASBRI als eine übergeordnete datentechnische Organisationseinheit bezeichnet. Eine Struktur umfasst eine Anzahl von Objekten und liefert den Rahmen für eine inhaltliche Gesamtheit und deren grafische Darstellung.

Eine Struktur kann als ein übergeordnetes Objekt einer Menge von Objekten angesehen werden.

Es gibt verschiedene Arten von Strukturen und verschiedene Arten von Objekten, die jeweils durch entsprechende class-Attribute gekennzeichnet sind.

Den äußeren Rahmen einer einzelnen Struktur oder einer Gruppe von zusammengehörigen Strukturen bildet ein div-Element. Diese div-Element wird RahmenObjekt genannt und beinhaltet die Anweisungen über die Art und Ausgestaltung der inne liegenden Struktur oder einer Gruppe von Strukturen.

Die Darstellung von Beziehungen zwischen den Objekten in der Ausgestaltung als HTML-Container erfolgt durch die überwiegende Anwendung des CSS "display:grid" Layouts, wobei die Anwendung verschiedener grid-Eigenschaften die verschieden Arten von Strukturen erzeugen.

Die Objektarten innerhalb einer Struktur sind das RootObjekt und die InhaltsObjekte. Sämtliche Objekte sind HTML-Container und sind ausschließlich direkte Kind Elemente des RahmenObjekts und stehen somit alle auf einer einzigen Ebene. Die Aufeinanderfolge der Objekte im HTML-Dokument legt prinzipiell die logische, inhaltliche Abfolge der Objekte fest.

In der Regel, jedoch nicht notwendigerweise, ist das erste Element innerhalb einer Struktur das RootObjekt. Jedes weitere Objekt ist ein InhaltsObjekt und besitzt ein HTML class-Attribut, das sich auf das RootObjekt bezieht und damit seine Zugehörigkeit zu dieser Struktur festlegt.
  • Eine Struktur kann nur ein RootObjekt beinhalten.
  • Ein Objekt kann nur einer Struktur angehören.
  • Eine Struktur kann nur einer Strukturart angehören.
Logische, inhaltliche Hierarchien der Über- und Unterordnungen werden durch die Verwendung bestimmter class-Attribute hergestellt, die auch für eine entsprechende grafische Gestaltung herangezogen werden.

Der Aufbau von Objekten und Strukturen durch HTML und CSS Komponenten: [↵]


Die Kennzeichnung von Objekten:

br + Nummer ergibt die Kennung als ASBRI-Objekt als ein HTML class-Attribut.
Die Buchstaben: br müssen unbedingt als Startbuchstaben verwendet werden.
Dieses class-Attribut muss entgegen der standardmäßigen Verwendung im CSS-Umfeld duplikatfrei sein.

i + Kennung ergibt das HTML id-Attribut.
Das id-Attribut muss auf jeden Fall in dieser Weise erstellt werden!

Die id ist auf diese Weise ebenso wie die Kennung in der class-Liste dokumentenweit duplikatfrei und kann somit für eindeutige HTML-Verweise benutzt werden. Die hierdurch entstehende doppelte Verwendung der Kennung eines ASBRI-Objekts als id und class-Attribut erhöht die Sicherheit der Datenhaltung und vereinfacht die Verarbeitung mit JavaScript.

Die Kennzeichnung von Strukturen:

RahmenObjekte sind div-Elemente, die den äußeren Rahmen einer einzelnen Struktur oder einer Gruppe von zusammengehörigen Strukturen bilden. Sie beinhaltet die CSS-Anweisungen über die Art und Ausgestaltung der inne liegenden Struktur oder der Gruppe von Strukturen.

Es ist praktisch, die id eines RahmenObjekt mit folgender Methode zu erstellen.
Damit kann nur mit Kenntnis der Strukturkennung der umgebende Rahmen ermittelt werden.
iRn_... Es wird die Kennung des RootObjekts verwendet und ein "iRn_" vorangestellt.
Für das Grundschema lautet die id des RahmenObjekts: 'iRn_GScha'.

RnObj   Durch dieses class-Attribut wird ein RahmenObjekt allgemein gekennzeichnet

Folgende class-Attribute der RahmenObjekte kennzeichnen die Strukturarten:

zeilenorientierterRahmen
für prozesshafte Strukturen: BpStr, GScha, EpStk und ApStk

spaltenorientierterRahmen
für hierarchische Strukturen: BhStk, EhStk und AhStk

Die Kennung der Zugehörigkeit eines Objekts zu einer bestimmten Struktur:

Das RootObjekt bildet das Ausgangsobjekt für eine Struktur.
Es darf nicht gelöscht werden, solange InhaltsObjekte vorhanden sind.
Es ist in der Regel das erste Objekt in der Liste der Objekte in einer Struktur.
RootObj ist die Auszeichnung als class-Attribut in seiner class-Liste.

Das RootObjekt besitzt ein class-Attribut für seine Zuordnung zu einer bestimmten Strukturart:

prozesshafte Strukturen:
BpStr prozesshafte BasisStruktur
   GScha eine zusätzliche Kennung für das Grundschema, das eine besondere prozesshafte BasisStruktur ist
EpStk prozesshafte ErgänzungsStruktur
ApStk prozesshafte AnalogStruktur

hierarchische Strukturen:
BhStk hierarchische BasisStruktur
EhStk hierarchische ErgänzungsStruktur
AhStk hierarchische AnalogStruktur

Sämtliche Objekte erhalten als Kennung für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Struktur ein entsprechendes class-Attribut. Dieses class-Attribut ist für jede Struktur unterschiedlich und wird folgendermaßen hergestellt:

Stk_... Es wird die Kennung des RootObjekts verwendet und ein "Stk_" vorangestellt.


BasisObjekt:

Durch die Zugehörigkeit eines Objekts zu einer bestimmten Struktur wird automatisch die Objektart festgelegt. Jedes Objekt besitzt ein class-Attribut, das die Objektart bestimmt. Diese Kennung ist im Prinzip redundant, denn das RootObjekt, auf das jedes InhaltsObjekt einen Bezug in Form von 'Stk_...' besitzt, beinhaltet bereits diese Information. Die Redundanz vereinfacht jedoch die Handhabung mittels CSS und JavaScript.


BpObj   BasisObjekt in einer prozesshaften BasisStruktur:

Eine BasisStruktur bildet in der Regel ein allgemeingültiges Szenario ab und wird als Ausgangsbasis für eine konkrete Anwendung herangezogen. Eine BasisStruktur ist von keiner anderen Struktur abhängig.

Die Ausrichtung der Objekte in einer prozesshaften BasisStrukture untereinander erfolgt prinzipiell zeilenweise, wobei mehrere Zeilen für Teilabschnitte der BasisStruktur verwendet werden können.

Bei der standardmäßigen Verwendung des CSS "display:grid" Layouts erfolgt die Platzierungen auf den Zeilen und Spalten prinzipiell automatisch vom Browser.

Genaue Plazierungen werden durch die Angabe der CSS-grid-Werte vorgenommen.

cstart + (Nummer der Spalte) definiert als CSS-Attribut die Startposition des Objekts auf der Zeile

cspan + (Anzahl der Spalten) definiert als CSS-Attribut die Länge des Objekts

R + (Nummer der Zeile) definiert als CSS-Attribut, auf welcher Zeile der Struktur das Objekt liegt

Die Höhe der in der Regel verwendeten div-Elemente wird durch CSS-Deklarationen allgemeingültig oder für jede Struktur separat oder pro Objekt festgelegt.


BhObj   BasisObjekt in einer hierarchischen BasisStruktur: Die Ausrichtung der Objekte in einer hierarchischen BasisStrukturen erfolgt ausschließlich untereinander in einer einzigen Vorspalte.

he + (Nummer der Unterebene) definiert als CSS-Attribut die Aufeinanderfolge von Hierarchieebenen in einer Spalte. Die Nummer bestimmt, auf welcher Ebene das BasisObjekt platziert ist. Wird durch Einrücken sichtbar.

Folgende CSS-Attributen bieten grafischen Gestaltungsmöglichkeiten
ku + (Nummer als Wert für Kürzung der Darstellungslänge eines Elements)
lae + (Nummer als Wert für Verlängerung der Darstellungslänge eines Elements)
hoehe + (Nummer als Wert für spezielle Höhe eines Elements)
mit denen bestimmte Bedeutungen oder die Wichtigkeit eines Elements hervor gehoben werden können.

Man kann eine BasisStruktur mit einer Klasse in der objektorientierten Programmierung vergleichen.


Formatierungen mit CSS:

Allgemeine Formatierungen werden in CSS - Stylesheets im header angelegt. Spezielle Formatierungen für ein einzelnes ASBRI-Objekt oder einer Gruppe von Objekten, z.B. einer gesamten Struktur, müssen in style-tags definiert werden. Inline-styles Definitionen innerhalb von ASBRI-Objekten werden bei der Kopie in ein anderes Dokument nicht übernommen.

Ein style-tag benötigt eine id in folgender Form, damit eine Übernahme in ein anderes Dokument erfolgen kann.

isty_...Es wird die Kennung des speziellen Objekts verwendet
und ein "isty_" vorangestellt. Zum Beispiel:

<style id = "isty_br1600">
      #ibr1600 {height: 100px; width: 100px; background-color: #99ff11 !important}
      .Stk_br1600 {height: 10px; width: 100px; background-color: #11ff11 !important}
</style>

Für jedes übertragene Objekt wird ein eventuell vorhandenes style-tag mit der entsprechenden id mit übertragen und im neuen Dokument angewendet.

Bei der Kopie eines RahmenObjekts mit sämtlichen enthaltenen Objekten werden die darin enthaltenen style-tags automatisch mit übertragen und angewendet.


Ergänzungs- und AnalogObjekt:

Bez_... ist die Kennung in der class-Liste eines ErgänzungsObjekts oder AnalogObjekts.
Der Kennung des BezugsObjekts wird ein "Bez_" voran gestellt.

Die Objekte einer bestimmten ErgänzungsStruktur oder AnalogStruktur können sich nur auf BezugsObjekte einer einzigen, bestimmten BezugsStruktur beziehen. BezugsObjekte dürfen nicht gelöscht oder in eine andere Struktur verschoben werden, solange Ergänzungs- oder AnalogObjekte existieren, die sich auf dieses BezugsObjekt beziehen.

ErgänzungsObjekte und AnalogObjekte enthalten bestimmte Ausprägungen, Zustände und berechnete Werte für spezielle auf die BezugsStruktur bezogene Sichtweisen.

Eine ErgänzungsStruktur enthält ein spezielles Szenario und gegebenenfalls Erweiterungen eines in der BezugsStruktur dargestellten, allgemeinen Szenarios.

Ein ErgänzungsObjekt bezieht sich immer auf ein BezugsObjekt, das ein BasisObjekt oder ein ErgänzungsObjekt einer anderen Struktur, einer BezugsStruktur, sein kann. Mehrere ErgänzungsObjekte einer ErgänzungsStruktur können sich auf ein und das selbe BezugsObjekt beziehen.

EpObj   ErgänzungsObjekt in einer prozesshaften ErgänzungsStruktur:

Eine prozesshafte ErgänzungsStruktur wird auf einer Zeile unterhalb der BezugsStruktur angeordnet. Ein ErgänzungsObjekt kommt genau unterhalb des zugehörenden BezugsObjekts zu liegen und besitzt standardmäßig die selbe Länge. Dadurch wird der senkrechte Abstand zwischen Teilabschnitten der BasisStruktur, die auf mehreren Zeilen verteilt sind, vergrößert. In der Breite wird die Darstellung der BezugsStruktur nicht verändert.

Sind mehrere ErgänzungsObjekte pro BezugsObjekt vorhanden, dann werden sämtliche ErgänzungsObjekte untereinander unter dem BezugsObjekt angeordnet. Dadurch wird senkrechte Abstand zwischen Teilabschnitten der BasisStruktur zusätzlich vergrößert. Die Reihenfolge der ErgänzungsObjekt ergibt sich aus der Reihenfolge im Quelltext.

EhObj   ErgänzungsObjekt in einer hierarchischen ErgänzungsStruktur:

Hierarchische ErgänzungsStrukturen sind auf Spalten hinter der Vorspalte mit der BasisStruktur angeordnet. Jede ErgänzungsStruktur besitzt eine eigene Spalte. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Abfolge im Quelltext.

Ein ErgänzungsObjekt wird auf der selben Zeile wie das zugehörende BezugsObjekt angeordnet. Sind bei ErgänzungsStrukturen mehrere ErgänzungsObjekt pro BezugsObjekt vorhanden, dann werden sie untereinander in eigenständigen Zeilen angeordnet. Dadurch wird der senkrechte Abstand zwischen untereinander folgenden Objekten der BasisStruktur vergrößert. Die Reihenfolge der ErgänzungsObjekt ergibt sich aus der Reihenfolge im Quelltext.

ErgänzungsStrukturen werden vor eventuell zusätzlich vorhandenen AnalogStrukturen hinter oder unterhalb der BezugsStruktur angeordnet.

Man kann eine ErgänzungsStruktur mit einer Vererbung einer Klasse in der objektorientierten Programmierung vergleichen.

Eine AnalogStruktur enthält eine speziellen Ausgestaltungen der in der BezugsStruktur enthaltenen Objekte. Die Angaben beziehen sich in der Regel auf eine bestimmte reale Situation, die in der AnalogStruktur festgelegt wird.

ApObj   AnalogObjekt in einer prozesshaften Analogstruktur:
AhObj   AnalogObjekt in einer hierarchischen Analogstruktur:

Ein AnalogObjekt wird einem bestimmten BezugsObjekt zugeordnet, das ein ErgänzungsObjekt oder BasisObjekt sein kann. Nur ein einziges AnalogObjekt aus einer AnalogStruktur kann einem bestimmten BezugsObjekt aus einer BezugsStruktur zugeordnet sein.

Alle anderen Eigenschaften sind analog denen eines ErgänzungsObjekts.

Man kann eine AnalogStruktur mit einer Instanz einer Klasse in der objektorientierten Programmierung vergleichen.

Der innere Aufbau von Objekten und Strukturen durch HTML und CSS Komponenten: [↵]


Jedes Objekt kann zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen CSS-Attributen folgende CSS-Attribute enthalten. Zukünftigen Anwendungen können davon ausgehen, das diese Informationen auch in unbekannten ASBRI-Formularen vorhanden sind und können sie entsprechend berücksichtigen:

data-symb="..." Enthält die Kennung als "Symbol" des ASBRI-Objekts, die im class-String wiederholt wird.
data-einh="..." Enthält die Einheit des ASBRI-Objekts für den Fall, dass dem ASBRI-Objekt eine Dimension und Skala für Werte zugewiesen wird.
data-benDe="..." Enthält die Benennung des Objekts als Kurzbezeichnung in deutscher Sprache
data-benEn="..." Enthält die Benennung des Objekts als Kurzbezeichnung in englischer Sprache
data-zinfo="..." Zusatzinformationen als Kurzbezeichnung
data-krit="..." Ein inhaltliches Beurteilungskriterium als Bestandteil der Benennung


contenteditable="true" oder ="false"   das HTML-Attribut für editierbar oder nicht wird durch JavaScript gesetzt


Der Objektinhalt kann folgendermaßen strukturiert werden:

<div class="title">   <h3> ......</h3>
Enthält eine Kurzbeschreibung des Objekts in Form eines Satzes. Wenn des vorhandene HTML-Attribut "title" leer oder nicht angegeben ist, dann wird mit JavaScript der Inhalt dieses DIVs als HTML-Attribut eingefügt und wird dadurch als Tooltip angezeigt.
<div class="ftxt"> das ist das standardmäßige div für Inhalte


Spezielles div bei Objekten des Grundschemas

class="gs1" Hier ist zur kompakten Darstellung ein erstes div erforderlich entsprechend folgendem Beispiel:
<div class="gs1">[Ra] (a4)<br>der eher abstrakte Bereich:</div><hr>


Spezielle vorformatierte a-Tags

class="a1" wird automatisch am Textende eines jeden ASBRI-Objekts eingefügt, wenn die hierfür erforderlichen JavaScript Anweisungen erfolgen und dient zum Rücksprung zum aufrufenden Element und sieht folgendermaßen aus: [↵]

class="a2" <a href="#iAv2" class="a2">[Av2]</a> Das Tooltip dieser Klasse von Links zeigt den Beginn des Textes vom Sprungziel

class="a2a"
class="a2b"
<a href="#iAv2" class="a2 a2a">[Av2]</a>
Die Buchstaben hinter der Klasse a2 definieren zusätzliche Klassen für a2 und definieren spezielle Layouts der Linksdarstellung.


Spezielle Bezüge zu anderen Objekten

ZuObj1_... ZusatzObjekt: Der id des ZusatzObjekts wird ein "ZuObj1_" vorangestellt. Dessen innerHtml wird im Lesefenster dem Inhalt des aufrufenden Objekts voran gestellt.
ZuObj2_... ZusatzObjekt: Der id des ZusatzObjekts wird ein "ZuObj2_" vorangestellt. Dessen innerHtml wird im Lesefenster an den Inhalt des aufrufenden Objekts angehängt.
ZuObj3_... ZusatzObjekt: Der id des ZusatzObjekts wird ein "ZuObj3_" vorangestellt. Dessen innerHtml wird dem Inhalt des aufrufenden Objekts in seiner Strukturdarstellung und im Lesefenster voran gestellt.
ZuObj4_... ZusatzObjekt: Der id des ZusatzObjekts wird ein "ZuObj4_" vorangestellt. Dessen innerHtml wird an den Inhalt des aufrufenden Objekts in seiner Strukturdarstellung und im Lesefenster angehängt.


Objektinhalte mit speziellen Bedeutungen

wert00,
wert01,
wert03 usw.
WertObjekt: Dem Klassenattribut "wert" wird eine beliebige Ziffer angehangen. Ein Objekt mit diesem Klassenattribut enthält in der Regel nur einen Wert, der für Berechnungen verwendet wird. Die Berechnungen erfolgen in der Regel durch Funktionsläufe, die systematisch WertObjekte ermitteln und manipulieren.


Allgemein wird die Einhaltung der ASBRI-Notation empfohlen, hier eine Kurzübersicht:

asbri + Mitgliedsnummer ergibt die ASBRI-Mitgliedsnummer, unter der die Verzeichnisse des Mitgliedes in Netzwerken und im Internet auffindbar sind
as + laufende Nummer ergibt den Namen eines ASBRI-Dokuments,
das standardmäßig ein HTML-Dokument ist
br + Nummer ergibt die Kennung eines ASBRI-Objekts in einem Dokument
i + Kennung es wird empfohlen diese Notation ausschließlich für das HTML id-Attribut zu verwenden


zu Grundschema:


Der Inhalt des Grundschemas: [↵]

Das Grundschema, class="GScha", ist eine besondere prozesshafte Basisstruktur.

GScha ist die Kennung für die Objekte des Grundschemas.

Das Grundschema enthält einführende Informationen und Erläuterungen zum Erkennen der grundlegenden Zusammenhänge von ASBRI.

Die Darstellung des Grundschemas erfolgt durch ein CSS "display:grid" Layout. Das ergibt eine tabellenähnlichen Darstellung, wobei die verwendeten div-Elemente die Funktion der Tabellen-Zellen übernehmen.

Die schematische Anordnung der div-Elemente bzw. der Zellen spiegelt die Beziehungen zwischen den wichtigsten Aspekte des Grundschemas anschaulich wieder.

Wenn die div-Elemente bzw. die Zellen als Logikgatter oder als Symbole für Teilprozesse angesehen werden und die zutreffenden Ablauflinien oder Pfeile hinzugefügt werden, dann kann das Grundschema zu einem Flussdiagramm erweitert werden. In dieser Form liefert das Grundschema die Basis für organisatorische oder programmiertechnische Aufgabenstellungen.


Der formale Aufbau des Grundschemas: [↵]

Der String "GScha" wird als Symbol für das Grundschema und als Klassenname bzw. als HTML class-Attribut in der class-Liste eines eines jeden div-Elements verwendet, das im Grundschema auf der obersten Kind-Ebene enthalten ist.

Das Grundschema bildet die grundlegenden Zusammenhänge im Bereich von Entwicklungsprozessen in Form einer besonderen Tabelle ab.

Im Grundschema bilden die Zellen einer Zeile eine logische Abfolge von Merkmalen der einzelnen Phasen eines prozessbezogenen Teilaspekts des Grundschemas ab. Die Abfolge orientiert sich an den aufeinander folgenden Phasen in einem Entwicklungsprozess.

Es gibt keine vollständig durchgängigen Spalten, die eine Phase repräsentieren könnten, denn die Zellen in bestimmten Zeilen sind gegenüber den Zellen anderer Zeilen versetzt, wodurch eine Überlappung entsteht. Diese Anordnung bewirkt die pragmatische und auch korrekte Abbildung der Phasenübergänge als wesentlicher Bestandteil des Grundschemas.

Es gibt jedoch eine eindeutige Zuordnung der einzelnen Zellen zu einer Phase, wobei einige Zellen mehreren Phasen zugeordnet werden.

Die Zellen einer bestimmten Phase, die durch eine Art Spalte repräsentiert wird, können somit durch die vorgegebenen, eindeutigen Zuordnungsvorschriften und durch den Einsatz von JavaScript ermittelt werden und steht auf diese Weise für weitergehende Rechenoperationen zur Verfügung.


Grundlegende Informationen zur Handhabung des Grundschemas: [↵]

Es gibt unterschiedliche Methoden, mit denen ein Akteur das Grundschema in sein Handeln einbezieht. Die Methoden orientieren sich an der konkreten Aufgabe, in die das Grundschema eingebunden wird. Die wesentlichen, unterschiedlichen Aufgabenstellungen lassen sich aus den drei Realitätsbereichen ableiten.

Im [Ra] eher abstrakten Bereich
muss sich der Akteur mit neuen Situationen und Aufgaben befassen und die [Ge1] Gegebenheit ermitteln. Ein dazu passendes Grundschema liegt in der Regel nicht vor und muss erst noch erstellt werden.
Als einen ersten Einstiege können allgemein gehaltene Grundschemas für die zu erwartende Aufgabenstellung als Muster verwendet werden. Die BasisStruktur des Grundmusters wird modifiziert und spezielle Beobachtungen und Erfahrungen werden in ErgänzungsStrukturen hinzugefügt. Ein Kalender oder ein Notizbuch sind Beispiele hierfür.

Beim Start eines Entwicklungsprozesses bildet das Grundschema den Rahmen für die Aufbereitung von grundlegenden Zusammenhängen. In der Prozessfunktion [Av2] Anweisung vorgeben stehen die Aspekte Begreifen und Sortieren im Vordergrund. Es werden mit dem Grundschema Szenarien entwickelt und Übersichtsdarstellungen angefertigt. Es kommen ErgänzungsStrukturen zum Einsatz.
Ein Klassenbuch ist ein einfaches Beispiel. In der Prozessfunktion [Va3] Vorgehensweise auswählen wird das für den Entwicklungsprozess verbindliche Grundschema weitgehend vervollständigt. Beurteilungen und Entscheidungen werden hinzugefügt.

Im [Ru] Übergangsbereich
bildet ein vorhandenes Grundschema die Basis für das weitere Vorgehen. Genaue, realitätsnahe Angaben werden als AnalogStrukturen ermittelt und erweitern das Grundschema. Bei der Prozessfunktion [Me4] Mittel einsetzen stehen Gestalten und Durchführen im Vordergrund. Der Akteur orientiert sich an den Vorgaben des Grundschemas bei seinen Aktionen.
Das Grundschema wird ab dieser Prozessfunktion prinzipiell nicht mehr modifiziert. In AnalogStrukturen werden die erfolgten Änderungen an Beständen und Nachweise für Aktionen eingetragen. In [Re5] Realitätsänderung bewirken werden unsystematisch erkennbare Ergebnisse aufnotiert.

Im [Rr] eher realen Bereich
stehen in der Prozessfunktion [Kd6] Kontrollmessung durchführen Analysieren und Messvorgänge im Vordergrund. Der Akteur trägt die konkret messbaren Ergebnisse des abgelaufenen Änderungsprozesses in hierfür vorgegebenen AnalogStrukturen ein. Bei [Ek7] Ergebnis kommunizieren erfolgt eine Aufbereitung und Darstellung der Daten.
Das Grundschema stellt die alleinige Quelle für die Aufbereitung der Ausgangsgrößen durch den Akteur dar.

Aus dieser Zusammenstellung wird ersichtlich, dass der Einsatz des Grundschemas an die Durchführung eines konkreten Entwicklungsprozess gebunden ist. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, dann ist die Anwendung des Grundschemas weitgehend nutzlos.

Das Erstellen eines Grundschemas zur Vorbereitung eines zukünftigen Entwicklungsprozesses ist in der Regel nur im Zusammenhang mit einem laufenden Entwicklungsprozess sinnvoll.
Durch eine distanzierte Betrachtung auf den laufenden Entwicklungsprozess können Analogien und Verallgemeinerungen erkannt und den entsprechenden Prozess- und Basisfunktionen zugeordnet werden. Die so erstellten Grundschemas können die Basis für eine Systematisierung und Automatisierung ähnlicher Entwicklungsprozesse bilden. Es sind auch theoretische Darstellungen von [S02a] Naturgesetzen und Allgemeinwissen und [S05a] Wissen denkbar.


[Fz4] (a35) Anmerkungen

Anmerkungen

Für individuelle Anmerkungen jeglicher Art ist hier der richtige Platz.

[Autor1] Rechtliche Hinweise

eigene Überschrift
eigener Text

[Z2] Titel des Dokumentes

eigene Überschrift
eigener Text

[Rb] Realitätsbereiche:

eigene Überschrift
eigener Text

[Ra] der eher abstrakte Bereich:

eigene Überschrift
eigener Text

[Ru] Übergangsbereich:

eigene Überschrift
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[Rr] eher realer Bereich:

eigene Überschrift
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[Bf] Basisfunktion, erweiterte

eigene Überschrift
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[D] Direktive

eigene Überschrift
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[A] Abstraktion

eigene Überschrift
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[S] Sache

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[I] Interaktion

eigene Überschrift
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[B] Beziehung

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[R] Realität

eigene Überschrift
eigener Text

[E] Extern

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[Pf] Prozess- funktionen:

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[Ge1] Gegebenheit ermitteln

eigene Überschrift
eigener Text

[Av2] Anweisung vorgeben

eigene Überschrift
eigener Text

[Va3] Vorgehensweise auswählen

eigene Überschrift
eigener Text

[Me4] Mittel einsetzen

eigene Überschrift
eigener Text

[Re5] Realitätsänderung bewirken

eigene Überschrift
eigener Text

[Kd6] Kontrollmessung durchführen

eigene Überschrift
eigener Text

[Ek7] Ergebnis kommunizieren

eigene Überschrift
eigener Text

[BSu] Bezie- hungen Strang

eigene Überschrift
eigener Text

[B00u] Startbedingungen

eigene Überschrift
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[B03u] Zweck folgen

eigene Überschrift
eigener Text

[B06u] Maßnahmen entscheiden

eigene Überschrift
eigener Text

[B09u] Mitteleinsatz auslösen

eigene Überschrift
eigener Text

[B12u] Störgröße begegnen, externer Einfluss

eigene Überschrift
eigener Text

[B15u] Ergebnis messen

eigene Überschrift
eigener Text

[B17u] Endbedingungen

eigene Überschrift
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[BSr] Bezie- hungen,angestrebte Realität:

eigene Überschrift
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[B00r] reale Teile von Startbedingungen

eigene Überschrift
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[B03r] Situation

eigene Überschrift
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[B06r] Teilmenge

eigene Überschrift
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[B09r] Eigenart

eigene Überschrift
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[B12r] Dimension

eigene Überschrift
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[B15r] Ausprägung

eigene Überschrift
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[B17r] reale Teile von Endbedingungen

eigene Überschrift
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[BSa] Bezie- hungen,verfügbares Abbild

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[B00a] abstrakte Teile von Startbedingungen

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[B03a] Szenarium

eigene Überschrift
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[B06a] Stichprobe

eigene Überschrift
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[B09a] Indikator

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[B12a] Maßstab

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[B15a] Wert

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[B17a] abstrakte Teile von Endbedingungen

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[PSu] Prozess Strang

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[P00u] Eingangsgröße

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[P01u] Rückführgröße, Anlass

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[P04u] Zielfestlegung, Regeldifferenz

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[P07u] Spezifizieren Mitteleinsatz

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[P10u] Verwirklichen Mitteleinsatz

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[P13u] Beeinflusste Realität

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[P16u] Neue Realität

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[P17u] Ausgangsgröße

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[PSr] Prozess angestrebte Realität:

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[P00r] spürbare Belastung

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[P01r] absehbarer Handlungsbedarf

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[P04r] korrekter Lösungsansatz

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[P07r] effizientes Vorgehen

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[P10r] effektiver Einfluss

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[P13r] konsequente Umsetzung

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[P16r] nachhaltiger Zustand

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[P17r] wirksame Entlastung

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[PSa] Prozess verfügbares Abbild:

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[P00a] konkrete Mitteilung

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[P01a] zutreffende Problemanalyse

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[P04a] strategischer Plan (was)

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[P07a] taktischer Plan (wie)

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[P10a] ausgeführter Maßnahmenkatalog

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[P13] erkennbare Auswirkungen

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[P16a] abnehmender Fokus

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[P17a] befreiende Austeilung

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[SSu] Sachen Strang

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[S00u] Startvoraussetzungen

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[S02u] Weisheit, Lebenserfahrung

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[S05u] Kenntnisse über Problemlösungen

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[S08u] Real verfügbare Möglichkeiten

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[S11u] Aktuelle Realität, Führungsgröße

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[S14u] Zugänglicher Messbereich

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[S17u] Endgegebenheiten

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[SSr] Sachen angestrebte Realität:

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[S00r] reale Teile von Startvoraussetzungen

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[S02r] Gesamtheit

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[S05r] Alternative

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[S08r] Merkmal

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[S11r] Unterschied

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[S14r] Zustand

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[S17r] reale Teile von Endgegebenheiten

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[SSa] Sachen verfügbares Abbild:

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[S00a] abstrakte Teile von Startvoraussetzungen

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[S02a] Naturgesetze, Allgemeinwissen

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[S05a] Wissen

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[S08a] Information

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[S11a] Datensammlung

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[S14a] Signalfolge

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[S17a] abstrakte Teile von Endgegebenheiten

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[Fz1] NOTIZEN

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[Fz2] Beispiele für besondere HTML-Elemente

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[Fz3] Definitionen und Anleitung

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[Fz4] Anmerkungen

eigene Überschrift
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